Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
wichtigsten Themen des Gipfels ein.
Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
ZEIT-Volontär Omid Rezaee.
Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
Früherkennung solcher Angriffe.
In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
Wladimir Putin.
Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut
sind
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in
den USA vor
Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
US-Stützpunkte
Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
außenpolitisches Engagement Deutschlands
Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße
von Hormus ab
G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest
gegen G7-Gipfel
Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen
gegen Russland
Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung
USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los
G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen
Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
Motoren«
Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider
Bedrohungen
Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen
erschossen
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Folge vom 16.06.2026Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)
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Folge vom 16.06.2026Wenn die KI die Bundestagsrede schreibtMehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU), sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz. Und sonst so? Beschwerdechor Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: KI in der Politik: Demokratische Automaten Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung« Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht man in sich – und nicht ins Netz Öffnung der Straße von Hormus: Iran Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.06.2026Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern könnte. Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie blicken. Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo es trotz allem Fortschritte gibt. Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt. Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer noch stark abhängig von Herkunft Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem Angriff beschädigt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.06.2026USA und Iran verkünden überraschend EinigungDer Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an. Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat. Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist. Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort und hat mit den Menschen gesprochen. Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre Regierungen G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa nicht? Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.