Sein Buch trägt den Titel „Weltuntergang fällt aus. Warum die Wende der Klimakrise viel einfacher ist, als die meisten denken, und was jetzt zu tun ist“. Jan Hegenberg ist als Blogger „Der Graslutscher“ bei Facebook und Twitter bekannt geworden. Unermüdlich kämpft er in diesem Blog gegen Fehlinformationen zur Klima- und Mobilitätswende und zur vegetarischen und veganen Ernährung. In seinem Buch zeigt er anhand zahlreicher Fakten, dass wir unsere Klimaziele durchaus noch erreichen können, wenn wir uns anstrengen. Ich habe Jan Hegenberg in Hamburg getroffen und mich mit ihm für diese Folge von Sinn:Suche über seinen Weg zum Veganismus, sein Leben ohne Auto, über die Möglichkeiten der Energiewende, über die Rolle der Kirchen dabei und über seine Vision von einem Tag im Jahr 2040 unterhalten.
ReligiösTalk
Sinn:Suche Folgen
Wir bieten Antworten auf die großen Lebensfragen: In „Sinn:Suche“ erkunden die Radiopastor*innen Susanne Richter, Marco Voigt und Oliver Vorwald gemeinsam mit inspirierenden Gästen, wo Menschen Sinn finden: in der Kunst, der Musik, der Politik, in fernen Kulturen oder in den Tiefen des Glaubens. Jede Folge bietet neue Perspektiven und Impulse für die eigene Suche nach Orientierung und Tiefe – immer mit Bezug zu den Themen, die das Leben bewegen. Ein Podcast für alle, die mitten im Leben stehen und offen für religiöse und existenzielle Fragen sind.
Folgen von Sinn:Suche
82 Folgen
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Folge vom 04.11.2022Jan Hegenberg im Gespräch mit Marco Voigt über den Ausfall des Weltuntergangs
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Folge vom 01.11.2022Fritz Müller im Gespräch mit Oliver Vorwald über die Widerstandskraft der MusikMartin Luther King, "I have a dream", der große Träumer. Er hat das Leben eines jungen kirchlichen Liedermachers in der DDR bewegt und beeinflusst. Fritz Müller erlebt King 1964 bei einer Predigt in der Ostberliner Marienkirche, schreibt später ein Lied über die Kraft des gewaltlosen Widerstands der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: "Das ist die Story vom kleinen Jonny". Darin wird eine Zahnbürste zum Symbol gegen Unrecht. Es wird überall in den Jungen Gemeinden der DDR gesungen. Ich lerne das Lied im Religionsunterricht an der Sternschule in Uelzen kennen, in der Bundesrepublik. Wie ist es eigentlich dorthin gekommen? 2022 mache ich mich auf die Suche nach dem Autoren des "Kleinen Jonny". Über Tipps von Freunden finde ich Fritz Müller. Wir treffen uns in Berlin, gehen auf "Sinn:Suche" in seiner Geschichte. Jugendwart, Liedermacher, Prediger und Pastor. Heute ist Fritz Müller 85. Wir sprechen über Martin Luther King, diesen Abend mit ihm in Ostberlin, die Trost- und Widerstandskraft der Musik .
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Folge vom 21.10.2022Heino Falcke im Gespräch mit Oliver Vorwald über Weiten und GrenzenDer Weltraum, seine unendlichen Weiten. Da wollte ich immer schon hin. Ähnliche Jungen-Träume hatte auch Heino Falcke. Und für ihn erfüllen sie sich. Er wird Astrophysiker, blickt mit ultraleistungsstarken Teleskopen Milliarden Lichtjahre tief ins All. Er zählt heute zu den ganz Großen in seinem Fach. Ihm und seinem Team gelingt die Sensation. Sie machen die erste Fotografie eines Schwarzen Lochs. In unserem Gespräch für Sinn:Suche, dem Podcast der Kirche im NDR, nimmt Heino Falcke, übrigens Prof. Dr., mich mit in den Weltraum. Bis hin zur Geburtsstunde unseres Universums und darüber hinaus. Wir reden über Grenzen, was vor dem Anfang gewesen, und die Kopfschmerzen beim Nachdenken über den Umfang der Unendlichkeit. Und er erklärt, dass der Weihnachtsstern vermutlich keine Legende gewesen ist. Heino Falcke hält übrigens auch Gottesdienste. Er ist Prädikant in seinem Heimatort Frechen in der rheinischen Kirche.
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Folge vom 12.10.2022Annette Behnken im Gespräch mit Susanne Richter über den Sinn in DemutViele kennen Annette Behnken als Wort zum Sonntag Sprecherin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Wenn es um Wahrhaftigkeit geht, riskiert sie schon einmal einen Shitstorm. Dabei entspricht Krawallmachen wirklich gar nicht ihrem Naturell. Grundsätzlich ist Annette Behnken für die ruhigen Töne zu haben. Sie weiß um Fragen die offen bleiben. Und bezeichnet sich selbst als eine Suchende. Lange Zeit war sie das Gesicht der Fernsehserie „Klosterküche“. Da hat sie kulinarische und spirituelle Schätze der norddeutschen Klöster vorgestellt. Trotz schöner Bilder ist die Sendung nie ins Idyllische gekippt. Dafür ist Annette Behnken nicht der Typ. Der Zweifel gehört zu ihr, sagt sie. Und schlimme Erfahrungen, wo man alles in Frage stellt, kennt sie auch. Das macht sie zu einer ehrlichen Gesprächspartnerin auf Augenhöhe, der man gerne zuhört. Und mit der es Spaß macht, gemeinsam nach vorläufigen (!) Antworten zu suchen. Ich bin mit ihr verabredet, um über ihr neues Buch „Demut. Hymne an eine Tugend“ zu sprechen. Mir hat der Titel erstmal Bauchschmerzen gemacht. „Annette, wenn ich damit auf der Tribüne in der Sporthalle gesehen werde, bin ich vollends die komische Kirchentante.“ Schreibe ich ihr. „Ja, Demut löst auch komische Bilder aus. Inzwischen erlebt der Begriff aber ein Revival…“ Und schon sind wir mittendrin. Und als ich erstmal angefangen hab mit Lesen, bin ich ganz gebannt. Für mich steht fest: Annette muss unbedingt zum Interview zu unserem Podcast „Sinnsuche“ eingeladen werden. Denn das, was Annette in ihrem Buch beschreibt, so wie sie „Demut“ erklärt, sind wir damit auf einer ganz heißen Spur in Sachen „Sinnsuche“.