Die Expertenkommission zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat
ein Paket mit 66 Empfehlungen vorgelegt, um die Finanzlage der
Krankenkassen zu verbessern. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
(CDU) kündigte am Montagnachmittag eine Prüfung der Empfehlungen an. Die
GKV-Kommission empfiehlt unter anderem ein Ende der kostenlosen
Mitversicherung von Ehepartnern und eine höhere Besteuerung von Tabak,
süßen Getränken und Spirituosen. Durch die Maßnahmen könnten nach ihren
Schätzungen 42,3 Milliarden Euro eingespart werden – damit sollen die
Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung kurzfristig ab dem Jahr
2027 stabilisiert werden. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus hat
die Vorschläge unter die Lupe genommen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angekündigt, dass Deutschland den
Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft mit 200 Millionen Euro
unterstützen werde – und gleichzeitig großangelegte Rückführungen von
Syrerinnen und Syrern gefordert. Merz hatte am Montag den syrischen
Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin empfangen. Der ehemalige
HTS-Milizführer al-Scharaa führte 2024 den Sturz der Assad-Diktatur an.
Er gibt sich als syrischer Übergangspräsident moderat, steht allerdings
unter anderem wegen seines Umgangs mit Minderheiten in der Kritik. Als
Reaktion auf Al-Scharaas Besuch waren in Berlin mehrere Demonstrationen
angekündigt worden.
Außerdem im Update:
Das israelische Parlament will am Montag abschließend über die
Wiedereinführung der Todesstrafe entscheiden. Die Billigung ist
wahrscheinlich, Deutschland und drei weitere europäische Staaten haben
deutliche Kritik daran geäußert. ZEIT-Politikredakteurin Anastasia
Tikhomirova hat dazu recherchiert.
Und sonst so? Wie will die UN Wildtiere besser schützen,
ZEIT-Wissen-Chefreporterin Dagny Lüdemann?
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Marco Fründt und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
GKV-Kommission: Reform-Vorschläge
Krankenkasse: Kommission empfiehlt Ende der Gratis-Mitversicherung von
Ehepartnern
Staatsbesuch in Berlin: Das Richtige tun, aus den falschen Gründen
Ahmed al-Scharaa: Kein ganz normaler Staatsbesuch
Syrien: Frank-Walter Steinmeier empfängt Syriens Übergangspräsident
Al-Scharaa
Israel: Außenminister warnen Israel vor Wiedereinführung der
Todesstrafe. Und: Die Menschenrechtsanwältin Sari Bashi hält das Gesetz
für rassistisch.
Terrorismus: Israel will Terroristen vom 7. Oktober vor Militärtribunal
stellen
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Folge vom 30.03.2026Update: 66 Ideen für stabilere Krankenkassenbeiträge
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Folge vom 30.03.2026Al-Scharaa in Berlin: Kein ganz normaler StaatsbesuchBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Montag den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zum ersten Mal in Berlin. Der Besuch ist umstritten. Für Montag sind in Berlin mehrere Demonstrationen angekündigt, Teile des Berliner Regierungsviertels werden abgeriegelt. Al-Scharaa gibt sich moderat, steht aber unter anderem wegen seines Umgangs mit Minderheiten in Syrien in der Kritik. Was sich die deutsche Regierung von seinem Besuch verspricht, erklärt die ZEIT-Autorin Anna-Theresa Bachmann im Podcast. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) reist in wenigen Wochen zum zweiten Mal in die kanadische Provinz Alberta, um Lösungen für die deutsche Bildungskrise zu finden. Sie treibt die Frage um, wie die Kanadier es schaffen, aus riesigen Datenmengen über das Leben und Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler Erkenntnisse zu generieren, die im Idealfall jedem einzelnen Kind zugutekommen. Könnte Deutschland mit "datengestützter Schulentwicklung" aus der Bildungsmisere kommen? Zum Schulsystem in Alberta hat die ZEIT-Wissensredakteurin Jeannette Otto recherchiert. Und sonst so? Markus Söder besucht die NASA. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ahmed al-Scharaa: Linke kritisiert Besuch von syrischem Übergangspräsidenten in Berlin. Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über mögliche Rückkehr von Syrern sprechen. Syrien: Syrien unter Al-Scharaa Schulsystem in Alberta: Den Schul-Code knacken Karin Prien: "Andere Länder schaffen das auch und haben nicht mehr Ressourcen." Soziale Herkunft und Bildung: "Schon bei Dreijährigen finden wir klare Unterschiede im Wortschatz." Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.03.2026Warum der Iran jetzt Kurden im Irak angreiftDer Krieg im Nahen Osten eskaliert zunehmend. Nach vier Wochen des Bombardements durch die USA und Israel feuert der Iran weiterhin auf Ziele in Israel, US-Militärbasen und verbündete Golfstaaten. Während sich Israel und die Hisbollah im Libanon anhaltende Gefechte liefern, greifen nun auch die Huthi-Rebellen aus dem Jemen mit Raketenangriffen auf Israel erstmals aktiv in den Konflikt ein. Gleichzeitig eröffnet sich im Irak eine neue Front. Dort feuerte der Iran vergangene Woche ballistische Raketen auf einen Stützpunkt der kurdischen Peschmerga ab, wobei sechs Kämpfer getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden. Warum attackiert das iranische Regime jetzt kurdische Kräfte im Nachbarland? Welche Rolle spielen die USA bei dieser Entwicklung und wie verhält sich die irakische Regierung in Bagdad? ZEIT-Reporter Christian Vooren war im kurdischen Autonomiegebiet im Irak an der Grenze zu Iran und beantwortet diese Fragen im Podcast. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Da wirksame Medikamente bislang fehlen, rückt die Vorbeugung in den Fokus. Laut Studien ließe sich fast jede zweite Erkrankung durch gezielte Prävention verhindern oder verzögern. Die Wissenschaftsakademien Leopoldina, Acatech und die Akademienunion fordern deshalb nun einen strategischen Kurswechsel hin zu einer datengetriebenen Demenzprävention. Gesundheitsredakteur Ingo Arzt erklärt im Podcast, was datengetriebene Prävention in der Praxis bedeutet und an wen sich das neue Konzept genau richtet. Und sonst so? Spring forward and fall back. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nato-Mission: Polen und Nato ziehen Truppen aus dem Irak ab Raketenangriff auf Israel: Huthis greifen erstmals in Irankrieg ein Völkerrecht: Gutachten des Bundestags hält Irankrieg für völkerrechtswidrig Koffein und Demenzrisiko: Und wie viele Tassen Kaffee helfen jetzt gegen Demenz? Prävention von Demenz: So viel Einfluss haben wir auf unsere Hirngesundheit Hirngesundheit: "Wer ab 40 Wert auf gesunden Lebensstil legt, kann viel erreichen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.03.2026Spezial "Der Wahlkreis": Persönlichkeit oder Ideologie? Wie sich die Parteien neu sortierenNach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sortiert sich die politische Landschaft: Die Grünen scheinen ihr Tief überwunden zu haben, die SPD kämpft um ihre Existenz, während die Union ein Stammland der Sozialdemokratie gewinnt – und das mit einem langweiligen Mitte-Kurs, der so gar nicht nach dem von Friedrich Merz propagiertem Klartext klingt. Der politische Liberalismus verpufft und niemanden scheint es zu interessieren. Und dann wären da noch die Linken, denen ihr rasantes Wachstum zunehmend Probleme bereitet. In dieser Folge von Was jetzt? – Der Wahlkreis blicken unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch auf die Innenpolitik und fragen: Welche Konturen zeichnen sich im Frühling 2026 ab? Was verrät uns die Wählerwanderung über die Fallstricke, die das laufende Superwahljahr für die Parteien bereithält? Shownotes Robert Pausch: Kann es das geben, ein Deutschland ohne Sozialdemokratie? Aufsatz von Benjamin Mikfeld über die SPD: Ein neues politisches Modell Mark Schieritz über die Rede von Lars Klingbeil: Und dann macht er den Schröder Lisa Caspari zu den Nachwahlumfragen: Die Linke – Partei für junge Akademikerinnen Fritz Zimmermann zum Antisemitismus bei der Linken: Wer hat hier das Sagen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.