Der Vizekanzler und SPD-Parteichef Lars Klingbeil hat am Mittwoch eine
Grundsatzrede mit dem Titel "Reformen für ein starkes Land" bei der
Bertelsmannstiftung in Berlin gehalten. Darin kündigte er weitreichende
Reformen wie die Abschaffung des Ehegatten-Splittings bei künftig
geschlossenen Ehen und, in bestimmten Fällen, die Lockerung des
Kündigungsschutzes an. Es soll mehr gearbeitet werden. Durch die
Reformen soll die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung kommen, so die
Hoffnung von Klingbeil. Doch er hat zwei Rollen, die sich womöglich
nicht so gut vertragen: die des SPD-Chefs und die des Finanzministers.
Wie bringt er diese beiden zusammen? "Wir sind alle gefordert,
Gewohnheiten aufzugeben", sagte Klingbeil in seiner Rede. Was das heißt
und ob die geplanten Maßnahmen an die Agenda 2010 von Gerhard Schröder
erinnern, das erklärt der stellvertretende Politikressortleiter der
ZEIT, Mark Schieritz.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei einer
Regierungsbefragung im Bundestag in Berlin am Mittwochnachmittag den
Fragen der Abgeordneten gestellt. Darin ging es unter anderem um mehr
Transparenz für die Preise an Tankstellen. Das "beste Mittel" gegen die
hohen Preise sei eine Beendigung des Krieges im Iran. Merz zeigte sich
außerdem offen für eine höhere Pendlerpauschale. Wie auch sein
Vizekanzler Lars Klingbeil schwor er die Bundesbürger und -bürgerinnen
auf anstehende Reformen ein. Außerdem sprach er von einer
"explodierenden" Gewalt in der deutschen Gesellschaft, sowohl im
analogen als auch im digitalen Raum – und stellte diese in einen
Kausalzusammenhang mit Zuwanderern.
Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur
Beendigung des Irankriegs vorgelegt. Der Iran dementiert,
Friedensverhandlungen mit den USA zu führen. Über die Inhalte des Plans
und seine Auswirkungen auf den Kriegsverlauf spricht der Iran-Experte
der ZEIT, Omid Rezaee.
Und sonst so? Fußballstar Erling Haaland schenkt seiner Heimatstadt
etwas sehr Kostbares.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Marco Fründt und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Sozialstaatsreform: Flucht ins Regieren
Grundsatzrede: Lars Klingbeils Pläne
Schwarz-rote Koalition: Markus Söder fordert Bundesregierung zu Reformen
bis Pfingsten auf
Friedrich Merz: Der Erfolg des Parteichefs ist ein Problem für den
Kanzler
Regierungsbefragung: Friedrich Merz sieht wenig Spielraum für Ausgleich
hoher Spritpreise
Regierungsbefragung im Bundestag: Friedrich Merz stellt sich den Fragen
der Abgeordneten
Friedrich Merz: Stimmt es, dass der Kanzler Habecks Wirtschaftspolitik
macht?
Regime im Iran: Die Eskalation gilt dem Regime als Erfolg
Krieg im Iran: US-Regierung legt dem Iran offenbar Bedingungen für
Kriegsende vor
Iranüberblick: USA stellen offenbar Bedingungen für Kriegsende, Tote im
Libanon
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Folge vom 25.03.2026Update: Eine neue Agenda 2010?
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Folge vom 25.03.2026Soll Deutschland wieder eigenes Gas fördern?Derzeit wird etwa ein Viertel des deutschen Energiebedarfs durch Gas gedeckt. Rund 95 Prozent des Gases werden aus dem Ausland, größtenteils aus den USA, importiert. Wegen der steigenden Gaspreise fordern Ökonomen, in Deutschland wieder mehr eigenes Gas zu fördern. Berater empfehlen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu diesem Zweck wieder Fracking zu legalisieren. Beim Fracking wird unterirdisch kilometerweit Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst, um gespeichertes Erdgas freizusetzen. Das Verfahren ist seit 2017 in Deutschland verboten und hochumstritten, das Umweltbundesamt befürchtet eine Vergiftung des Grundwassers durch Fracking. 2016 schätzte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dass sich mit Fracking in der Theorie zwischen 380 Milliarden und 2,34 Billionen zusätzliche Kubikmeter Gas erschließen lassen könnten. Ist es realistisch, dass Fracking wieder erlaubt wird? Das erörtert die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang. Parallel zu den Angriffen auf den Iran hat dort eine neue Welle der Repression eingesetzt. Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf Teheran am 28. Februar werden Ziele im Iran kontinuierlich mit Luftanschlägen angegriffen. Der Alltag der Menschen dort ist aber von einer weiteren Bedrohung geprägt: den Sicherheitskräften. In den vergangenen zwei Wochen wurden in zahlreichen Regionen Hunderte Menschen festgenommen. Die Verhaftungen betreffen nicht nur Aktivisten in Teheran, es geraten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ins Visier der Sicherheitskräfte. Das Geheimdienstministerium und der Geheimdienst der Revolutionsgarde teilten mit, Personen festgenommen zu haben, die Bilder von Angriffen aufgenommen oder weitergeleitet hätten. Was bezweckt das iranische Regime mit den Repressionen? Dazu hat der Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, recherchiert. Und sonst so? 30 Jahre USB-Kabel. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gasförderung in Deutschland: Bohr, ey Veronika Grimm: "Wir werden immer abhängig sein von Energieimporten" Fracking: Warum Fracking in Deutschland keine Option ist Krieg im Iran: "Das System hat weniger Angst vor dem Krieg als vor den Menschen" Iranisches Regime: Wer hält das iranische Regime jetzt zusammen? Krieg im Iran: Sie hoffen sich um den Verstand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 24.03.2026Update: Die USA und Iran verhandeln – oder doch nicht?Der Iran widerspricht US-Präsident Donald Trump, der behauptet hatte, beide Länder führten Gespräche. "Es haben keine Verhandlungen mit den USA stattgefunden", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf auf X. Der US-Präsident hatte am Dienstag ein Ultimatum an den Iran verlängert, da es einen "guten und produktiven" Austausch zwischen den Ländern gebe. Finden die Gespräche tatsächlich statt – und welche Forderungen stellt Trump an den Iran? Das erklärt Omid Rezaee. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält den Krieg der USA und Israels gegen den Iran für völkerrechtswidrig. In seiner Rede zum 75. Jahrestag der Neugründung des Auswärtigen Amtes sagte er: Daran, dass der Krieg völkerrechtswidrig sei, gebe es "wenig Zweifel“. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte nach Kriegsbeginn von einem völkerrechtlichen "Dilemma“ gesprochen. Wieso wird Steinmeier deutlicher als der Kanzler? Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Aussage Steinmeiers ein. Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Stromausfall in Berlin im September 2025 mehrere Häuser durchsucht. Mutmaßliche Linksextremisten hatten damals einen Brandanschlag auf einen Strommast in Berlin-Adlershof verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. Bis zum Anschlag im Januar dieses Jahres galt der Ausfall in Adlershof als der längste in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Was den Verdächtigen vorgeworfen wird und warum die Ermittlungen schwierig verlaufen, erklärt Christoph Heinemann, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Vogelgesang macht glücklich. Probieren Sie es aus … Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg "völkerrechtswidrig" Ultimatum an Iran: Ausweg, verzweifelt gesucht Razzien nach Brandanschlag: Polizei durchsucht Wohnungen nach Anschlag auf Strommast in Berlin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 24.03.2026Drohnenabwehr: Mit ukrainischem Knowhow gegen den IranMehrere ukrainische Hersteller von militärischen Drohnen wollen ihre Produkte exportieren. Seit dem Krieg der USA und Israel gegen den Iran ist das ukrainische Wissen über Drohnenabwehr gefragter denn je. Im Podcast berichtet Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, von den Plänen der Ukraine, ihr Wissen auch in möglichen Verhandlungen einzusetzen und wie ukrainische Piloten mit den Drohnen trainieren. Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 19,5 Prozent der Stimmen erhalten. Das gute Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, weil die Partei während des Wahlkampfes keine große Rolle gespielt hat. Lenz Jacobsen, Autor im Feuilleton der ZEIT, hat auf der Suche nach der Ursache für den AfD-Erfolg verschiedene politische Strategien identifiziert. Im Podcast erklärt er, wieso die politische Mitte diese Strategien lange nicht erkannt hat und warum sie so effektiv sind. Und sonst so? Sparbuch vom Dachboden wird zum Geldsegen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abfangdrohnen: Das Öl der Ukraine Ukrainischer Drohnenbau: Ein Versuch, Partner zu werden Wahlergebnisse der AfD: Die AfD spielt längst ein ganz anderes Spiel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.