Vergangene Woche hat der Bundesrat die revidierte CO₂-Verordnung in Kraft gesetzt. Die Schweiz hat noch fünf Jahre Zeit, um ihre Reduktionsziele beim CO₂-Ausstoss zu erreichen. Angesichts der geringen bisherigen Fortschritte gingen diese Massnahmen jedoch zu wenig weit, so Umwelt- und Klimaphysiker Thomas Frölicher im Interview. Und ausserdem in der heutigen Sendung: Die Blues-Poetin Aja Monet spricht in ihren Liedern und Gedichten von der Kraft der Gemeinschaft, von Gerechtigkeit, Freiheit und Liebe. Die New Yorkerin trat gestern Abend im Bee Flat mit ihrem Album «When The Poems Do What They Do» auf und sprach nach dem Konzert über ihre Kunst.
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Folge vom 07.04.2025Schafft die Schweiz die Klimaziele bis 2030?
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Folge vom 04.04.2025Solidarisches Preppen in der Klimakrise: Talk mit Tadzio MüllerKlimakatastrophe, Rechtsruck und Hoffnungslosigkeit: Wie leben in der aufgeheizten Gegenwart?Darüber reden wir mit unserem Live Gast, dem Klimaaktivist Tadzio Müller. Und: Spinnen und Spinnereien, Klatsch und Tratsch: Das feministische Literaturmagazin GOSSIP stellt heute seine zweite Ausgabe vor.
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Folge vom 03.04.2025Die Stadt Bern schreibt ein Defizit von zwölf MillionenDie Finanzen der Stadt Bern wiesen im letzten Jahr ein Defizit von zwölf Millionen Franken aus. Die Stadt verspreche derzeit mehr als sie leisten kann, meint Finanzdirektorin Melanie Mettler dazu.Im Kanton Solothurn soll eine Mutter mit ihrem Kind ausgeschafft werden. Eine Petition mit über 10'000 Unterschriften fordert nun das Bleiberecht für die beiden.In der Stadtgalerie Bern ist derzeit die Ausstellung «Super Bloom» zu sehen. Der Name bezieht sich auf das Phäneomen der Superblüte. Im zweiten Teil der Sendung stellen wir die Ausstellung vor und sprechen mit der Künstlerin Rhoda Davids Abel, die ihre Werke in der Ausstellung zeigt.
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Folge vom 02.04.2025Subkutan: Die prekäre Lage der Arbeitsmigrant*innen: Filmemacher Samir im Talk„DIE WUNDERSAME VERWANDLUNG DER ARBEITERKLASSE IN AUSLÄNDER“.So heisst der neuste Film des Schweizer Regisseurs Samir. Er erzählt die dunkle Geschichte der Arbeits-Migrant*innen in der Schweiz ab dem 2. Weltkrieg. Dabei kommen Zeitzeug*innen, unbekanntes Archivmaterial und private Familienfotos zu Wort.Der Film soll jedoch nicht nur vergangene Gräuel entstauben, sondern auch aufzeigen, inwiefern sich die Situation für Menschen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen bis heute kaum verbessert hat. Noch immer werden in der Schweiz gefährliche oder schlecht bezahlte Arbeiten häufig von Migrant*innen verrichtet, Stichwort Baustelle, Schlachthof oder Spargelernte.Redaktionsmitglied Hüseyin Aydemir will im Subkutan Talk von Samir wissen, weshalb Migrant*innen der ersten Generation nicht von ihren Erlebnissen erzählen möchten, wieso sich ausgerechnet die Gewerkschaften lange gegen eine Besserung der Situation gewehrt haben und ob Samir im Kinosaal Lacher, Tränen oder geballte Fäuste antrifft.