Die Stadt Bern schaut hin bei sexualisierter Gewalt im Nachtleben, aber nicht beim Nachhauseweg. Doch gerade auf dem Heimweg würden die meisten Übergriffe passieren, so Shasime Osmani. Die SP-Stadträtin reicht deshalb heute einen entsprechenden Vorstoss ein.Der Kanton Bern schaut hin bei der Betreuung von Angehörigen. Zum heutigen Tag für betreuende Angehörige sprechen wir mit dem Geschäftsführer des kantonalen Entlastungsdienstes.Der Bund schaut zu wenig hin beim Import von Gold aus Konfliktregionen, etwa aus dem Sudan. Ein grosses Problem sei die fehlende Transparenz, so die grüne Nationalrätin Christine Badertscher.
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Folge vom 30.10.2025„Gerade auf dem Heimweg passieren die meisten Übergriffe“ – Stadträtin Osmani fordert Schutz
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Folge vom 29.10.2025Gewalt gegen Frauen: Bei der Umsetzung der Istanbulkonvention hapert esWie können Frauen vor Gewalt geschützt werden? Fazit: Die Schweiz tue zu wenig zur Umsetzung der Istanbul-Konvention – so Julia Meier von der Organisation Brava. Wie soll man mit und über Behinderungen sprechen? Ein neuer Sprachleitfaden der Stadt Bern gibt dazu Hinweise. Und schliesslich ein Blick auf die Theaterbühne: Wie kann man über Migration erzählen? Das Stück Pantarei vom Haus der Talente wird in Bern aufgeführt.
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Folge vom 28.10.2025Lea Gasser hat die Carte Blanche von Bee Flat erhaltenFreie Hand für Akkordeonmusik: In dieser Saison geht die Carte Blanche der Konzertreihe Bee Flat an die Akkordeonistin Lea Gasser. Im Gespräch erzählt sie, wie sie diese freie Hand nutzt und weshalb ihr Aufenthalt in Island ihr neues Album inspiriert hat.Im zweiten Teil der Sendung blicken wir nach Österreich: Am vergangenen Freitag haben zweitausend Frauen in Wien vor dem Parlament gestreikt.
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Folge vom 27.10.2025Areal des ehemaligen Tiefenauspitals besetztLetzte Woche trafen sich an der Vienna Migration Conference Vertreter:innen zahlreicher Staaten und Organisationen in Wien. Eingeladen hatte das International Centre for Migration Policy Development (ICMPD). Das ICMPD stand bisher wenig im Fokus der Medienberichterstattung. Dabei hat die Organisation einen grossen Einfluss auf Migrationspolitik. Sofian Philip Naceur ist freier Journalist und Mitarbeiter des Nordafrikabüros der deutschen Rosa Luxemburg Stiftung. Er hat sich intensiv mit dem ICMPD auseinandergesetzt. Und ausserdem: «Begutachtet, besetzt, belebt», steht auf einem Transparent an der Fassade des Verwaltungsgebäudes des ehemaligen Tiefenauspitals. In der Nacht auf Freitag hat das Kollektiv «Allianza Ambulanza» das leerstehende Gebäude besetzt.