Raketen und Flugobjekte über der venezolanischen Hauptstadt Caracas,
Explosionen und ein vermisster Staatschef – so haben viele Venezolaner
den Samstagmorgen erlebt. In den frühen Morgenstunden hat das Militär
der USA mehrere Angriffe gegen das südamerikanische Land gestartet,
Militärkasernen und Häfen wurden attackiert. Kurz vor 11 Uhr deutscher
Zeit verkündete US-Präsident Donald Trump dann die "Gefangennahme" von
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Laut der Nachrichtenagentur
Reuters sollen Elitesoldaten der USA die Operation durchgeführt haben.
Spannungen zwischen den USA und Venezuela gibt es bereits länger. Seit
Monaten versenkt das US-Militär Boote vor der Küste Venezuelas, die
angeblich Drogen transportieren sollen. Diese Drogen würden laut Trump
die Sicherheit der USA gefährden. Der Vorwurf: Auch Machthaber Maduro
sei in die Geschäfte mit Rauschgiften verwickelt. Hierfür soll er sich
nun in den USA verantworten, eine Anklage vor einem New Yorker Gericht
ist vonseiten des US-Justizministeriums bereits geplant.
Nach der Militäraktion hat die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy
Rodríguez, die Staatsgeschäfte übernommen. Das Land könnte aber in
Instabilität abrutschen, denn die Elite des Landes ist eng mit dem
Regime Maduro verknüpft. Ein erzwungener Regimewechsel könnte zu einem
Bürgerkrieg führen oder kriminelle Gruppen befördern.
Im Gespräch mit Azadê Peşmen berichtet Alexander Kauschanski,
Auslandsredakteur der ZEIT, über die aktuellen Entwicklungen in
Venezuela. Außerdem erklärt er die Hintergründe des Angriffs und blickt
in die mögliche Zukunft Venezuelas.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Folge vom 03.01.2026Spezial: Machtwechsel oder Übergangsphase? Venezuelas ungewisse Zukunft
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Folge vom 03.01.2026Israel schließt 37 NGOs aus Gaza aus: "Die Not wird noch größer werden"Israel hat 37 internationale Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen, Oxfam und die Caritas, angewiesen, ihre Arbeit im Gazastreifen einzustellen. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen sie nicht mehr tätig sein und bis März müssen sie Gaza verlassen. Die israelische Regierung begründet den Schritt mit unvollständigen Registrierungen und fehlenden Personallisten der NGOs. Diese seien nötig, um Verbindungen zu Terrorgruppen zu verhindern. Die betroffenen Hilfswerke weisen die Vorwürfe zurück und sprechen von einer gezielten Behinderung humanitärer Hilfe. Auch international stößt das Vorgehen auf Kritik. Die EU, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sowie mehrere westliche Staaten warnen vor den Bedingungen in Gaza und werfen Israel vor, lebensrettende Hilfe zu blockieren. Was das Verbot der Hilfsorganisationen für die humanitäre Lage in Gaza bedeutet, berichtet ZEIT-Autorin Steffi Hentschke. In der Silvesternacht ist in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana ein Brand ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben starben dabei mindestens 40 Menschen und viele weitere wurden teils schwer verletzt. Die Identifizierung der Toten ist wegen starker Verbrennungen schwierig und kann mehrere Tage dauern. Als wahrscheinliche Ursache nannte die Staatsanwaltschaft Sprühfontänen, die zu nah an der Decke abgebrannt worden seien. In der Folge – davon geht die Kantonsregierung aus, sei es zu einem sogenannten Flashover gekommen, bei dem sich ein Brand explosionsartig ausbreitet. Was genau unter einem Flashover zu verstehen ist und warum er so gefährlich ist, erklärt Jochen Zehfuß, Leiter des Fachgebiets Brandschutz der TU Braunschweig. Und sonst so: Vondelkirche in Amsterdam steht in Flammen Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten Ärzte ohne Grenzen: "Die meisten haben Angst, wieder enttäuscht zu werden" Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Unwetter: Heftiger Regen überflutet Zeltlager im Gazastreifen Humanitäre Lage in Gaza: Jetzt betteln die Menschen um Wasser Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen? Humanitäre Hilfe in Gaza: Helfer in Gaza fürchten neue Regeln Menschenrechte: "Dieser Job macht einen nicht gerade zur beliebtesten Person" Brand in der Schweiz: Was über den Brand in Crans-Montana bekannt ist Brand in der Schweiz: Behörden sprechen von etwa 40 Toten im Schweizer Skiort Crans-Montana Brand in Crans-Montana: Schwierige Identifizierung der Opfer beginnt nach Brandkatastrophe Schweiz: Kantonsregierung geht von Flashover bei Brand in Crans-Montana aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.01.2026"Eine der schlimmsten Tragödien“ in der Schweizer GeschichteDurch das Feuer während einer Silvester-Party in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind nach Angaben der Polizei rund 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 weitere verletzt worden. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat". Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Vom Unglücksort berichtet im Podcast Marlon Rusch, Redakteur im Züricher Büro der ZEIT. 2026 wird ein Superwahljahr auf Landesebene. In gleich fünf Bundesländern werden neue Parlamente gewählt. Welche Politiker dabei wichtig werden könnten und wen man jenseits dessen in der deutschen Politik im neuen Jahr im Blick behalten sollte, orakelt Michael Schlieben aus dem Politikressort bei Was jetzt?. Und sonst so? Schwarzweiß Filmklassiker für umme. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schweizer Skiort: Ein Albtraum in der Neujahrsnacht Politiker in 2026: Sie werden 2026 wichtig Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.12.2025Merz' Neujahrsansprache: "Wir sind kein Spielball von Großmächten"Auch zwischen den Jahren versorgt das "Was jetzt?"-Team Sie mit den Nachrichten des Tages. Täglich, außer an Neujahr, melden wir uns um 12 Uhr mit einem kurzen Update. Ab dem 2. Januar sind wir wieder mit unseren Morgenfolgen für Sie da. Hier finden Sie den Jahresrückblick von Was jetzt? Mit Feedback erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Moderation und Produktion dieser Folge: Constanze Kainz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.