Das Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario
Voigt (CDU) ist gescheitert. Der Chef der thüringischen AfD, Björn
Höcke, bekam keine Mehrheit. Den Antrag begründete Höcke mit dem
Rechtsstreit über Voigts Doktortitel und damit, dass die Thüringer kein
Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten mehr hätten. Wie lief die Debatte
ab? Und wem hat Voigt den Machterhalt zu verdanken? Diese und weitere
Fragen beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am heutigen Mittwoch nach
Saudi-Arabien. Von dort wird es für ihn weiter nach Katar und in die
Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Auf der Kanzler-Agenda stehen
diverse Themen, vor allem Energie und Rüstung. Spricht Merz in den
autoritär regierten Staaten auch die Menschenrechtslage an? Und was
bringen enge Verbindungen in die Region wirklich? Diese und weitere
Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Ein ungarisches Gericht hat die Deutsche Maja T. zu acht Jahren Haft
verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit
weiteren Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene
in Budapest angegriffen zu haben. Alexander Kauschanski,
Auslandsredakteur der ZEIT, hat den Prozess begleitet und weiß, ob Maja
T. die Haftstrafe doch in Deutschland ableisten kann. Außerdem teilt er
Details aus seinem Gespräch mit Majas Vater.
Ein 36-jähriger Zugbegleiter ist nach einem Angriff in einem
Regionalexpress verstorben. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen
26-jährigen Mann, wurde Haftbefehl erlassen. Laut der Eisenbahn- und
Verkehrsgewerkschaft habe der Mann den Zugbegleiter bei einer
Ticketkontrolle angegriffen und ins Koma geprügelt.
Und sonst so? Hundewelpen gegen Flugangst
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Misstrauensvotum der AfD gegen Mario Voigt ist gescheitert
Mario Voigt: Mehr als eine Fußnote
Friedrich Merz: Ihn bloß nicht beim Namen nennen
Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
ihr 24 Jahre Haft
Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben
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Folgen von Was jetzt?
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Folge vom 04.02.2026Höcke provoziert erneut - und scheitert
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Folge vom 04.02.2026Der Fall Epstein und die Deutsche BankIn den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring. Hat die Deutsche Bank von seinem Menschenhandel profitiert? Und was findet sich zu der Bank in den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ingo Malcher, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie stattfinden sollen. Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen Behörden ausgeliefert worden. Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT, rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist. Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen Ministerpräsidentin Meloni. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht Jeffrey Epstein: Insel der Unseligen Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen ihr 24 Jahre Haft Maja T.: Eine willkommene Anklage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.02.2026Update: CO₂ gesagt – ADAC-Posten wegDer Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen größeren gesellschaftlichen Backlash steht. Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur aus dem Wissensressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem mehrere Vergewaltigungen und Gewalttaten vorgeworfen. Kronprinzessin Mette-Marit selbst taucht in den neu veröffentlichten Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf. Und sonst so? Ein 13-Jähriger schwimmt vier Kilometer und rettet seine Familie. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Automobilklub: ADAC-Funktionär Hillebrand tritt nach Klimaschutzäußerungen zurück ADAC: Zu woke für seine Mitglieder Raumfahrt und KI: Elon Musk legt SpaceX und xAI zusammen Marius Borg Høiby: Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 03.02.2026Deutschlands EnergiedilemmaBundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen Weltordnung" zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist die Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen bei niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von Gasimporten – unter anderem aus den USA – wird zunehmend als strategisches Risiko bewertet. Um die Versorgung breiter aufzustellen, hat Reiche am gestrigen Montag einen Energiedeal mit Saudi-Arabien ausgehandelt. In dessen Zentrum steht grüner Wasserstoff. Kritiker halten dagegen: Kosteneffizienz erreiche man vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne. Wie passt die Suche nach neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der Unabhängigkeit? Und warum macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor allem mit Debatten über Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin im Podcast. Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von US-Präsident Donald Trump. Mit dem Golden Dome, einem weltraumgestützten Abwehrschirm, soll das Land künftig vor Raketen und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist das Projekt – zumindest dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl bekanntesten Baustein der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan ist ambitioniert: Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das 175 Milliarden Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute zweifeln an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen Hürden und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome ein Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Das passiert, wenn KI-Bots ihre eigene Social-Media-Plattform bekommen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul und Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der Gasversorgung Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres Rentenalter und weniger Teilzeit Golden Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild Raketenabwehr: Trump will mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren Donald Trump und Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist eingeschlagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.