In Berlin treffen sich Vertreter Europas, der Ukraine und der USA, um
über einen gemeinsamen Friedensplan zu beraten. Bislang hatten die
Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein möglicher
Frieden zwischen Russland und der Ukraine aussehen könnte. Nun heißt es
aus dem französischen Präsidialamt, ein gemeinsames Verhandlungsangebot
an Russland sei in Arbeit. Auch die USA nehmen teil: Präsident Donald
Trump schickt seinen Sondergesandten Steve Witkoff und seinen
Schwiegersohn Jared Kushner nach Berlin. Treffen sollen sie unter
anderem europäische Vertreter und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj, der ebenfalls erwartet wird. Doch wie realistisch ist ein
solcher Plan? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT,
analysiert im Podcast, wie nah USA, Europa und die Ukraine einer
Einigung sind und ob Russland sich darauf einlassen dürfte.
80 Millionen – diese Zahl steht für Deutschland. Seit der
Wiedervereinigung leben mehr als 80 Millionen Menschen in dem Land. Doch
womöglich nicht mehr lange. Neue Prognosen des Statistischen Bundesamts
zeichnen ein anderes Bild: In den kommenden Jahrzehnten könnte die
Einwohnerzahl sinken. Wie stark das Land schrumpft, hängt von
Geburtenrate, Zuwanderung und Lebenserwartung ab – doch fast alle
Szenarien zeigen in dieselbe Richtung. Hinzu kommt eine zunehmende
Alterung der Bevölkerung: Die Zahl der Menschen über 65 Jahre dürfte
deutlich steigen. Was bedeutet das für das Land? Christian Endt aus dem
Datenressort der ZEIT erklärt im Podcast, auf welche Bevölkerungszahl
Deutschland zusteuert und welche Folgen das für Wirtschaft,
Sozialsysteme und Gesellschaft hat.
Und sonst so? Was bedeutet „Six Seven“?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Friedensverhandlungen in der Ukraine: Der Frieden bekommt noch eine
Chance
Ukrainekrieg: Steve Witkoff reist zu Treffen mit Wolodymyr Selenskyj in
Berlin
Demografie: 80 Millionen Einwohner? Das war einmal
Bevölkerungsentwicklung: Deutschland altert rasant – Zahl der Rentner
steigt deutlich
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Folge vom 14.12.2025Bald keine 80 Millionen in Deutschland mehr
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Folge vom 13.12.2025Spezial "Der Wahlkreis": Warum Amerikas Rechte Europa so hasstDie USA erklären Europa zum Gegner. Und zwar hochoffiziell, in ihrer neuen Nationalen Sicherheitsstrategie. Das Dokument zeigt auf eindrückliche Weise, welche Denkschulengerade die Rechte in den USA prägen. Gleichzeitig spricht aus der Strategie auch eine gewisse Sorge – offenbar scheinen sich Donald Trump und seine Anhänger ihrem Siegeszug noch nicht allzu sicher zu sein. In der neuen Folge von Was jetzt – der Wahlkreis sprechen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch darüber, warum die US-Rechte so besessen von Geburtenraten ist. Warum denkt sie, dass das Unglück für die USA schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann? Und was genau verachtet sie so sehr am liberalen Denken? Der nächste Wahlkreis-Podcast erscheint am 31. Januar – mit einer kleinen Veränderung zum neuen Jahr: Paul Middelhoff wird neuer US-Korrespondent der ZEIT und sich fortan digital aus den Vereinigten Staaten zuschalten. Sonst bleibt aber alles gleich: In jeder Folge widmen sich unsere Wahlkreis-Hosts einem wichtigen Thema der Zeit, das über das tagesaktuelle Klein Klein hinausweist. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Yoram Hazony: The Virtue of Nationalism (Buch) Yoram Hazony beim Podcaster Winston Marshall Patrick Deneen et al. über eine postliberale Außenpolitik Der postliberale Philip Pilkington über die Fehler liberaler Außenpolitik und Geburtenraten als sicherheitspolitisches Anliegen Über Geburtenraten und Great Replacement-Theorie im Denken der amerikanischen Rechten und des Christchurch-Attentäters Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.12.2025"Ich bin sowieso der freundlichste CSU-Vorsitzende seit Jahrzehnten"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Samstag auf dem CSU-Parteitag in München zu Gast. Vorab hat CSU-Parteichef Markus Söder dem Bundeskanzler ungewöhnlich warme Worte gewidmet. "Es gibt niemanden, der die Union so zusammenhalten kann", sagte der bayerische Ministerpräsident. Im Zentrum des Parteitags steht die Wahl des gesamten CSU-Vorstands, bei der sich Söder erneut als Parteivorsitzender zur Wiederwahl stellte. Mit 83,6 Prozent erzielte er am Freitagabend aber eins der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der CSU. Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, warum Söder schwächelt, warum er freundlich zu Merz sein will und wie die CSU sich vor den Kommunalwahlen aufstellen will. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung und der Uni Gießen zeigt erhebliche Mängel beim Kinderschutz in deutschen Kitas. Ein Viertel des Kitapersonals berichtet, dass es häufig bis ständig pädagogisches Fehlverhalten gegenüber Kindern beobachtet habe. Nur rund 40 Prozent geben an, solche problematischen Situationen nie zu erleben. Die Universität Gießen hat dazu mehr als 20.000 Kitafachkräfte und Kitaleitungen zum Kinderschutz in ihrer Einrichtung befragt. Die Ergebnisse bestätigen frühere Hinweise, dass das Wohl der Kinder in vielen Einrichtungen nicht immer gewährleistet ist. Doch was genau gilt als "pädagogisches Fehlverhalten"? Und welches Ausmaß hat das Problem in Deutschland erreicht? Johanna Schoener ist Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was die Studie bedeutet und welche Faktoren am häufigsten zu Übergriffen führen. Und sonst so? Wie Sie den Sozialstaat retten können. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CSU-Parteitag: Markus Söder beklagt "Bashing" gegen Friedrich Merz CSU: Parteitag der CSU Gewalt in Kitas: Wenn die Erzieherin schubst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.12.2025Update: Stimmen die Ukrainer bald über Gebietsabtretungen ab?Die Ukraine hat den von den USA und mit Russland abgestimmten Friedensplan überarbeitet. Der ursprüngliche Entwurf sah weitreichende Zugeständnisse an Moskau vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj widerspricht nun vor allem bei zwei Punkten. Erstens solle die Armee eine Stärke von 800.000 Soldaten behalten. Und zweitens könne es aus seiner Sicht territoriale Zugeständnisse nur mit Zustimmung der Bevölkerung geben. Im Podcast erklärt Maxim Kireev aus dem Politikressort die Streitpunkte. Außerdem berichtet der ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner aus Brüssel, mit welcher Maßnahme Europa aktuell versucht auf ein Ende des Krieges hinzuwirken. Ein Tag nach der Beschlagnahmung eines Öltankers vor der Küste Venezuelas hat US-Präsident Donald Trump offen über den Einsatz von Bodentruppen gesprochen. Seit Monaten greift das US-Militär Boote in der Karibik und im Pazifik an, nach eigenen Angaben wurden dabei mehr als 80 Menschen getötet. Washington begründet die Einsätze mit dem Kampf gegen Drogenschmuggel und wirft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Verstrickungen vor – Belege dafür hat die US-Regierung nicht vorgelegt. Der autokratische Machthaber Venezuelas Nicolás Maduro spricht von einer gezielten Eskalation und wirft Trump vor, es auf die riesigen Ölreserven seines Landes abgesehen zu haben. ZEIT-Journalist David Will berichtet, wie die Regierung und die Menschen in Venezuela auf diese Drohkulisse blicken. Außerdem im Update: Die Bundesregierung wirft Russland einen großen Cyberangriff und gezielte Desinformation im letzten Bundestagswahlkampf vor. Als Reaktion wurde der russische Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt. Und sonst so? Wie ein KI-Voicebot einem erkrankten Politiker aus Österreich eine Stimme gegeben hat. Moderation und Produktion:Constanze Kainz Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine: "Selenskyj ist bereit, über Zugeständnisse nachzudenken" Ukraine-Krieg: Am Ende entscheidet die Front Friedensplan für die Ukraine: Zwei Tage Euphorie in Moskau Nicolás Maduro: USA verhängen neue Sanktionen gegen Venezuela Venezuela: Was über die Beschlagnahmung des Öltankers bekannt ist US-Militärschläge in Lateinamerika: Warum der Konflikt zwischen den USA und Venezuela eskaliert Cyberangriff: Bundesregierung bestellt russischen Botschafter ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.