In der Projektküche der Flüchtlingsunterkunft in Stuttgart-Möhringen schneiden Gülüzar, Türkan und Saide Feigen und Aprikosen in Würfel, waschen Reis und übergießen Nüsse und Rosinen mit heißem Wasser. Die drei Türkinnen wollen anonym bleiben und nur mit ihrem Vornamen genannt werden. Sie sind mit ihren Familien aus der Türkei geflohen und leben seit ein, zwei Jahren in Deutschland. Das gemeinsame Kochen lenke sie von ihren Sorgen ab, sagt Türkan. Sie fühle sich in der Gemeinschaft wohl und bekomme beim Kochen den Kopf frei. Sozialarbeiterin Ruhsar Gümüsdal leitet Workshops im Rahmen von OMID - einem niederschwelligen Therapieangebot der Caritas Stuttgart. OMID bedeutet auf Persisch „Hoffnung“.
Religiös
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In SWR2 Glauben geht es um Auseinandersetzungen zu Glauben, Ethik und Sozialem. In hintergründigen Reportagen fragen wir nach, wie Menschen den Sinn ihres Lebens und ihren Kompass finden, wo sie integriert oder benachteiligt sind. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-glauben/8758646/
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Folge vom 28.09.2025Mit dem Trauma leben lernen
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Folge vom 21.09.2025Nationalfriedhof Arlington – Der Gedenk- und Kultort in den USAArlington National Cemetery ist ein Ort der Trauer, des Gedenkens und der Geschichte. Doch hinter der gepflegten Idylle lauern auch die Schatten der Vergangenheit. In Arlington, vor den Toren von Washington, haben über 400.000 US-Amerikaner ihre letzte Ruhestätte gefunden. Und es werden täglich mehr. Militärische Einsätze und internationale Konflikte sorgen für Nachschub. Neben militärischen Ehrenritualen und Trauerzeremonien zeigt dieser Ort die Komplexität von religiöser Erinnerungskultur und die Auswirkungen des Krieges - nicht ohne Kritik und Kontroversen. Millionen Besucher aus aller Welt kommen jährlich hierher. Für viele US-Amerikaner stellt Arlington ein Heiligtum dar - doch seine Geschichte kennen nur wenige. Michael Marek war für uns auf dem Nationalfriedhof.