Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner
Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige
Weltordnung existiere "so nicht mehr“ – zugleich betonte er, dass Europa
seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür
skizzierte Merz ein "Programm der Freiheit". Wie das aussieht, berichten
wir in dieser Folge von Was jetzt?, und Fabian Reinbold, politischer
Korrespondent der ZEIT, erklärt, was Merz’ Rede für die internationale
Politik bedeutet.
Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern
kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften
in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Die Ergebnisse sollen die
Sicherheit in Zügen erhöhen: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit
Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen sowie
bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und
Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen
aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei
der ZEIT.
Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Münchner Sicherheitskonferenz: Bundeskanzler Merz will transatlantische
Beziehung neu ausrichten
Münchner Sicherheitskonferenz: Forum für internationale
Sicherheitspolitik
Sicherheitspolitik: Merz will bei Münchner Sicherheitskonferenz für
starkes Europa werben
Bahn-Sicherheit: Gipfeltreffen für mehr Sicherheit bei der Bahn hat
begonnen
Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im
vergangenen Jahr
Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn: Bahn kündigt weitere
Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an
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Folge vom 13.02.2026Update: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert"
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Folge vom 13.02.2026Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wirdAm Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen soll. Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister Marco Rubio angeführt. Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter, kündigte an, dass insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder erwartet würden. Europas Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und die kriselnden transatlantischen Beziehungen seien thematische Schwerpunkte der Konferenz. Was ist von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz insgesamt zu erwarten? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus. Bundesweit steigt die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen. Der Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche Jugend erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12- bis 25-Jährigen mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht haben oder damit sympathisieren. Was könnte helfen, den Rechtsextremismus an Schulen zu bekämpfen und zurückzudrängen? Was kann der Westen Deutschlands hierbei vom Osten lernen? Und wie gut werden die gewonnenen Erkenntnisse an den Schulen umgesetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu, Redakteurin im Dossier der ZEIT. Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am Tag senken möglicherweise das Risiko, an Demenz zu erkranken. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Außenpolitik unter Donald Trump: Wachsam bleiben Münchner Sicherheitskonferenz: Es war nie Nächstenliebe Münchner Sicherheitskonferenz: Das Band zur Macht Rechtsextreme Jugendkultur: "Es gibt Tage, da höre ich mehrmals pro Stunde das N-Wort" Jugendgewalt: Angst in Sachsendorf Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.02.2026Update: Was macht Julia Klöckner im Gazastreifen?Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht. Sie ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit dem Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen besucht hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner habe auf ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und Palästinensern gesprochen. Was hat Klöckner im Gazastreifen gesehen? Und wieso ist gerade ihr der Besuch erlaubt worden? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Donald Trumps Macht innerhalb der republikanischen Partei scheint unüberwindbar. Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei gegen seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner stimmten dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend symbolisch: Auch der republikanisch dominierte Senat und Trump selbst müssten noch zustimmen. Ob die Abweichler nur Einzelfälle sind oder für einen größeren Trend innerhalb der Partei stehen, weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will gerichtlich gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen vorgehen. Das Internationale Olympische Komitee hatte ihm die Teilnahme verwehrt, da er mit einem Helm an den Start gehen wollte, auf dem Bilder von rund 20 gefallenen Athletinnen und Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut dem IOC verstoßen die Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des Wettbewerbs, das "politische, religiöse oder rassistische Propaganda" nicht zulässt. Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen. Welche Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur der ZEIT. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines Palästinensers abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung deutscher Rüstungsexporte nach Israel an das Gericht gewandt. Die Richter sahen jedoch keinen Grund, die vorangegangenen Entscheidungen zu beanstanden. Der Palästinenser hatte vor Gericht argumentiert, Deutschland hätte ihn davor schützen müssen, dass Waffen mit deutschen Bauteilen sein Leben bedrohten. Und sonst so? Mutpost zur Suizidprävention. Hier außerdem der Kontakt zur Telefonseelsorge, der Nummer gegen Kummer und der Deutschen Depressionshilfe. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald und Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Julia Klöckner: "Die hält die zweite Reihe nicht aus" Republikaner: Immer wieder diese Abweichler US-Republikaner: Hat Donald Trump seine Partei noch unter Kontrolle? Wladyslaw Heraskewytsch: Er opferte seinen Olympiatraum Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den falschen Helm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.02.2026Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?Sind Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das neue europäische Powercouple? Die beiden Länder arbeiten zumindest eng zusammen, und vor dem EU-Treffen am Donnerstag zur Wettbewerbsfähigkeit legten diesmal nicht Deutschland und Frankreich, sondern Deutschland und Italien ein gemeinsames Papier vor. Darin fordern sie Bürokratieabbau, weniger EU-Regulierungen und die Förderung der Öffnung des europäischen Binnenmarktes. Warum das nötig ist und welches Potenzial Europa liegen lässt, solange der Binnenmarkt nicht reformiert ist, analysiert Ricarda Richter, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Ihre Recherche, die gemeinsam mit Jonas Schulze Pals entstanden ist, finden Sie hier. In Bangladesch finden erstmals seit mehr als 17 Jahren wieder freie Parlamentswahlen statt. Vorausgegangen war 2024 eine von Studierenden angeführte Protestbewegung, die die langjährige Premierministerin Sheikh Hasina zum Rücktritt zwang. Seither führt eine Übergangsregierung den Staat. An ihrer Spitze steht Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, der Reformen einleiten und freie Wahlen vorbereiten sollte. Von der Aufbruchsstimmung der Proteste ist im Wahlkampf nur noch begrenzt etwas zu spüren. Zwar tritt mit der National Citizen Party (NCP) eine Partei an, die aus dem Protestumfeld hervorgegangen ist. Sie hat sich jedoch einer Koalition unter Führung der islamistischen Jamaat-e-Islami angeschlossen. Dieser Schritt war intern umstritten und führte zu Austritten. Als aussichtsreichste Kraft gilt die Bangladesh Nationalist Party (BNP). Beobachter gehen davon aus, dass sie gute Chancen auf eine Mehrheit hat. Damit würde eine etablierte Oppositionspartei die Regierung übernehmen. Welche Herausforderungen auf die neue Regierung zukommen, ordnet ZEIT-Autorin Natalie Mayroth ein. Und sonst so? Mehr Kino für alle Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung Italienische Regierung: Sie hat verstanden, was die Italiener wollen Emmanuel Macron: Wir sollten diesem Mann zuhören Freihandel: Bundesregierung hält am Mercosur-Abkommen fest Mercosur-Abkommen: Warum Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert Giorgia Meloni: Italienische Imitation in Pastell Parlamentswahl in Bangladesch: Revolte ohne Reformen? Bangladesch: Plötzlich Minister Proteste der Jugend: Die Wütenden von Manila, Jakarta und Kathmandu Muhammad Yunus: "Sie könnten mich ins Gefängnis stecken" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.