Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der
Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen
ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von
Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich
Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war
eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz
zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel
“eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das
Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim
recherchiert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der
Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel
nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD
beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am
Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge
der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte
eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte
Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes
Verhalten vor.
Außerdem im Update:
In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein
israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des
Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik
beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.
Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Pakistan: Experten im doppelten Spiel
Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
Wortbruch vor
Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und
Gespräche
Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel
Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an
Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München
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Folge vom 10.04.2026Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?
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Folge vom 10.04.2026Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung. Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungspolitik: Erspart uns das! Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in der Energiekrise Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.04.2026Update: Waffenruhe – aber nicht für den LibanonIm Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen die Angriffe erlebt haben. Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen. Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon Russland: Russland verbietet Menschenrechtsorganisation Memorial Flugverkehr: Flugbegleiter der Lufthansa streiken am Freitag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.04.2026Was sechs Wochen Krieg mit dem Iran gemacht habenNach über einem Monat Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA gilt seit Kurzem eine zweiwöchige Waffenruhe. Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestätigte die Vereinbarung. Gespräche sollen am Freitag in Islamabad folgen, Pakistan tritt dabei als Vermittler auf. Im Krieg wurden zahlreiche hochrangige Vertreter des iranischen Sicherheitsapparats getötet, auch der langjährige oberste Führer Ali Chamenei. Wie stabil ist das Regime im Iran nach diesen Verlusten? Omid Rezaee schreibt für die ZEIT und beobachtet die Entwicklungen im Iran. Im Podcast spricht er darüber, wie die Lage nach sechs Kriegswochen ist. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Nutzung von Bus und Bahn ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren. Entsprechende Strafverfahren würden viele Ressourcen in der Justiz binden, die anderswo sinnvoller eingesetzt werden könnten, sagte die Ministerin. Wer ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist, begeht bislang eine Straftat. Wer gerichtlich verhängte Geldstrafen nicht zahlen kann, riskiert eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Laut Schätzungen einiger Kriminologen landen jährlich mehrere Tausend Menschen deshalb im Gefängnis. Die Union ist gegen die Reform. Warum ist das Fahren ohne Fahrschein überhaupt eine Straftat in Deutschland? Was spricht für eine Entkriminalisierung? Darüber spricht Eva Ricarda Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Es werden Interrail-Tickets verlost! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg Krieg im Iran: Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist Presseschau zur Waffenruhe im Iran: "Rückzieher" oder "taktischer Sieg in letzter Minute"? Strafrecht: Stefanie Hubig will Fahren ohne gültigen Fahrschein entkriminalisieren Öffentliche Verkehrsmittel: Union lehnt Entkriminalisierung von Fahren ohne Fahrschein ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.