Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach
bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet,
mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind
die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche
Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist
betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la
Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere
Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben
Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt
ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in
Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet.
Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko
von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei
trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des
russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt
hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko
unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine
Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die
Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten
Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt
hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und
fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die
Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas
werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT.
Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in
Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad
lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere
hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode
verurteilt.
Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
ZEIT auf Whatsapp.
Weitere Links zur Folge:
Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach
Erdbeben in Kolumbien
Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens
vereidigt
Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten
Notstand aus
Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in
Russland
Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei
von Wahl aus
Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind
Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei
Jabloko auf
SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen
Parteispitze
Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode
verurteilt
Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Nachrichten
Was jetzt? Folgen
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Folgen von Was jetzt?
1997 Folgen
-
Folge vom 11.08.2026Darf in Russland noch jemand gegen Putin antreten? (Update)
-
Folge vom 11.08.2026Mekka-Pakt: Das neue Verteidigungsbündnis im Nahen OstenDie Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das Abkommen an die Region sendet. Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28 Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht. Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln zu tappen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen Verteidigungspakt Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge Nato-Beistandsverpflichtung Landarztquote: »Damals war ich naiv« Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland eingeschrieben Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 10.08.2026Was wirklich mit der Drohne am Leipziger Flughafen passierte (Update)Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig liefern ausgewertete Überwachungsvideos neue Erkenntnisse: Bereits am vergangenen Dienstagabend flog die Drohne gezielt auf eine ukrainische Frachtmaschine zu und schlug auf deren Tragfläche ein, wo sich in der Regel die Treibstofftanks befinden. Die Drohne prallte jedoch ab und stürzte zu Boden. Einige Stunden später wurde sie von einem Busfahrer gefunden, der das Sicherheitspersonal alarmierte. Außerdem wurden heute DNA-Spuren an der Drohne festgestellt. Warum der Sprengstoff nicht explodiert ist und weshalb es weiterhin keine klaren Aussagen dazu gibt, wer hinter diesem Angriff steckt, das erklärt Politikredakteurin Anne Hähnig im Podcast. Durch einen ukrainischen Drohnenangriff wurden in der russischen Stadt Nischnekamsk laut russischen Behörden mindestens 13 Menschen getötet und 75 weitere verletzt. Es war einer der schwersten ukrainischen Angriffe auf russisches Gebiet seit Kriegsbeginn. Außerdem im Update: Der Wassermangel im Rhein könnte die wichtige Route für Gütertransporte bald unterbrechen. Der Schiffsverkehr würde in getrennte Gebiete, von den Nordseehäfen bis Köln einerseits und den Verkehr auf den südlichen Nebenflüssen andererseits, zerfallen. Damit Güter trotzdem ans Ziel kommen, haben mehrere Bundesländer bereits das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort ist aktuell mit Verkehrsminister Steffen Bilger in Schleswig-Holstein unterwegs und berichtet, welche Ideen die Politik zur Lösung des Niedrigwasserproblems hat. Und sonst so? Kann man 162 Jahre altes Bier noch trinken? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohne am Leipziger Flughafen: Das war keine Warnung, das war ein Angriff Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich Waffentechnologie: Bundesinnenminister kündigt neues Drohnenzentrum an Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins Niedrigwasser im Rhein: Mehrere Bundesländer setzen Sonntagsfahrverbot für Lkw-Transporte aus Niedrigwasser: Soll man jetzt einfach den Fluss tiefer buddeln? Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: 13 Tote nach ukrainischem Drohnenangriff in Region Tatarstan Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 10.08.2026Angriffe auf Wildberries: Der Ukrainekrieg kommt zu den Russen nach HauseNach den wiederholten ukrainischen Drohnenangriffen auf den russischen Onlinehändler Wildberries werden Auswirkungen auf die russische Wirtschaft sichtbar. Durch die Schäden sind Lieferungen unterbrochen, Händler und Betreiber von Abholstationen melden Umsatzeinbußen. Marktforscher rechnen mit Insolvenzen bei russischen Klein- und Mittelständlern, die auf die Plattform angewiesen sind. Auch für die Menschen in Russland werden die Folgen der Angriffe durch verzögerte oder ausbleibende Lieferungen spürbar. Wie groß die wirtschaftlichen Auswirkungen der Angriffe auf Wildberries bislang sind, erklärt Maxim Kireev, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Die Bundesregierung plant im Rahmen ihrer Rentenreform, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. Gemeint ist die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren, die inzwischen frühestens mit 64 Jahren und vier Monaten möglich ist. Mit der Abschaffung sollen rund zehn Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang eingespart werden. Einen konkreten Gesetzentwurf gibt es bislang aber nicht. Trotzdem regt sich in mehreren Bundesländern und in den Gewerkschaften Widerstand gegen die Pläne. Wie wahrscheinlich eine Umsetzung des geplanten Rentenpakets ist, erklärt Jana Hensel, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Finale der Tour de France Femmes Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohnenangriff auf Wildberries: Ihre Zukunft soll in Flammen stehen Wildberries: Russlands Rosenkrieg Angriffe auf russisches Gebiet: Wann merken sie es endlich? Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben Rentendebatte: Wird das der nächste Rentensturm? Rente: Viele Renten trotz 45 Versicherungsjahren unter Armutsrisikoschwelle Rente mit 63: Frührentner, wir kämpfen für euch! Vorzeitiger Renteneintritt: Gewerkschaften fordern Erhalt der Rente mit 63 Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.