Ajatollah Ali Chamenei war das geistliche Oberhaupt der Islamischen
Republik Iran. Nachdem er am Samstag bei einem Luftschlag im Zuge des
US-israelischen Angriffs in Teheran getötet wurde, gilt derzeit
Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreichster Anwärter für
die Nachfolge. Darüber bestimmt formal ein Gremium aus 88 schiitischen
Geistlichen, der sogenannte Expertenrat. Nach Berichten der New York
Times hat sich der Rat auf Modschtaba Chamenei geeinigt. Wofür steht er
und warum gilt er als Favorit für das Amt? Das ordnet der Iranexperte
der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel das
Industriebeschleunigungsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesentwurf sieht
vor, europäische Firmen und Lieferanten in bestimmten Bereichen bei
öffentlichen Aufträgen oder Förderprogrammen zu bevorzugen. Es geht
dabei vor allem um sogenannte grüne Technologien wie Batterien für
E-Autos oder Solarzellen sowie um bestimmte Rohstoffe. Laut
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll das die europäische
Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China stärken. Vor
allem China subventioniert seine eigene Wirtschaft stark, aber auch in
den USA gibt es sogenannte Buy-American-Regeln. Den Gesetzesvorschlag
hat Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, genau unter die Lupe
genommen.
Außerdem im Update:
Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei
Buchgeschäfte vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis
ausgeschlossen. Dem sei eine Prüfung des Verfassungsschutzes
vorausgegangen, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet hat. Die
drei Buchhandlungen gehören dem Bericht zufolge dem linken politischen
Spektrum an. Raoul Löbbert, Feuilletonredakteur der ZEIT, hat ebenfalls
dazu recherchiert.
Und sonst so? Die Kunst der Saunadiplomatie
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Tod von Ali Chamenei: So ist die Nachfolge des Ajatollahs im Iran
geregelt
Regimesturz im Iran: "Der Iran geht jetzt all in"
Krieg im Iran: Eine neue Art des Krieges
Wettbewerbsfähigkeit: EU will Binnenmarkt stärken
Chinesische Konkurrenz: Überholt uns China?
Thema: Binnenmarkt
Deutscher Buchhandlungspreis: Wolfram Weimer schließt drei linke
Buchhandlungen von Preis aus
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2000 Folgen
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Folge vom 04.03.2026Update: Wie der Chamenei, so der Sohn
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Folge vom 04.03.2026Nukleares Fürchten lehrenDer französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland angekündigt. Deutschland werde ein “Schlüsselpartner” bei Frankreichs Vorhaben sein, das eigene Atomarsenal angesichts der geopolitischen Lage auszubauen. Das sagte Macron bei einer Grundsatzrede auf einem U-Boot-Stützpunkt in der Bretagne. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Macron erklärten gemeinsam, es sei eine hochrangige Nuklear-Steuerungsgruppe eingerichtet worden. Die Zusammenarbeit solle in diesem Jahr beginnen. Die nukleare Abschreckung der Nato solle durch die deutsch-französische Zusammenarbeit ergänzt, aber nicht ersetzt werden. Frankreich ist die einzige Atommacht in der Europäischen Union. Was diese Pläne über die Sicherheitslage in Deutschland aussagen, ordnet ZEIT-Autor Tilman Leicht ein. Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am Samstagmorgen sind in deutschen Städten Tausende auf die Straße gegangen, um gegen die iranische Führung zu protestieren. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Nürnberg und anderen Städten wurde der Tod des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, nach einem Luftangriff in Teheran gefeiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts leben in Deutschland 319.000 Personen mit einem iranischen Migrationshintergrund. Amina Aziz, Islamwissenschaftler:in und Journalist:in, spricht im Podcast über die Stimmung in der iranischen Exil-Gemeinschaft. Und sonst so? “Stille Stunde” im Restaurant. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Eine epochale Wende für Europa Frankreich: Emmanuel Macron kündigt gemeinsame Atomübungen mit Deutschland an Nukleare Abschreckung: Frankreich will atomare Aufrüstung alleine finanzieren Angriffe auf den Iran: Tausende demonstrieren in Deutschland für Freiheit im Iran Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran? Angriff auf den Iran: Grafiken und Karten zum Krieg im Nahen Osten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.03.2026Update: Wie sich der Krieg gegen den Iran auf den Spritpreis auswirktDie Preise für Öl und Gas sind seit dem Krieg gegen den Iran deutlich gestiegen. Ölpreise legten zeitweise um mehr als zehn Prozent zu und erreichten den höchsten Stand seit 2024. Auch Gas verteuerte sich in Europa deutlich, ausgelöst unter anderem durch einen Produktionsstopp von Flüssiggas in Katar. Hauptursache ist die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. In Deutschland sind die Folgen bereits spürbar: Benzin, Diesel und Heizöl wurden deutlich teurer. Welche Auswirkungen das konkret auf die Verbraucherpreise hat, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin im Politikressort der ZEIT. Erstmals seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran sind wieder Passagiere aus der Golfregion in Deutschland angekommen. Am Morgen startete in Dubai eine Maschine der Airline Emirates und landete am Nachmittag in Frankfurt. Es handelte sich um den ersten regulären Passagierflug seit Tagen, nachdem zahlreiche Verbindungen wegen des Krieges eingestellt worden waren. Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass die Rückkehr deutscher Staatsbürger schrittweise gelingen werde. Außerdem im Update: Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, fordert eine Personalwende bei der Bundeswehr. In seinem Wehrbericht 2025 warnt er, dass die aktuellen Personalprobleme angesichts der verschärften Sicherheitslage gravierend blieben. Das neue Wehrdienstmodell müsse erfolgreich umgesetzt werden. Und sonst so? Neues Werk von Rembrandt entdeckt Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Energiepreise: Preise für Öl und Gas steigen deutlich Nachbarländer des Iran: So eskaliert gerade die Lage im Nahen Osten Öl- und Benzinpreise: Irankrieg lässt Preise für Sprit und Heizöl steigen Straße von Hormus: Und der Ölpreis steigt und steigt Benzinpreise in Deutschland: So viel kostet Sprit in Ihrer Region Liveblog: Krieg gegen den Iran: Frankreich schickt Kriegsschiff zur Drohnenabwehr nach Zypern Angriff auf den Iran: So verlief der Angriff auf den Iran Naher Osten: Erstes Flugzeug von Dubai unterwegs nach Frankfurt Dubai: Angriffe in Golfregion sorgen für schwere Störungen im Flugverkehr Lange Nacht der ZEIT 2025: Eine Stunde ZEIT mit Johann Wadephul Deutsche Touristen im Nahen Osten: Bundesregierung kündigt Evakuierung von deutschen Touristen an Wehrbericht: Wehrbeauftragter fordert schnelle Personalwende bei der Bundeswehr Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr: Hätte, hätte, Zeitenwende Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.03.2026Merz trifft Trump im Weißen HausZum zweiten Mal trifft Bundeskanzler Friedrich Merz US-Präsident Donald Trump unter vier Augen in Washington. Hintergrund sind die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten nach den US-amerikanischen und israelischen Militärschlägen gegen den Iran sowie die laufenden Handels- und Zollfragen. Der Bundeskanzler betont die Solidarität Deutschlands mit Israel und wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit den USA ist. Aber kann er Einfluss auf Donald Trump nehmen? Das analysiert Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die letzten Winterwochen waren in Deutschland geprägt von anhaltender Kälte, Schneefall und regionalen Problemen durch Glätte. Danach setzte ein schneller Temperaturanstieg ein: Innerhalb weniger Tage stiegen die Werte von teilweise zehn Grad Minus auf fast 20 Grad Celsius. Laut dem Deutschen Wetterdienst war der Winter trotz des eisigen Januars insgesamt mild, niederschlagsarm und sonnig. Wie passt das zusammen und welche Rolle spielt dabei der Klimawandel? Das ordnet Claudia Vallentin ein, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Das beste Baguette von Paris Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Iran: Friedrich Merz sieht Angriffe auf den Iran "nicht ohne Risiko" US-Angriff auf den Iran: Was wir über den Angriff auf den Iran wissen Bundesregierung: Zwischen Prinzip und Pragmatismus Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den USA festhalten Krieg in Nahost: Deutschland behält sich "militärische Defensivmaßnahmen" vor Klimawandeldienst Copernicus: EU-Klimadienst meldet weltweit fünftwärmsten Januar der Geschichte Glätte: Gericht in Berlin stoppt privaten Einsatz von Streusalz Übersicht: Daten und Visualisierungen zum Klimawandel Klimawandel und Biodiversitätsverlust: Der Klimawandel ist ein unterschätztes Sicherheitsrisiko! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.