Israel plant, große Gebiete im Gazastreifen zu besetzen und seinen
Militäreinsatz auszuweiten. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte,
Ziel sei es, das Gebiet in israelische Sicherheitszonen umzuwandeln.
Medienberichten zufolge hat das Militär bereits eine zusätzliche Einheit
im Süden des Gazastreifens entsandt. Zudem ruft Israel die Bewohner
Gazas dazu auf, sich gegen die Hamas zu stellen und die Geiseln
freizulassen. Nach einer Waffenruhe im Januar und gescheiterten
Verhandlungen zur Verlängerung wurde der Militäreinsatz Mitte März
wieder aufgenommen. Jan Roß, ZEIT-Korrespondent in Israel, analysiert
die militärischen Schritte Israels und erklärt, wie die israelische
Bevölkerung zu den Plänen in Gaza steht.
Vier Personen, darunter drei EU-Bürger und ein Amerikaner, die an
pro-palästinensischen Protesten in Berlin teilgenommen haben, sollen aus
Deutschland ausgewiesen werden. Ihnen wird vorgeworfen, im Oktober 2024
an der gewaltsamen Besetzung des Präsidiums der Freien Universität
Berlin beteiligt gewesen zu sein. Die Betroffenen bestreiten die
Vorwürfe, darunter auch die Anschuldigungen von Antisemitismus und das
Verwenden verfassungsfeindlicher Parolen. Obwohl sie nicht
strafrechtlich verurteilt wurden, hat das Berliner Landesamt für
Einwanderung die Ausweisung angeordnet. Charlotte Köhler ist Redakteurin
bei ZEIT Campus. Im Podcast erklärt sie die Hintergründe zu dieser
Entscheidung.
Und sonst so? Pitchen statt swipen
Moderation und Produktion:Azadê Peşmen
Redaktion: Henrik Oerding
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Israel plant Teilbesetzung Gazas und weitet
Militäreinsatz aus
Zerstörung im Gazakrieg: Wie es im Gazastreifen wirklich aussieht
Gazakrieg: "Der Hamas ist unser Leid egal"
Geiseln der Hamas: "Die Regierung will nicht wirklich, dass die Geiseln
zurückkehren"
Benjamin Netanjahu: Er macht einfach immer weiter
Krieg im Nahen Osten: Israels Armee nimmt Bodenkämpfe im Gazastreifen
wieder auf
Tel Aviv: Justizreform löst erneut viel Protest in Israel aus
Gazakrieg: Polizei löst propalästinensische Demonstration in Berlin auf
Nahostkonflikt: EU-Bürger sollen nach Pro-Palästina-Protesten ausreisen
Nahostkonflikt: Vermummte dringen in Präsidiumsgebäude der FU Berlin ein
Extremismus: Antisemitismus und Rassismus – mehr Fälle dokumentiert
Nahostkonflikt: Urteil zu umstrittener Pro-Palästina-Parole
rechtskräftig
Landesamt für Einwanderung in Berlin: "Wir haben zu wenig Zeit, uns um
Straftäter und Gefährder zu kümmern"
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Folge vom 04.04.2025Was plant Israel mit den Sicherheitszonen?
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Folge vom 03.04.2025Update: Warum Ungarn den Internationalen Strafgerichtshof verlässtUngarn will aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) austreten. Das verkündete die ungarische Regierung während des Besuchs des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Budapest. Laut dem ungarischen Präsidenten Viktor Orbán sei der Strafgerichtshof politisch geworden und somit nicht mehr unparteiisch. Der IStGH hatte im November einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen. Kurz darauf lud Orbán den Premierminister nach Budapest ein. Um den Haftbefehl zu umgehen, hätte Ungarn nicht zwingend aus dem IStGH austreten müssen. Warum es doch dazu gekommen ist und was das für die internationale Gemeinschaft bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Petra Thorbrietz im Podcast. Einen "Tag der Befreiung" nannte der US-amerikanische Präsident Donald Trump den 2. April 2025 – die EU spricht von einem "Tag der Willkür". Grund dafür sind die neuen Zölle, die Trump angekündigt hat. Dabei handelt es sich um wechselseitige Zölle, die verhindern sollen, dass die Länder die USA "weiterhin abzocken", sagte Trump. Außerdem gelten ab Samstag universelle Importzölle in Höhe von zehn Prozent, nächste Woche kommen individuelle Strafabgaben dazu. Die EU kündigte bereits harte Reaktionen auf die neue Zollpolitik an. Außerdem im Update: Die Schufa hat angekündigt, die Berechnung von Bonitätsnoten künftig transparenter zu machen. Demnach sollen Verbraucher vollen Einblick bekommen, wie ihre Kreditwürdigkeit berechnet wird, und dies auch selbst nachprüfen können. Der neue Schufa-Score wird noch getestet und kann voraussichtlich im vierten Quartal 2025 abgerufen werden. Was noch? Knigge 2.0: Die neue digitale Höflichkeit. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Strafgerichtsbarkeit: Ungarn kündigt Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof an Israelischer Regierungschef: Netanjahu trotz internationalen Haftbefehls in Ungarn eingetroffen Trumps Zollpolitik: Welche US-Zölle bereits gelten und welche noch kommen könnten US-Zölle: Die skurrile Zoll-Rechnung von Donald Trump Internationale Reaktionen: "Das ist kein America first, das ist America alone" US-Zollpolitik: EU kündigt harte Reaktion auf Trumps Zollentscheidung an Raus aus der "Blackbox": Schufa legt Berechnung von Bonitätsnoten offen Schufa: Score-Simulator Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat könne Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
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Folge vom 03.04.2025Was die Ukraine von der neuen deutschen Regierung erwartetBei dem Nato-Treffen in Brüssel kommen derzeit Nato-Außenminister und Nato-Außenministerinnen der Mitgliedstaaten zusammen. Hauptthemen der Konferenz sind die Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie die Unterstützung der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt in Zukunft vor allem auf die Unterstützung des künftigen Bundeskanzlers Friedrich Merz. Von großem Interesse ist für ihn dabei die Frage der Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus. Friedrich Merz hatte Ende Februar offengelassen, ob die Bundesregierung unter seiner Führung diese Waffenlieferung tätigen würde. Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die neue deutsche Regierung für den ukrainischen Präsidenten hat und welche Erwartungen er an sie stellt. Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen hat sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Dabei ist die Mehrheit der derzeit 800.000 Menschen, die in deutschen Pflegeheimen leben, älter als 85 Jahre. Die Auswahl des passenden Pflegeheims ist dabei eine der größten Entscheidungen für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, empfiehlt der Pflegeforscher Hermann Brandenburg den Angehörigen, zwei Tage als Hospitant in einem Pflegeheim mitzulaufen. Hanna Grabbe, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, hat mit Menschen gesprochen, die in Altersheimen arbeiten. Im Podcast ordnet sie ein, wie diese Menschen gute Pflegeheime definieren und worauf man bei der Wahl achten sollte. Und sonst so: Schöne Alltagsansprachen an sich selbst Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verteidigungspolitik: Scholz sieht Aufrüstung als Projekt für die nächsten zwei Jahrzehnte Ukrainekrieg: UN-Resolution zur Unterstützung der Ukraine angenommen Seltene Erden: Trump warnt Selenskyj vor Rückzug aus geplantem Rohstoffabkommen Ukrainekrieg: Friedrich Merz fordert bei Besuch in Kyjiw europäische Kontaktgruppe Die Lage im Überblick: Selenskyj erhofft sich von Merz Taurus-Lieferung "Was jetzt?" / Taurus-Lieferung: Olaf Scholz und das kategorische Nein Ukrainekrieg: Friedrich Merz kritisiert Olaf Scholz' Zögern bei Waffenlieferungen Pflege: Zahl der Pflegebedürftigen steigt deutlich Neunter Altersbericht: Die deutsche Gesellschaft wird älter – und pflegebedürftiger Gesundheit: Von Pflegerinnen empfohlen Angehörigenpflege: Wer verdient hier was? Pflegende Angehörige: Sie sagt: Du musst ins Heim. Er will davon nichts hören Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat könne Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
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Folge vom 02.04.2025Update: Niederlage für Elon Musk in WisconsinIm US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin ist die liberale Kandidatin Susan Crawford zur neuen Richterin des Supreme Court gewählt worden. Dadurch behalten die liberalen Richter für weitere drei Jahre die Mehrheit im Gericht. Crawford konnte sich gegen ihren konservativen Kontrahenten Brad Schimel durchsetzen, der von US-Präsident Donald Trump und dessen Berater Elon Musk unterstützt wurde. Musk hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung Schecks in Millionenhöhe an zwei Wähler verteilt. Warum Crawford trotzdem gewonnen hat und wie bedeutend das Signal für die USA ist, erklärt USA-Expertin Rieke Havertz im Podcast. Im vergangenen Jahr wurden weniger Straftaten angezeigt als im Vorjahr. Das ergibt die neue polizeiliche Kriminalstatistik. Vor allem ist der Rückgang auf die Cannabis-Teillegalisierung zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Gewalttaten im vergangenen Jahr gestiegen sowie die Zahl der Fälle, in denen Kinder und Jugendliche tatverdächtig sind – und das, obwohl die Kinder- und Jugendkriminalität seit Jahren rückläufig war. Carla Baum aus dem Familienressort von ZEIT ONLINE analysiert, was dagegen helfen könnte. Außerdem im Update: Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben laut Europol ein großes Pädokriminellen-Netzwerk im Internet zerschlagen. Was noch? US-Senator hält Marathon-Rede. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Justizsystem: Liberale Kandidatin gewinnt Richterwahl in Wisconsin USA: Musk verteilt Schecks in Millionenhöhe vor Richterwahl in Wisconsin USA: Warum ein Richter Elon Musk Millionen wert ist Jugendkriminalität: Was ist mit unseren Kindern los? Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Mehr Gewalttaten, mehr junge Tatverdächtige Ermittlungen in zig Ländern: Großes Pädophilen-Netzwerk ausgehoben – 79 Festnahmen Darknet: Ermittler schalten Plattform für Kindesmissbrauchsdarstellungen ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat könne Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.