Der militärische Einsatz der USA in Venezuela hat in Süd- und
Mittelamerika weitreichende Reaktionen ausgelöst. Viele Regierungen der
Region sehen darin ein Signal für eine veränderte US-Politik gegenüber
Lateinamerika. Kuba verurteilte den Einsatz und warnte vor Problemen bei
der eigenen Energieversorgung, da ein großer Teil des Öls aus Venezuela
kommt. Kolumbien äußerte Sorgen um die Sicherheitslage an der
gemeinsamen Grenze. Brasilien und Mexiko verwiesen auf die Bedeutung von
Völkerrecht und Diplomatie. Andere Länder begrüßten das Vorgehen,
darunter Argentinien und Ecuador. Welche Länder den Einsatz der USA
befürworten, ordnet ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck ein.
Im Iran sind erneut landesweite Proteste gegen die hohen
Lebenshaltungskosten und die schlechte wirtschaftliche Lage
ausgebrochen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurden
allein in der ersten Woche mindestens 17 Menschen getötet. Die Proteste
werden über Chatgruppen organisiert, und seit Sonntag hat die iranische
Führung den Internetzugang im Land eingeschränkt, offenbar um
Mobilisierung und Berichterstattung zu erschweren. Die wirtschaftliche
Krise besteht seit Jahren, die Inflation lag zuletzt bei rund 50
Prozent. Ob die Proteste das Potenzial haben, das politische System
diesmal grundlegend zu verändern, analysiert Islamwissenschaftlerin
Amina Aziz.
Und sonst so: Der Konzentrationstest der ZEIT
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge
Liveblog: USA und Venezuela: Papst Leo XIV. mahnt Souveränität
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Kai Ambos: "Es reicht nicht, das Völkerrecht nur zu beschwören"
Was jetzt? / Angriff auf Venezuela: USA erklären Machtanspruch auf
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US-Einsatz in Venezuela: Zeitenwende für Lateinamerika
OK, America? / Regimewechsel in Venezuela: Trumps Regime-Change ohne
Zukunftsplan
Venezuela: Venezuela hält Öllieferungen trotz Blockadeaufruf von Trump
aufrecht
US-Militär in der Karibik: Familie von Kolumbianer wirft USA
außergerichtliche Hinrichtung vor
Venezuela: Brasilien und Mexiko bieten Vermittlung zwischen USA und
Venezuela an
US-Militär vor Venezuela: Milei begrüßt Druck auf Venezuela, Lula warnt
vor Krieg
Sanktionen gegen den Iran: "Sanktionen treffen selten alle gleich"
Proteste im Iran: Iran schränkt Internet wegen regierungskritischer
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Wirtschaftskrise im Iran: Ein Protest, den die Führung ernst nimmt
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Inflation: Iranischer Zentralbankchef tritt nach Währungsabsturz zurück
Iran: Regierungskritische Demonstrationen im Iran gehen weiter
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Folge vom 05.01.2026Venezuela nach dem Angriff: Südamerika zwischen Sorge und Zustimmung
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Folge vom 04.01.2026USA erklären Machtanspruch auf VenezuelaDie USA haben Venezuela angegriffen und den Staatschef und Machthaber des Landes, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau entführt. US-Präsident Donald Trump hatte die Gefangennahme auf seiner Online-Plattform verkündet. Gleichzeitig griffen US-Streitkräfte Militärbasen und Häfen an. Gegen 12 Uhr deutscher Zeit sei die Militäraktion beendet worden, so der republikanische Senator Mike Lee. Wie begründet die Trump-Regierung den Angriff? Juliane Schäuble, hat die Pressekonferenz von Präsident Trump verfolgt und berichtet darüber im Podcast. Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela hat eine Vorgeschichte: Laut der Trump-Regierung soll Maduro in angebliche Drogengeschäfte verwickelt sein, die die US-Sicherheit bedrohen würden. In den vergangenen Monaten hatten US-Streitkräfte vor Venezuelas Küste daher immer wieder Boote versenkt, die angeblich Drogen transportiert haben sollen. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt wie es in Venezuela weitergehen könnte. Und sonst so? Tsundoku – wieso der Stapel ungelesenen Bücher mehr als nur Unordnung ist. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Angriffe in Caracas: Das eigentliche Ziel war der Präsident USA und Venezuela: "Trump ist sicher kein Präsident des Friedens" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.01.2026Spezial: Machtwechsel oder Übergangsphase? Venezuelas ungewisse ZukunftRaketen und Flugobjekte über der venezolanischen Hauptstadt Caracas, Explosionen und ein vermisster Staatschef – so haben viele Venezolaner den Samstagmorgen erlebt. In den frühen Morgenstunden hat das Militär der USA mehrere Angriffe gegen das südamerikanische Land gestartet, Militärkasernen und Häfen wurden attackiert. Kurz vor 11 Uhr deutscher Zeit verkündete US-Präsident Donald Trump dann die "Gefangennahme" von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen Elitesoldaten der USA die Operation durchgeführt haben. Spannungen zwischen den USA und Venezuela gibt es bereits länger. Seit Monaten versenkt das US-Militär Boote vor der Küste Venezuelas, die angeblich Drogen transportieren sollen. Diese Drogen würden laut Trump die Sicherheit der USA gefährden. Der Vorwurf: Auch Machthaber Maduro sei in die Geschäfte mit Rauschgiften verwickelt. Hierfür soll er sich nun in den USA verantworten, eine Anklage vor einem New Yorker Gericht ist vonseiten des US-Justizministeriums bereits geplant. Nach der Militäraktion hat die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, die Staatsgeschäfte übernommen. Das Land könnte aber in Instabilität abrutschen, denn die Elite des Landes ist eng mit dem Regime Maduro verknüpft. Ein erzwungener Regimewechsel könnte zu einem Bürgerkrieg führen oder kriminelle Gruppen befördern. Im Gespräch mit Azadê Peşmen berichtet Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, über die aktuellen Entwicklungen in Venezuela. Außerdem erklärt er die Hintergründe des Angriffs und blickt in die mögliche Zukunft Venezuelas. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.01.2026Israel schließt 37 NGOs aus Gaza aus: "Die Not wird noch größer werden"Israel hat 37 internationale Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen, Oxfam und die Caritas, angewiesen, ihre Arbeit im Gazastreifen einzustellen. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen sie nicht mehr tätig sein und bis März müssen sie Gaza verlassen. Die israelische Regierung begründet den Schritt mit unvollständigen Registrierungen und fehlenden Personallisten der NGOs. Diese seien nötig, um Verbindungen zu Terrorgruppen zu verhindern. Die betroffenen Hilfswerke weisen die Vorwürfe zurück und sprechen von einer gezielten Behinderung humanitärer Hilfe. Auch international stößt das Vorgehen auf Kritik. Die EU, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sowie mehrere westliche Staaten warnen vor den Bedingungen in Gaza und werfen Israel vor, lebensrettende Hilfe zu blockieren. Was das Verbot der Hilfsorganisationen für die humanitäre Lage in Gaza bedeutet, berichtet ZEIT-Autorin Steffi Hentschke. In der Silvesternacht ist in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana ein Brand ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben starben dabei mindestens 40 Menschen und viele weitere wurden teils schwer verletzt. Die Identifizierung der Toten ist wegen starker Verbrennungen schwierig und kann mehrere Tage dauern. Als wahrscheinliche Ursache nannte die Staatsanwaltschaft Sprühfontänen, die zu nah an der Decke abgebrannt worden seien. In der Folge – davon geht die Kantonsregierung aus, sei es zu einem sogenannten Flashover gekommen, bei dem sich ein Brand explosionsartig ausbreitet. Was genau unter einem Flashover zu verstehen ist und warum er so gefährlich ist, erklärt Jochen Zehfuß, Leiter des Fachgebiets Brandschutz der TU Braunschweig. Und sonst so: Vondelkirche in Amsterdam steht in Flammen Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten Ärzte ohne Grenzen: "Die meisten haben Angst, wieder enttäuscht zu werden" Humanitäre Helfer im Gazastreifen: "Von Menschen bleibt oft nicht mehr übrig als kleine Stücke Fleisch" Unwetter: Heftiger Regen überflutet Zeltlager im Gazastreifen Humanitäre Lage in Gaza: Jetzt betteln die Menschen um Wasser Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen? Humanitäre Hilfe in Gaza: Helfer in Gaza fürchten neue Regeln Menschenrechte: "Dieser Job macht einen nicht gerade zur beliebtesten Person" Brand in der Schweiz: Was über den Brand in Crans-Montana bekannt ist Brand in der Schweiz: Behörden sprechen von etwa 40 Toten im Schweizer Skiort Crans-Montana Brand in Crans-Montana: Schwierige Identifizierung der Opfer beginnt nach Brandkatastrophe Schweiz: Kantonsregierung geht von Flashover bei Brand in Crans-Montana aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.