In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
der ZEIT, ein.
In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Lesen ist sexy
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
Labour-Partei
Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die Eliten
Großbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
Makerfield
Regierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
Premier Starmer?
Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
Burnham stellen
Rente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen
Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
einbeziehen
Rentenversicherung: Beitrag zur Rentenversicherung könnte 2028 auf fast
20 Prozent steigen
Beamtenprivilegien: Was passieren würde, wenn man Beamten ihre
Privilegien nähme
Fußballpodcast zur WM: Kicken kann er
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Folge vom 20.06.2026Burnham gegen Starmer: Kommt ein Machtwechsel in London?
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Folge vom 19.06.2026EU-Russland-Kurs: Droht ein neuer Bruch? (Update)Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein. Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe. Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten, ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in Kraft getreten sein. Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in der EU Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut? EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische Schulden ab G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate Abkommen zwischen Iran und USA: Zeile für Zeile ein schwieriger Deal USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Irankrieg: Schweiz bestätigt Absage der Gespräche zwischen USA und Iran Beendigung des Irankriegs: Republikaner halten US-Iran-Abkommen für »außenpolitischen Fehler« Was jetzt? / Abkommen zwischen USA und Iran: Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes? USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 19.06.2026Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes?Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen. Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der Bundesregierung stehen. Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem Vierteljahrhundert auf. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in Straße von Hormus Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste (anderer) EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.06.2026Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen. US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge. Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand gesetzt. Und sonst so? Du bist gut genuuuug Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur Arbeitszeiterfassung Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in Straße von Hormus Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste (anderer) Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.