Zu viel Zucker ist schädlich, kann langfristig zu starkem Übergewicht
führen und das Risiko für zahlreiche Krankheiten erhöhen. Trotzdem sind
zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limo weitverbreitet. In der Politik
wird deshalb seit Jahren über eine Zusatzsteuer auf solche Produkte
diskutiert. Auf dem Parteitag der CDU fand ein entsprechender Antrag
zuletzt jedoch keine Mehrheit. Der schleswig-holsteinische
Ministerpräsident Daniel Günther, auch von der CDU, bringt das Thema nun
aber über den Bundesrat erneut auf die Agenda. Befürworter erhoffen sich
davon gesundheitliche Effekte und sinkende Kosten für das
Gesundheitssystem, Kritiker warnen vor Eingriffen in die persönliche
Freiheit und wirtschaftlichen Nachteilen. Tom Kattwinkel, Redakteur im
Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt im Podcast, wie realistisch die
Einführung einer Zuckersteuer ist und welche Argumente dafür sprechen.
US-Außenminister Marco Rubio trifft in Frankreich auf seine Amtskollegen
aus den G7-Staaten. Im Zentrum des Außenministertreffens bei Paris steht
die Frage um die Linie im Irankrieg und die Unterstützung der USA für
die Ukraine. Vorausgegangen war die Entscheidung des US-Präsidenten
Donald Trump, sein am Freitag auslaufendes Ultimatum an den Iran erneut
zu verschieben. Zuvor hatten die USA die Freigabe der Straße von Hormus
gefordert – andernfalls werde die US-Armee iranische Kraftwerke
bombardieren. Danach teilte Trump mit, wegen guter und produktiver
Gespräche mit dem Iran werde es vorerst keine Angriffe auf iranische
Kraftwerke geben. Die USA werfen den Nato-Verbündeten vor, den USA im
Irankrieg nicht zur Seite zu stehen, obwohl sie um Unterstützung gebeten
hatten. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet
im Podcast ein, welche Ziele Marco Rubio bei dem Treffen verfolgt und ob
es eine Chance auf Annäherung zwischen den USA und ihren Partnern gibt.
Und sonst so? Buckelwal in der Lübecker Bucht befreit sich in der Nacht
selbst
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
G7-Außenministertreffen: Rubio trifft inmitten des Irankriegs auf
G7-Kollegen
Straße von Hormus: Donald Trump verlängert Ultimatum an den Iran bis
Ostern
Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch
Bundesgesundheitsministerin: Nina Warken will Zuckersteuer nicht
ausschließen
Deutsche Bahn: Fernverkehr sorgt für Milliardenverlust bei der Deutschen
Bahn
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Folge vom 27.03.2026Update: Was bringt eine Zuckersteuer?
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Folge vom 27.03.2026Neu, aber besser? Was die Riester-Reform wirklich bringtViele Menschen in Deutschland haben eine Riester-Rente abgeschlossen, doch nur ein Teil zahlt noch aktiv ein. Seit Jahren steht das Modell in der Kritik: zu kompliziert, zu teuer und zu unflexibel. Union und SPD haben sich auf Details für eine neue, staatlich geförderte private Altersvorsorge geeinigt. Am Freitag soll darüber im Bundestag abgestimmt werden. Künftig sollen Menschen, die nur wenig ansparen können, höhere Zuschüsse erhalten als bisher geplant. Die private Altersvorsorge, bei der 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert ausgezahlt werden, soll es weiterhin geben. Dazu kommt eine Variante mit 80-prozentiger Garantie, die höhere Renditen ermöglichen soll. Zudem soll ein Altersvorsorgedepot eingeführt werden, das hohe Renditen am Kapitalmarkt ermöglicht, allerdings ohne Garantien. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dem neuen System profitiert. Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist die Straße von Hormus blockiert. Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Transportwegen für Öl und Gas weltweit – doch die Folgen reichen weit darüber hinaus. Auch zentrale Lieferketten für humanitäre Hilfe sind unterbrochen. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und des Mittleren Ostens fürchten die Menschen Hunger und Epidemien. In normalen Zeiten werden durch die Straße von Hormus Hunderttausende Tonnen an Getreide, Milchpulver, Tabletten und Hilfsgütern transportiert. Besonders betroffen ist die International Humanitarian City in Dubai, eines der wichtigsten Logistikzentren für die UN und NGOs. Millionen Menschen könnten dadurch zusätzlich in Hunger und Not geraten. Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, hat zu dem Thema recherchiert. Im Podcast ordnet sie ein, wie sich der Irankrieg auf die humanitäre Hilfe auswirkt und was passieren müsste, um humanitäre Hilfe krisenfester zu machen. Und sonst so? Wie man Antimaterie in einem Lkw transportiert Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reform der Riester-Rente: Koalition einigt sich auf neue Förderungen für private Altersvorsorge Altersvorsorge von Selbstständigen: Womit keiner rechnet Humanitäre Hilfe: Die stillen Opfer des Krieges Straße von Hormus: Da müssen alle durch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.03.2026Update: Das Urteil, das Social Media für immer verändern könnteZum ersten Mal hat ein Gericht in den USA die Techkonzerne Meta und YouTube mitverantwortlich für psychische Schäden bei Jugendlichen gemacht. Das Urteil aus Los Angeles gilt als möglicher Präzedenzfall für Tausende ähnliche Klagen in den USA und wird bereits als potenzieller Wendepunkt im Umgang mit großen Techkonzernen gewertet. Die Unternehmen selbst weisen den Vorwurf zurück und betonen, problematische Nutzung sei individuell und nicht eindeutig als Sucht definierbar. Was sich durch das Urteil künftig ändern könnte, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Das EU-Parlament hat für ein Verbot von KI-Systemen gestimmt, die täuschend echte Porno-Deepfakes ohne Einwilligung der Betroffenen erstellen. Ziel ist es, vor allem Frauen und Kinder besser vor sexualisierter Gewalt im Netz zu schützen. Konkret sollen Anwendungen untersagt werden, die intime Darstellungen realer Personen künstlich erzeugen oder verändern. KI-Systeme, die Material über Kindesmissbrauch generieren, sollen vollständig verboten werden. Das Gesetz ist Teil einer Reform des KI-Regelwerks der Europäischen Union und muss mit den Mitgliedsstaaten noch endgültig abgestimmt werden. Außerdem im Update: Der Bundestag hat eine Spritpreisbremse beschlossen, um steigende Benzin- und Dieselpreise zu dämpfen. Tankstellen dürfen Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen, Senkungen bleiben jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro. Und sonst so? Wie ein Patient einen Terroranschlag verhinderte Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Neustart / Digitalwelt in Europa: Europa gegen die Techkonzerne – wer gewinnt? Klage gegen Meta und Google: Von diesem Urteil könnten wir alle profitieren Social Media und Depressionen: Wie TikTok mit der Psyche tanzt Social-Media-Sucht: US-Gericht verurteilt Instagram und YouTube zu Millionenzahlung US-Prozess zu Social-Media-Sucht: Dieses Verfahren ist besser als jedes Verbot Spritpreispaket: Bundestag beschließt Maßnahmen wegen hoher Spritpreise Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der Spritpreisbremse Hohe Spritpreise: Warum sind nur in Deutschland die Benzinpreise so explodiert? KI-Systeme und Deepfakes: EU will KI-Systeme für Porno-Deepfakes verbieten Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr sicher – oft zu Recht" Deepfakes: "Digitale Gewalt" – was strafbar ist und was nicht Kindesmissbrauch im Netz: Warum es so schwer ist, gegen Kindesmissbrauchsbilder vorzugehen Neustart / Digitale Gewalt: Warum es so schwer ist, gegen Deepfakes vorzugehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.03.202690 Vorhaben, um das Klima zu rettenDeutschland steuert derzeit darauf zu, seine Klimaziele deutlich zu verfehlen. Deshalb hat das Bundeskabinett auf Vorschlag von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ein neues Klimaschutzprogramm beschlossen. Es umfasst 67 Maßnahmen zur Emissionsreduktion und soll dafür sorgen, dass 2030 25 Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich eingespart werden. Ergänzend sind 23 Maßnahmen zum Schutz von Wäldern, Mooren und Böden vorgesehen. Laut aktuellem Emissionsbericht der Bundesregierung und des Umweltbundesamts kommt die Verringerung des Treibhausgasausstoßes kaum noch voran, in den Sektoren Verkehr und Gebäude steigen die Emissionen sogar. Dabei schreibt das Klimaschutzgesetz vor, dass Deutschland seine Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 65 Prozent senken soll. Um dieses Ziel zu erreichen, wären jährliche Einsparungen von durchschnittlich 42 Millionen Tonnen nötig. Die Grünen kritisieren das Klimaschutzprogramm als unzureichend. Was steckt konkret in dem Klimaschutzpaket, und wie bewerten Fachleute dessen Maßnahmen? Darüber spricht Elena Erdmann, Redakteurin für Forschungsdaten im Wissensressort der ZEIT, im Podcast. Die israelische Armee rückt im Süden des Libanon weiter vor. Seit die proiranische Hisbollah Anfang März Raketen auf Israel abgefeuert hat, attackiert Israel täglich Ziele im Nachbarland – vor allem Viertel und Dörfer, in denen die Miliz besonders präsent ist. Nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz will Israel bis auf Weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren und dort eine „Sicherheitszone“ einrichten. Die Angriffe haben weitreichende Folgen für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund eine Million Menschen innerhalb des Libanon auf der Flucht, viele weitere sind ins benachbarte Syrien geflohen. Seit Anfang März wurden bei den Angriffen nach Angaben des Ministeriums über tausend Menschen getötet, darunter auch Kinder. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, war im Süden des Landes unterwegs. Im Podcast berichtet sie, was sie dort erlebt hat und wie sie die Strategie der israelischen Armee einordnet. Und sonst so? Der Mann, der selbst im Ozean noch verlorene Eheringe findet Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Christina Felschen, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimawandel: Bundeskabinett beschließt Klimaschutzprogramm Klimaziele der Bundesregierung: Wie soll diese Rechnung jemals aufgehen? Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende" Liveblog: Irankrieg Krieg mit Israel: Im Libanon sind laut UN mehr als eine Million Menschen auf der Flucht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.