„DIE WUNDERSAME VERWANDLUNG DER ARBEITERKLASSE IN AUSLÄNDER“.So heisst der neuste Film des Schweizer Regisseurs Samir. Er erzählt die dunkle Geschichte der Arbeits-Migrant*innen in der Schweiz ab dem 2. Weltkrieg. Dabei kommen Zeitzeug*innen, unbekanntes Archivmaterial und private Familienfotos zu Wort.Der Film soll jedoch nicht nur vergangene Gräuel entstauben, sondern auch aufzeigen, inwiefern sich die Situation für Menschen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen bis heute kaum verbessert hat. Noch immer werden in der Schweiz gefährliche oder schlecht bezahlte Arbeiten häufig von Migrant*innen verrichtet, Stichwort Baustelle, Schlachthof oder Spargelernte.Redaktionsmitglied Hüseyin Aydemir will im Subkutan Talk von Samir wissen, weshalb Migrant*innen der ersten Generation nicht von ihren Erlebnissen erzählen möchten, wieso sich ausgerechnet die Gewerkschaften lange gegen eine Besserung der Situation gewehrt haben und ob Samir im Kinosaal Lacher, Tränen oder geballte Fäuste antrifft.
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Folge vom 02.04.2025Subkutan: Die prekäre Lage der Arbeitsmigrant*innen: Filmemacher Samir im Talk
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Folge vom 02.04.2025Fuck Fair Festival: Zehn Tage rund um sexuellen KonsensIn der heutigen Sendung dreht sich alles um das «Fuck Fair Festival», das während zehn Tagen Fragen zu einvernehmlichem Sex stellt. Wir sprechen mit den Veranstalter*innen über das Festivalprogramm und nehmen zwei Programmpunkte genauer unter die Lupe:Die Kulturwissenschaftlerin Beate Absalon liest aus ihrem Buch «Not giving a fuck», in dem es um lustlosen Sex und sexlose Lust geht.Die Künstlerin Jeanne Spaeter hat als Experiment eine Liebesbeziehung mit einem unbekannten Menschen bis ins Detail vertraglich geregelt. Daraus hat sie ein partizipatives Bühnenstück gemacht.
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Folge vom 01.04.2025Die Nachfragte nach Schutzunterkünften für Opfer von Menschenhandel nimmt stark zuMenschenhandel in der Schweiz: Die Nachfrage nach Schutzunterkünften für Opfer von Menschenhandel nimmt stark zu. Darüber reden wir mit Fanie Wirth von der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ. Dann: Seit den frühen 1960ern geht das Lied Bella Ciao um die Welt. Der Literaturübersetzer Andreas Löhrer hält morgen in Bern einen Vortrag über die Ursprünge des Partisanenliedes.
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Folge vom 31.03.2025Keine unterirdischen Asylunterkünfte mehrVergangenen Herbst eröffnete der Kanton Bern im ehemaligen Tiefenauspital eine Kollektivunterkunft mit bis zu 820 Betten. Damit sollen unterirdische Unterkünfte der Vergangenheit angehören. Die Details im Interview mit Gundekar Giebel, dem Kommunikationsverantwortlichen der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern. Und ausserdem beschäftigt uns in der heutigen Sendung das Buch «Autoritäre Rebellion» des Rechtsextremismusexperten Andreas Speit. Im Buch geht es unter anderem darum, wie antimoderne Reflexe immer breitere Schichten der Gesellschaft erfassen und sie nach rechts rücken.