Die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche steht wegen
stark steigender Energiepreise unter Druck. Auslöser ist der Krieg mit
dem Iran, der die Ölpreise nach oben treibt. Katherina Reiche hatte im
Wahlkampf einen klaren Bruch mit der Energiepolitik ihres Vorgängers
Robert Habeck angekündigt. Nun sieht sie sich jedoch mit ähnlichen
Problemen konfrontiert wie er während der Energiekrise nach dem Angriff
Russlands auf die Ukraine. Welche Herausforderungen Katherina Reiche
jetzt bewältigen muss, analysiert Marlies Uken, stellvertretende
Leiterin im Politikressort der ZEIT.
Die stark gestiegenen Spritpreise wecken bei vielen Menschen das
Interesse an Elektroautos. Laut dem Vergleichsportal Carwow stieg der
Anteil der Anfragen seit Kriegsbeginn von 55 auf 63 Prozent. Die
staatliche Kaufprämie kann den Einstieg erleichtern, ist aber an
Bedingungen geknüpft. Wer zu Hause lädt, zahlt mit durchschnittlich
37 Cent pro Kilowattstunde deutlich weniger als beim Benzin.
Öffentliches Schnellladen kann dagegen bis zu 89 Cent kosten. Für wen
sich der Kauf lohnt, ordnet ZEIT-Autor Christoph M. Schwarzer im Podcast
ein.
Und sonst so? Defekte Rolltreppen wieder repariert
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche
Was jetzt? / Ölpreis: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge
Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der
Spritpreisbremse
Deutsche Wirtschaft: Habeck erklärt Energiekrise in Deutschland für
beendet
Katherina Reiche: Das ist jetzt ihre Krise
Katherina Reiche: Sie gehen lieber dahin, wo es schön ist
Spritpreise: "Wird halt weniger gegessen"
Preis eines Elektroautos: Erst der Spritpreisschock, dann das E-Auto?
Öffentliche und private Ladeinfrastruktur: Wer E-Auto fahren will,
sollte zu Hause laden können? Stimmt nicht!
Günstige E-Autos: Es geht auch unter 25.000 Euro
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Folge vom 14.03.2026Wie gut ist das Krisenmanagement von Katherina Reiche?
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Folge vom 13.03.2026Update: Müssen Reiche bald mehr Steuern zahlen?Bis zur Mitte der Wahlperiode will die schwarz-rote Bundesregierung kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht, weil sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun kommt Bewegung in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein höherer Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach schließt die Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr kategorisch aus. Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt entgegenkommen, um eine große Steuerreform zu ermöglichen. Der Steuerexperte Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den starken Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon profitieren würde. Deutsche Politikerinnen und Politiker kritisieren die Entscheidung der US-Regierung, angesichts stark gestiegener Energiepreise vorübergehend wieder den Verkauf von russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für falsch, die Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen, weil Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt Anlass zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der Ukraine. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im Podcast ordnet er ein, welche Auswirkungen die Entscheidung auf den Krieg in der Ukraine haben könnte und warum der Bundeskanzler den US-Präsidenten ungewohnt deutlich kritisiert. Außerdem im Update: - Abwehrsysteme der Nato haben nach türkischen Angaben eine dritte iranische Rakete zerstört. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Es ist bereits der dritte Angriff auf den Nato-Bündnispartner Türkei seit Beginn des Irankriegs. - Das Auswärtiges Amt plant vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge für Deutsche aus der Golfregion. Und sonst so? Wie eine Kolonie von Königspinguinen von der Erderwärmung profitiert Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Einkommensteuertarif: Was ein höherer Spitzensteuersatz für Sie bedeuten könnte Wirtschaftspodcast: "Ist das eine Blase?": Wie entlasten wir die Mittelschicht? Irankrieg: Merz kritisiert US-Entscheidung zu russischem Öl als "falsch" Irankrieg: Nato-Abwehrsystem fängt weitere Rakete aus dem Iran über der Türkei ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.03.2026Das Regime ist noch da, die Weltwirtschaft bedrohtDer Krieg der USA gegen den Iran könnte bereits entschieden sein. Zwar wurden iranische Militäreinrichtungen zerstört und Teile der Führung ausgeschaltet, doch ein politischer Umbruch im Iran ist bislang ausgeblieben. Zudem fehlen klare Kriegsziele der US-Regierung. Der Konflikt beschränkt sich bislang weitgehend auf Luftangriffe, die zwar große Schäden verursachen, aber kaum nachhaltige Veränderungen bewirken. Auch wirtschaftlich hat der Krieg Folgen: Angriffe auf die Straße von Hormus treiben die Energiepreise weltweit nach oben und belasten die Weltwirtschaft. Gleichzeitig könnten Länder wie Russland und China geopolitisch profitieren. Haben die USA den Krieg bereits verloren? Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und sagt: Ja, haben sie. Und China und Russland werden das für sich nutzen. Ein Jahr nach dem Beschluss für ein großes Schuldenpaket zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): Die Bundesregierung investiert zwar mehr in die Zukunft, aber vor allem über neue Sondertöpfe für Infrastruktur und Klimaschutz. Im regulären Haushalt, dem Kernhaushalt, sinken die Ausgaben für Zukunftsthemen wie Bildung, Forschung oder Digitalisierung weiter. Nur etwa ein Drittel der 125 Milliarden Euro Neuverschuldung fließt in langfristige Investitionen. Die Forscher warnen, dass die geplante Zukunftspolitik ohne dauerhaft höhere Ausgaben im Kernhaushalt nicht nachhaltig sein wird. Gleichzeitig bleiben große Haushaltslücken bestehen, weil die Regierung bisher weder Ausgaben gesenkt noch Steuern reformiert hat. Jurik Caspar Iser, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt, was in der Studie steht. Und sonst so? Minesweeper ist wieder da, aber in einer bizarren, realen Version Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Der Krieg gegen den Iran: Sie bomben weiter. Und jetzt? USA und Iran: Die USA haben schon verloren USA und Iran: Willkürlich und gefährlich Iran-Überblick: USA zerstören Minenleger nahe Straße von Hormus, Angriffe in Teheran Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich! Finanzpaket von Union und SPD: Bundestag stimmt für Schuldenpaket von Union und SPD Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja, teilweise Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Staatsschulden: Regierung will sich 2026 erstmals mehr als 500 Milliarden Euro leihen Was jetzt? / Haushalt der Bundesregierung: Mehr Schulden – und trotzdem fehlt das Geld Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.03.2026Update: Victor Orbán und der beschlagnahmte GeldtransporterUngarn und die Ukraine sind immer mehr im Konflikt. Hintergrund ist das enge Verhältnis des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zum russischen Machthaber Wladimir Putin. Zuletzt spitzte sich der Konflikt um einen ukrainischen Geldtransporter aus Österreich zu, den ungarische Behörden beschlagnahmten und bislang zurückhalten. Hinzu kommt die Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn gelangt. Die Ukraine meldet Schäden durch russische Angriffe, Ungarn vermutet hingegen politische Verzögerungen. Ob die Parlamentswahl in Ungarn in einem Monat eine Rolle in diesem Konflikt spielt, ordnet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein. Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich erstmals seit seiner Ernennung öffentlich geäußert. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Stellungnahme forderte er Rache für die Opfer des Krieges, insbesondere für die Schülerinnen, die mutmaßlich durch einen US-Luftangriff getötet wurden. Zudem sprach er sich dafür aus, die strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen zu halten, um sie als Druckmittel gegen die USA und Israel einzusetzen. Außerdem im Update: Die Benzin- und Dieselpreise bleiben mit zwei Euro pro Liter hoch. Die Bundesregierung kündigte Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg an. Unter anderem dürfen Tankstellen künftig Preise nur noch einmal täglich erhöhen. Seit der Eskalation im Irankrieg sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen auf der Flucht. Und sonst so? Skulptur zeigt Trump und Epstein in Titanic-Pose Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ungarn und Ukraine: EU-Kommission nennt ukrainische Drohung gegen Ungarn "inakzeptabel" Missbrauchsskandal in Ungarn: In Bedrängnis Ungarn: Viktor Orbán startet informelles Referendum gegen Ukrainehilfen Krieg in der Ukraine: Ukrainischer Angriff unterbricht Druschba-Pipeline nach Ungarn Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten Iran-Überblick: Tote bei Drohnenangriff im Iran, Attacken auf Ölsektor in Golfstaaten Institut der deutschen Wirtschaft: Iraner sind laut Studie gut in deutschen Arbeitsmarkt integriert Krieg in Nahost: Linke fordert sichere Fluchtwege für Iraner nach Europa Liveblog: Irankrieg: Rund drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn auf der Flucht Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Modschtaba Chamenei laut Irans Regime leicht verletzt Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Irans will Straße von Humus als Druckmittel einsetzen Energiekrise: Ölpreis steigt trotz Freigabe von Reserven deutlich Krieg im Iran: Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel Öl frei Straße von Hormus: Welche Auswirkungen hat der Krieg im Nahen Osten auf die Schifffahrt? Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.