Ungarn will aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) austreten.
Das verkündete die ungarische Regierung während des Besuchs des
israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Budapest. Laut dem
ungarischen Präsidenten Viktor Orbán sei der Strafgerichtshof politisch
geworden und somit nicht mehr unparteiisch. Der IStGH hatte im November
einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen. Kurz darauf lud Orbán den
Premierminister nach Budapest ein. Um den Haftbefehl zu umgehen, hätte
Ungarn nicht zwingend aus dem IStGH austreten müssen. Warum es doch dazu
gekommen ist und was das für die internationale Gemeinschaft bedeutet,
erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Petra Thorbrietz im Podcast.
Einen "Tag der Befreiung" nannte der US-amerikanische Präsident Donald
Trump den 2. April 2025 – die EU spricht von einem "Tag der Willkür".
Grund dafür sind die neuen Zölle, die Trump angekündigt hat. Dabei
handelt es sich um wechselseitige Zölle, die verhindern sollen, dass die
Länder die USA "weiterhin abzocken", sagte Trump. Außerdem gelten ab
Samstag universelle Importzölle in Höhe von zehn Prozent, nächste Woche
kommen individuelle Strafabgaben dazu. Die EU kündigte bereits harte
Reaktionen auf die neue Zollpolitik an.
Außerdem im Update:
Die Schufa hat angekündigt, die Berechnung von Bonitätsnoten künftig
transparenter zu machen. Demnach sollen Verbraucher vollen Einblick
bekommen, wie ihre Kreditwürdigkeit berechnet wird, und dies auch selbst
nachprüfen können. Der neue Schufa-Score wird noch getestet und kann
voraussichtlich im vierten Quartal 2025 abgerufen werden.
Was noch? Knigge 2.0: Die neue digitale Höflichkeit.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Strafgerichtsbarkeit: Ungarn kündigt Austritt aus dem Internationalen
Strafgerichtshof an
Israelischer Regierungschef: Netanjahu trotz internationalen Haftbefehls
in Ungarn eingetroffen
Trumps Zollpolitik: Welche US-Zölle bereits gelten und welche noch
kommen könnten
US-Zölle: Die skurrile Zoll-Rechnung von Donald Trump
Internationale Reaktionen: "Das ist kein America first, das ist America
alone"
US-Zollpolitik: EU kündigt harte Reaktion auf Trumps Zollentscheidung an
Raus aus der "Blackbox": Schufa legt Berechnung von Bonitätsnoten offen
Schufa: Score-Simulator
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Folge vom 03.04.2025Update: Warum Ungarn den Internationalen Strafgerichtshof verlässt
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Folge vom 03.04.2025Was die Ukraine von der neuen deutschen Regierung erwartetBei dem Nato-Treffen in Brüssel kommen derzeit Nato-Außenminister und Nato-Außenministerinnen der Mitgliedstaaten zusammen. Hauptthemen der Konferenz sind die Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie die Unterstützung der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt in Zukunft vor allem auf die Unterstützung des künftigen Bundeskanzlers Friedrich Merz. Von großem Interesse ist für ihn dabei die Frage der Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus. Friedrich Merz hatte Ende Februar offengelassen, ob die Bundesregierung unter seiner Führung diese Waffenlieferung tätigen würde. Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die neue deutsche Regierung für den ukrainischen Präsidenten hat und welche Erwartungen er an sie stellt. Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen hat sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Dabei ist die Mehrheit der derzeit 800.000 Menschen, die in deutschen Pflegeheimen leben, älter als 85 Jahre. Die Auswahl des passenden Pflegeheims ist dabei eine der größten Entscheidungen für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, empfiehlt der Pflegeforscher Hermann Brandenburg den Angehörigen, zwei Tage als Hospitant in einem Pflegeheim mitzulaufen. Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, hat mit Menschen gesprochen, die in Altersheimen arbeiten. Im Podcast ordnet sie ein, wie diese Menschen gute Pflegeheime definieren und worauf man bei der Wahl achten sollte. Und sonst so: Schöne Alltagsansprachen an sich selbst Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verteidigungspolitik: Scholz sieht Aufrüstung als Projekt für die nächsten zwei Jahrzehnte Ukrainekrieg: UN-Resolution zur Unterstützung der Ukraine angenommen Seltene Erden: Trump warnt Selenskyj vor Rückzug aus geplantem Rohstoffabkommen Ukrainekrieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische Kontaktgruppe Die Lage im Überblick: Selenskyj erhofft sich von Merz Taurus-Lieferung "Was jetzt?" / Taurus-Lieferung: Olaf Scholz und das kategorische Nein Ukrainekrieg: Friedrich Merz kritisiert Olaf Scholz' Zögern bei Waffenlieferungen Pflege: Zahl der Pflegebedürftigen steigt deutlich Neunter Altersbericht: Die deutsche Gesellschaft wird älter – und pflegebedürftiger Gesundheit: Von Pflegerinnen empfohlen Angehörigenpflege: Wer verdient hier was? Pflegende Angehörige: Sie sagt: Du musst ins Heim. Er will davon nichts hören Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.04.2025Update: Niederlage für Elon Musk in WisconsinIm US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin ist die liberale Kandidatin Susan Crawford zur neuen Richterin des Supreme Court gewählt worden. Dadurch behalten die liberalen Richter für weitere drei Jahre die Mehrheit im Gericht. Crawford konnte sich gegen ihren konservativen Kontrahenten Brad Schimel durchsetzen, der von US-Präsident Donald Trump und dessen Berater Elon Musk unterstützt wurde. Musk hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung Schecks in Millionenhöhe an zwei Wähler verteilt. Warum Crawford trotzdem gewonnen hat und wie bedeutend das Signal für die USA ist, erklärt USA-Expertin Rieke Havertz im Podcast. Im vergangenen Jahr wurden weniger Straftaten angezeigt als im Vorjahr. Das ergibt die neue polizeiliche Kriminalstatistik. Vor allem ist der Rückgang auf die Cannabis-Teillegalisierung zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Gewalttaten im vergangenen Jahr gestiegen sowie die Zahl der Fälle, in denen Kinder und Jugendliche tatverdächtig sind – und das, obwohl die Kinder- und Jugendkriminalität seit Jahren rückläufig war. Carla Baum aus dem Familienressort von ZEIT ONLINE analysiert, was dagegen helfen könnte. Außerdem im Update: Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben laut Europol ein großes Pädokriminellen-Netzwerk im Internet zerschlagen. Was noch? US-Senator hält Marathon-Rede. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Justizsystem: Liberale Kandidatin gewinnt Richterwahl in Wisconsin USA: Musk verteilt Schecks in Millionenhöhe vor Richterwahl in Wisconsin USA: Warum ein Richter Elon Musk Millionen wert ist Jugendkriminalität: Was ist mit unseren Kindern los? Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Mehr Gewalttaten, mehr junge Tatverdächtige Ermittlungen in zig Ländern: Großes Pädophilen-Netzwerk ausgehoben – 79 Festnahmen Darknet: Ermittler schalten Plattform für Kindesmissbrauchsdarstellungen ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.04.2025Was Trumps "Liberation Day" für Europa bedeutetDer US-amerikanische Präsident Donald Trump stellt am Mittwoch ein umfassendes neues Zollpaket vor – er spricht vom "Liberation Day", einem Befreiungstag für die USA. Sein Ziel: wechselseitige Zölle. Die USA sollen künftig dort höhere Abgaben erheben, wo ihre Handelspartner bereits mehr verlangen. Trump verspricht sich davon eine Stärkung der heimischen Produktion und will zudem weitere Handelshemmnisse ins Visier nehmen – etwa strenge Einfuhrvorgaben oder Subventionen. Er wirft anderen Ländern vor, die USA unfair zu behandeln. EU-Kommissionschefin von der Leyen warnte vor den Folgen eines möglichen Handelskrieges und betonte die Verhandlungsbereitschaft der EU. Heike Buchter ist US-Korrespondentin für die ZEIT. Im Podcast spricht sie über die Maßnahmen Trumps. Außerdem analysiert sie, welche Folgen diese für deutsche und europäische Unternehmen haben könnten. Deutschland hat sich stärker erwärmt als bisher angenommen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, dass es statt 1,9 Grad Celsius seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nun 2,5 Grad sind. Grund für diese Neubewertung ist eine überarbeitete Berechnungsmethode des DWD, die den langfristigen Erwärmungstrend deutlicher sichtbar macht. Dieser Wert hilft, die Auswirkungen des Klimawandels besser einzuordnen – etwa mildere Winter, häufigere sommerliche Hitzewellen und mehr sogenannte Tropennächte. Doch wie kommt dieser neue Wert zustande? Und welche Konsequenzen könnte die Korrektur der Temperaturdaten haben? Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erklärt im Podcast, was hinter der neuen Berechnung steckt. Und sonst so? ChatGPT fälscht Kassenzettel Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Rita Lauter, Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Handelsstreit: Große Ungewissheit – Was Europa bei neuen US-Zöllen fürchtet Arthur Laffer: "Ahh, endlich. Das Ungleichheitsargument!" US-Zölle: EU hat laut von der Leyen einen "starken Plan" für US-Handelsstreit Klimaforschung: Neue Linie beim Klima Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.