Drei Großmächte scheinen sich die Welt zunehmend aufzuteilen. Nach dem
Militärschlag auf Venezuela beanspruchen die USA Grönland für sich,
währenddessen will China die Insel Taiwan einnehmen und Russland führt
in der Ukraine Krieg. Vor allem eines habe sich aber geändert: Die
Großmächte suchen nicht einmal mehr nach Vorwänden für ihre Aktionen,
sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast
analysiert er, wieso in der Geopolitik oft wieder das Recht der
Stärkeren gilt.
Künstliche Intelligenz wird immer mehr für kriminelle Zwecke genutzt.
Dabei werden zum Beispiel massenhaft durch KI personalisierte
Phishing-Nachrichten versendet. Eigentlich haben die großen Chatbots wie
Chat-GPT Sicherheitsschranken eingebaut, die kriminellen Missbrauch
verhindern sollen. Aber inzwischen gibt es Programme, die die Schranken
der Anbieter überwinden können. Kai Biermann, Investigativredakteur der
ZEIT, erklärt im Podcast, warum KI in den Händen von Kriminellen zu
einem Wettrüsten führt.
Und sonst so? Die Heilpflanze des Jahres ist der Ingwer … Gesundheit!
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Angriff auf Venezuela: Der globale Hooligan
DeepSeek: China-Kritik = gefährlicher Code
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Folge vom 08.01.2026USA, China, Russland – Die Rückkehr des Großmachtdenkens
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Folge vom 07.01.2026Update: Wie die Bundeswehr den Frieden sichern könnteBundeskanzler Friedrich Merz hat einen Einsatz der Bundeswehr zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine in Aussicht gestellt. Die Grünen haben bereits Zustimmung für einen solchen Bundeswehreinsatz signalisiert, aus anderen Parteien – auch vom Koalitionspartner SPD – kommt hingegen Kritik. Wie genau so eine Friedenssicherung aussehen könnte und ob die Bundeswehr einen zusätzlichen Einsatz überhaupt stemmen kann, weiß Tilman Leicht. Er ist Volontär der ZEIT und Experte für Verteidigungspolitik. Die Regierung der USA will die Insel Grönland kaufen. Das soll US-Außenminister Marco Rubio laut übereinstimmenden Medienberichten gegenüber US-Abgeordneten gesagt haben. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hatte zuletzt eine Invasion der strategisch wichtigen Insel im Nordatlantik nicht ausgeschlossen. Nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die Stromversorgung wieder hergestellt. Bei der Frage nach den Tätern sorgen aber zwei neue Bekennerschreiben für Verwirrung. So betont die sogenannte Vulkangruppe, die sich zur Sabotage der Berliner Stromversorgung bekannt hatte, in einem Schreiben, nicht aus dem Ausland gesteuert zu sein. Gleichzeitig distanziert sich in einem dritten Schreiben die offenbar originale Vulkangruppe aus dem Jahr 2011 von den jüngsten Sabotagen. Und sonst so? Schafe besuchen einen Supermarkt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stromausfall: Helden der Reserve US-Militäraktion in Venezuela: "Soll Trump doch versuchen, uns Befehle zu geben!" Krieg in der Ukraine: Grüne offen für Bundeswehreinsatz zur Sicherung eines Ukrainefriedens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.01.2026Die Gefahr, die von der linksextremen “Vulkangruppe” ausgehtDer Stromausfall im Südwesten Berlins geht offenbar auf die linksextreme Vulkangruppe zurück. Unter dem Namen organisieren sich seit 2011 vermutlich mehrere lose organisierte Gruppen immer wieder zu Anschlägen in der Region Berlin-Brandenburg. Zuletzt hatte die Gruppe 2024 die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide sabotiert. Wo die Vulkangruppe ideologisch steht, weiß ZEIT-Redakteur Philip-Johann Moser. US-Präsident Donald Trump will, dass US-Ölfirmen massiv in Venezuela investieren. "Wir werden unsere sehr großen US-Ölfirmen reingehen lassen, sie werden Milliarden Dollar investieren, die Infrastruktur reparieren und anfangen, Geld zu verdienen", sagte er bei einer Pressekonferenz. Etwa 48 Milliarden Tonnen Erdöl lagern in den Böden des Landes, es sind die größten Vorkommen der Welt. Trotz Trumps Plänen sind die Ölfirmen zurzeit noch zurückhaltend. Lohnen sich Investitionen in das Land überhaupt? Und wieso schlagen die Ölproduzenten noch nicht zu? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Datenressorts der ZEIT. Und sonst so? Schamanen haben den Sturz Maduros vorausgesagt Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Berlin: Wer steckt hinter dem Brandanschlag in Berlin? Kritische Infrastruktur: "Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um ihre Anlage bauen" Bodenschätze: Was das Öl aus Venezuela wirklich wert ist Nicolás Maduro vor Gericht: Wahlbetrüger, Kriegsgefangener oder Drogenboss? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.01.2026Update: Das Ende der ersten BSW-RegierungEs hat nicht einmal ein Jahr gehalten: Die erste Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg ist zerbrochen. Es war von Anfang an ein Experiment. Nach dem Fraktionsaustritt von BSW-Finanzminister Robert Crumbach sowie Jouleen Gruhn und André von Ossowski ist es gescheitert. Die Koalition aus BSW und SPD regierte seit Dezember 2024 mit einer Mehrheit von nur zwei Stimmen – diese Mehrheit ist nun verloren. SPD-Regierungschef Dietmar Woidke erklärte die Zusammenarbeit für beendet und kündigte an, vorerst mit einer Minderheitsregierung weiterregieren zu wollen. Außerdem kündigte er Sondierungsgespräche mit der CDU an. Was das Scheitern der Koalition über den Zustand des BSW aussagt und welche Folgen es für andere Bundesländer haben könnte, erklärt Lisa Caspari bei Was jetzt?. In Paris kommen heute die westlichen Unterstützer der Ukraine zusammen, um über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands zu beraten. Erstmals seit März 2025 treffen sich alle 35 Mitglieder der sogenannten Koalition der Willigen persönlich. Es nehmen unter anderem der US-Sondergesandte Steve Witkoff teil, außerdem Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut einem Entwurf für die gemeinsame Abschlusserklärung soll die Unterstützung für die Ukraine künftig rechtlich bindend werden. Wie sie konkret aussehen könnte und was das mit Grönland zu tun hat, erklärt ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa im Podcast. Außerdem im Update: In der Bar im Schweizer Ort Crans-Montana, wo in der Silvesternacht 40 Menschen bei einem Brand gestorben sind, gab es seit 2019 keine Brandschutzkontrollen mehr. Das sagte der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Féraud. Bei der letzten Kontrolle sei das Dämmmaterial, über das sich das Feuer verbreitet hatte, nicht beanstandet worden. Und sonst so? Rausch zum Schnäppchenpreis Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Brandenburg: CDU offen für Gespräche über Koalition mit der SPD BSW in Brandenburg: Der Masterplan des Robert Crumbach Bündnis Sahra Wagenknecht: Brandenburgs Vize-Ministerpräsident Robert Crumbach tritt aus BSW aus Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Merz, Selenskyj und Witkoff nehmen an Ukraine-Gesprächen in Paris teil Krieg in der Ukraine: Am Ende bleibt nur die Schadensbegrenzung Ukrainekarte aktuell: Russlands Streitkräfte rücken auf Schnellstraße in Region Donezk vor Brand in der Silvesternacht: Keine Brandschutzkontrollen in Bar in Crans-Montana seit 2020 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.