Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bereit, trotz des
laufenden Kriegs Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abhalten zu
lassen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Verbündeten in den USA und in
Europa während des Wahlprozesses für Sicherheit garantieren, sagte er.
Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem
Nachrichtenportal Politico für Wahlen in der Ukraine ausgesprochen. Auch
Russland fordert seit Langem Neuwahlen und begrüßte Trumps Aussagen.
Regulär wäre die Amtszeit Selenskyjs im vergangenen Jahr abgelaufen,
doch während des Kriegs sind Wahlen ausgesetzt. Was müsste rechtlich
geschehen, damit es trotzdem zu Wahlen kommen kann? Denis Trubetskoy
berichtet für die ZEIT aus Kyjiw. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj
seine Bereitschaft zu Wahlen an Sicherheitsgarantien knüpft und warum
Trump Russlands Argument übernommen hat.
Nach jahrelangem Streit hat der Bundesfinanzhof entschieden: Die
Grundsteuerreform ist verfassungsgemäß. Die Änderung, die seit Anfang
dieses Jahres gilt, erlaubt den Finanzämtern, Grundstücke nicht mehr
einzeln neu zu bewerten, sondern auf pauschale Durchschnittswerte
zurückzugreifen – ein System, das bei vielen Eigentümern zu höheren
Steuerbescheiden führen kann. Zugleich betrifft das Grundsteuergesetz
nicht nur Eigentümer: Vermieter legen üblicherweise die steigenden
Kosten auf ihre Mieter um. Mehrere Immobilieneigentümer hatten gegen die
Reform geklagt. Warum der Ärger so groß ist und welche Folgen das Urteil
nun hat, ordnet Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der
ZEIT, im Podcast ein.
Außerdem im Update:
- In der marokkanischen Millionenstadt Fes sind am Dienstagabend zwei
Mehrfamilienhäuser eingestürzt, dabei kamen mindestens 19 Menschen
ums Leben. 16 weitere Personen wurden verletzt. Der Grund für den
Einsturz ist bislang unklar.
- Die venezolanische Oppositionsführerin und diesjährige
Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado konnte wegen
Drohungen der autoritären Führung ihres Landes nicht persönlich an
der Preisverleihung in Oslo teilnehmen. Sie meldete sich stattdessen
per Audionachricht, während ihre Tochter den Preis für sie
entgegennahm.
Und sonst so? Ein Escape-Room, der zeigt, wie es geflüchteten Menschen
ergeht
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Simone Gaul, Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj erklärt sich zu Wahlen während des
Kriegs bereit
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
Umstrittenes Gesetz: Bundesfinanzhof entscheidet über Grundsteuerreform
Nordafrika: Wohnhaus stürzt in Marokko ein – 19 Tote
Venezuela: Friedensnobelpreisträgerin Machado kommt nicht zur
Preisverleihung
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Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
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Folge vom 10.12.2025Update: Selenskyj will Neuwahlen – unter einer Bedingung
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Folge vom 10.12.2025TikTok? Erst ab 16 Jahren!In Australien gilt ab Mittwoch ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Australien ist damit das erste Land der Welt, das rigoros eine Altersgrenze für Social Media eingeführt hat. Die Regierung erhofft sich davon, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Wie die Regierung das Gesetz durchsetzen will und ob Australiens Social-Media-Verbot ein Vorbild für Deutschland sein könnte, weiß Rita Lauter, Podcastredakteurin der ZEIT. Sie hat über das Thema bereits in einem "Was jetzt?"-Spezial berichtet. Der Medienkonzern Paramount will die Filmproduktionsfirma Warner Bros. Discovery für knapp 108,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit überbietet der Konzern die Streamingplattform Netflix. Warner Bros. gilt mit Filmklassikern wie "Harry Potter", "Casablanca" und "Batman" als Hollywoodgigant. Aber die Übernahme könnte auch politische Konsequenzen haben. Ist das Paramount-Angebot tatsächlich politisch motiviert? Und wie ist Trumps eigene Familie in den Kauf verwickelt? Diese und weitere Fragen beantwortet Heike Buchter, Korrespondentin der ZEIT in den USA. Und sonst so? Die Personen mit dem besten Style 2025 Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit zurück? Netflix: Der Kampf um Hollywood beginnt erst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.12.2025Update: Was vom EU-Lieferkettengesetz übrig bleibtUnterhändler des EU-Parlaments und des Rats der 27 EU-Mitglieder haben sich auf eine abgeschwächte Version des geplanten Lieferkettengesetzes geeinigt. Die Regeln zur Kontrolle von Menschenrechts- und Umweltstandards sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro gelten. Die ursprünglich vorgesehenen Grenzen von 1.000 Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz entfallen. Der Entwurf sieht zudem vor, die zivilrechtliche Haftung für Unternehmen zu streichen. Dadurch können Betroffene nicht mehr auf Schadenersatz klagen. Außerdem müssen Unternehmen anders als bisher geplant keine Klimahandlungspläne erstellen. Ob damit Menschenrechte und Klimaschutz hinter wirtschaftliches Wachstum zurücktreten, ordnet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, ein. Die Europäische Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet. Der Konzern wird verdächtigt, seine KI rechtswidrig mit Inhalten Dritter, unter anderem aus Wikipedia, Nachrichtenseiten und YouTube-Videos, trainiert zu haben, ohne die Urheber angemessen zu bezahlen. Von den Vorwürfen betroffen ist unter anderem der neue KI-Modus von Google in der Suche. Die Kommission untersucht sowohl die mögliche Benachteiligung der Urheber als auch Googles Einfluss im Wettbewerb mit anderen KI-Anbietern. Bestätigen sich die Vorwürfe, droht Google ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Auch in anderen Fällen hat die EU bereits hohe Strafen gegen große Tech-Konzerne verhängt, darunter Apple, Meta, Microsoft, TikTok und X. Wie aussichtsreich die Klage gegen Google sein könnte, ordnet Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort der ZEIT ein. Außerdem im Update: Bei einem vereitelten Putschversuch im westafrikanischen Benin sind am Wochenende mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen soll auch der Generalstabschef sein. Eine Gruppe von Militärs hatte den staatlichen Fernsehsender besetzt und die Absetzung von Präsident Patrice Talon verkündet. Mehr als zehn Aufständische wurden festgenommen, weitere sind auf der Flucht. Der Präsident hat erklärt, die Regierung habe die Lage inzwischen wieder vollständig unter Kontrolle. Und sonst so? Social-Media-Detox ist gut für die Psyche. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Europäische Union: EU-Länder beschließen Lieferkettengesetz Europäische Union: EU einigt sich auf Abschwächung des Lieferkettengesetzes Lieferkettengesetz: Geliefert und zurückgeschickt Lieferkettengesetz: Für die Bürokratie sind die Unternehmen mitverantwortlich Menschenrechte in der Wirtschaft: EU-Parlament billigt Aufschub von Lieferkettengesetz Risiken der Klimakrise: Wie die Klimakrise die deutsche Sicherheit gefährdet Google: EU leitet Ermittlungen gegen Google wegen KI-Datennutzung ein Gemini 3: Gewinnt Google gerade das KI-Rennen? Wettbewerb: EU leitet erneut Verfahren gegen Google ein Onlinewerbung: EU verhängt Strafe in Milliardenhöhe gegen Google Benin: Mehrere Festnahmen nach Putschversuch in Benin Benin: Militärgruppe in Benin gibt im Fernsehen Coup bekannt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.12.2025Rentenkonzept: Wer früher zahlt, ist schneller rausIn der Rentendebatte hat der Ökonom Jens Südekum, Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, am Wochenende einen Paradigmenwechsel vorgeschlagen: Der Renteneintritt solle sich künftig nicht mehr am Alter, sondern an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre orientieren. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, welche Vor- und Nachteile Südekums Idee haben könnte. Die AfD baut momentan gezielt Kontakte zu US-Republikanern und dem Umfeld der Regierung von Donald Trump auf. Auch in dieser Woche reist eine Delegation der Partei nach Washington. Welche Ziele die AfD mit ihren USA-Reisen verfolgt, analysiert Christian Parth, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Plätzchen-Detektiv jagt Keks-Dealer Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket – mit Kanzlermehrheit Jens Südekum: "Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit steigen" Rentensystem: Bärbel Bas für Koppelung von Renteneintrittsalter an Beitragsjahre Rentenpaket: Friedrich Merz sagt weitere Rentenreform für 2026 zu Rentendebatte: Arbeitgeber lehnen Vorschlag zu Renteneintritt nach Beitragsjahren ab Rentenrechner: Mit 65 in Rente? Oder schon mit 55? So kann es gelingen Rechtsruck: Nicht schon wieder! US-Präsident: Donald Trump ist nicht enttäuscht von Wahlergebnis der AfD AfD: AfD-Spitzen reisen zu Amtseinführung von Donald Trump Nationale Sicherheitsstrategie der USA: Ohne Europa kann auch Trump nicht Der US-Überblick am Morgen: Vance und Rubio greifen Einstufung der AfD an, Stellenabbau bei CIA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.