Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen.
US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.
Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
gesetzt.
Und sonst so? Du bist gut genuuuug
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab
Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
Arbeitszeiterfassung
Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
Straße von Hormus
Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
(anderer)
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Folge vom 18.06.2026Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)
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Folge vom 18.06.2026Was kostet der Frieden im Iran?Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt: Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt. Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Adidas geht das V aus. Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von Sanktionen Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure Motoren« Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen beim Klimaschutz Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es einführt Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten beteiligt werden Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs weltweit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 17.06.2026Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge. Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und globaler Migrationspolitik forscht. Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725 antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte, Antisemitismus drohe sich zu normalisieren. Außerdem im Update: Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung, Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern. Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger Flüchtlinge senken Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet – jahrelang Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als 8.700 antisemitische Vorfälle Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner? Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für Ukraine hervor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 17.06.2026Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia« Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik? Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA? Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um acht Prozent Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli? Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition? Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge zahlen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.