In Berlin startet am Mittwoch die dritte internationale Sudankonferenz.
Politiker sowie internationale Organisationen und Vertreter der
sudanesischen Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über die humanitäre
Lage des Landes zu beraten. Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei
Jahren die reguläre Armee und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe
handelt es sich um die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart:
Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen
Menschen sind bereits innerhalb des Landes vertrieben worden. Als
Gastgeberin dämpft die Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz:
Ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu
erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist, erklärt Andrea Böhm,
Politikredakteurin der ZEIT.
Wegen seiner Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat
US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst
sei »schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der
Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch inzwischen
bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik von seiner
eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo nicht
einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung, sagte der Papst.
Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des katholischen
Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem Papst für Trump ein
ernsthaftes politisches Problem werden könnte, analysiert Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung
Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir
Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung
Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung
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Folge vom 15.04.2026Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan
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Folge vom 14.04.2026Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt (Update)Gesundheitsministerin Nina Warken hat erste Entscheidungen zur geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Grundlage sind 66 Vorschläge einer Expertenkommission, mit denen bis zu 42 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Nina Warken kündigte »tiefgreifende Reformen« an, betonte jedoch, dass ein Gesamtpaket angestrebt werde. Ziel ist es, die Finanzierung zu stabilisieren und die Ausgaben stärker zu begrenzen. Was mit der Reform in Zukunft auf gesetzlich Versicherte zukommen könnte, analysiert Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Staatsbesuch nach Berlin eingetroffen. Begleitet wird er von mehreren Ministerinnen und Ministern zu den ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren. Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj haben dabei eine »strategische Partnerschaft« zwischen beiden Ländern angekündigt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft, Wiederaufbau und Kultur. Außerdem bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine. Außerdem im Update: Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wollen beide Seiten erstmals seit Jahrzehnten Gespräche führen. Geplant ist ein Treffen in Washington zwischen der libanesischen Botschafterin, dem israelischen Botschafter und US-Außenminister Marco Rubio. Wie aussichtsreich die Gespräche sind, ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer ein. Ein spanisches Gericht auf Mallorca hat sich im Fall der Anzeige von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für nicht zuständig erklärt. Die Ermittlungen sollen an die Staatsanwaltschaft im schleswig-holsteinischen Itzehoe abgegeben werden. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Und sonst so? Ein Fahrrad zur Verlobung. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Gesundheitsministerium: Warum Nina Warken? Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform der Krankenversicherung Was jetzt? / Reform im Gesundheitssystem: 66 Ideen für stabilere Krankenkassenbeiträge Gesetzliche Krankenkassen: Linnemann will gesetzliche Krankenkassen von 93 auf zehn reduzieren Irankrieg: Wolodymyr Selenskyj kündigt baldige Hilfe bei Drohnenabwehr im Golf an Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Friedrich Merz trifft Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in Berlin Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz: "Guten Tag. Was ist nun mit Taurus?" Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen: Merz und Selenskyj verkünden »strategische Partnerschaft« Ukraine: Wolodymyr Selenskyj fordert festen Termin für EU-Beitritt Ungarnwahl: Die Demokratie hat gewonnen Krieg in der Ukraine: Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für Ukraine Krieg gegen die Ukraine: Macron verspricht Ukraine bei Treffen mit Selenskyj EU-Kredit Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Libanon: Netanjahu kündigt Friedensgespräche mit dem Libanon an Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon Verhandlungen im Irankrieg: Israel schließt Verhandlungen mit Hisbollah aus Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In Sex-Chatgruppen Collien Fernandes: Spanisches Gericht erklärt sich im Fall Ulmen für nicht zuständig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 14.04.2026Russland verliert seinen besten Mann in EuropaIn Ungarn hat Péter Magyar die Parlamentswahl klar gegen den seit 16 Jahren amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán gewonnen. Die Niederlage trifft auch die internationalen Verbündeten Orbáns, vor allem den russischen Machthaber Wladimir Putin. Bisher bremste Orbán in der EU als enger Verbündeter Moskaus regelmäßig Ukrainehilfen und Russlandsanktionen. Wie schwer die Abwahl Orbáns das Regime in Moskau trifft und welche Schlüsse der Kreml aus Orbáns Abwahl zieht, analysiert Michael Thumann, Russlandkorrespondent der ZEIT. Jedes Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern muss bald einmal im Jahr offenlegen, was Männer und Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich verdienen. Grund dafür ist die von der EU beschlossene Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL), die ab dem 8. Juni in Kraft treten soll. Was halten deutsche Unternehmen von der neuen Richtlinie? Und wie effizient ist es, um den Gender-Pay-Gap zu verkleinern? Das beantwortet Wirtschaftsredakteurin Ricarda Richter bei "Was jetzt?". Und sonst so? "Eine Insel, da ist eine Insel!" Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Christina Felschen, Maximilian Renzikowski und Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Putin und Orbán: Putins Standleitung ist gekappt Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Presseschau zur Wahl in Ungarn: Kommentatoren sehen Russland als "größten Verlierer der Wahl" EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Die Stunde der Wahrheit – für Sie und Ihren Arbeitgeber Entgelttransparenzrichtlinie der EU: "Die Verurteilungen werden kommen" Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert deutlich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.04.2026Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe. Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen. Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher symbolische Maßnahme." Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43 Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind. Außerdem im Update: Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die US-Marine soll Schiffe stoppen, die die Meerenge passieren wollen. Als Begründung nannte Trump Drohungen aus Teheran und warf der iranischen Führung "Welterpressung" vor. Und sonst so? Marie-Louise Eta schreibt Geschichte als erste Bundesliga-Cheftrainerin. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition will Mineralölsteuer für zwei Monate senken Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform der Krankenversicherung Einigung auf Reformpaket: Doch, ein Befreiungsschlag Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really? Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht abgewählt Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Irankrieg: Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.