Björn Höcke, der Landeschef der AfD in Thüringen, fordert die
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht dazu auf, Ministerpräsidentin von
Thüringen zu werden. In einem am Mittwochabend auf X veröffentlichen
Video sagte er, er wolle der BSW-Chefin die Hand reichen, wenn sie das
Amt übernehme. Zuvor hatte Wagenknecht zur Wahl in Sachsen-Anhalt
erklärt, das BSW würde notfalls auch für einen Ministerpräsidenten der
AfD den Weg frei machen. Ob sich die beiden Parteien in Zukunft stärker
annähern könnten, ordnet Jana Hensel aus der ZEIT-Politikredaktion ein.
Mehr Mitarbeiter der Deutschen Bahn sollen in Zukunft Bodycams tragen
können. Dabei geht es um Bodycams für Personal in Bahnhofsgebäuden und
Stationen. Der Konzern erklärte, Mitarbeiter in den Bahnhöfen könnten
die Bodycams wie in den Zügen freiwillig nutzen. Mit dieser Maßnahme
reagiert die DB auf zunehmende Übergriffe gegen ihr Personal. Wie
effektiv verbessern die Bodycams die Sicherheit der Beschäftigten? Und
was bedeuten sie für Bahnreisende? Antworten darauf gibt Jonas Schulze
Pals aus dem Wirtschaftsressort der Zeit.
Außerdem im Update: Mehrere Marinesoldaten des US-Flugzeugträgers
Abraham Lincoln haben offenbar versucht, von Bord des Schiffes zu
springen. Zuerst berichteten zwei US-Militärnachrichtenportale über die
Gründe: schlechte Umstände und Ausstattung an Bord sowie psychischer
Stress. Der Einsatz der Crew wurde mehrfach verlängert und ist mit dem
Krieg der USA gegen den Iran verbunden.
Und sonst so: Wie viele Löschhubschrauber braucht es, um das Wasser im
Rhein um einen Zentimeter anzuheben?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wagenknecht würde in Sachsen-Anhalt Weg
für AfD-Regierung freimachen
AfD und BSW: Höcke schlägt Wagenknecht als Thüringer Ministerpräsidentin
vor
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine
Alleinregierung schwindet
Deutsche Bahn: Bahn stattet auch Personal in Bahnhöfen mit Bodycams aus
Angriffe auf Bahnpersonal: »Vor lauter Wut spuckte der Mann mir ins
Gesicht«
US military: USS Abraham Lincoln sailors tried to jump overboard amid
extended deployment – reports
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Folge vom 13.08.2026Kuschelkurs zwischen BSW und AfD? (Update)
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Folge vom 13.08.202665 Jahre Mauerbau: Die blinden Flecken des ErinnernsVor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer und damit die endgültige Abriegelung der Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Die Erinnerung an die DDR und die deutsche Teilung ist bis heute unterschiedlich geprägt. Die SED-Opferbeauftragte des Bundestages, Evelyn Zupke, fordert deshalb einen stärkeren Fokus auf die DDR-Geschichte im Schulunterricht und unter anderem verpflichtende Besuche von Gedenkstätten. Wie man Menschen für die Geschichte der DDR sensibilisieren kann, erläutert Evelyn Zupke im Podcast. Die Kölner Sozialarbeiterin Eva Maria Michelmann hat mit der ZEIT über ihre monatelange Haft in Syrien gesprochen. Sie war im Januar gemeinsam mit ihrem Kollegen Ahmet Polat festgenommen worden und wurde nach eigenen Angaben in sechs verschiedene Gefängnisse in Aleppo, Idlib und Damaskus gebracht. Einen Großteil der 152 Tage habe sie in Isolation verbracht. Michelmann warf dem syrischen Übergangsregime unmenschliche Haftbedingungen vor. Warum Michelmann überhaupt verhaftet wurde, erklärt Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Die Deutschen sind nicht die größten Liegenreservierer. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Der DDR-Podcast: Wie war das im Osten? Wiedervereinigung: Gestohlene Biografien DDR im Schulunterricht: In einem Land vor ihrer Zeit Berliner Mauer: Stiftung fordert mehr Schulunterricht zur DDR-Geschichte Eva Maria Michelmann: In Syrien inhaftierte Deutsche Eva Maria Michelmann ist frei Eva Maria Michelmann: Freigelassene Kölnerin spricht erstmals über Zeit in syrischer Haft Rojava: Wo ist Eva-Maria Michelmann? Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.08.2026Brille auf: Europa blickt zur Sonne (Update)Am Abend ist in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis zu beobachten. Sie beginnt je nach Standort ab etwa 19:11 Uhr, das Maximum wird zwischen 20:05 und 20:18 Uhr erreicht. In Deutschland ist sie partiell sichtbar. Je nach Region werden 84 bis 90 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Eine totale Sonnenfinsternis ist in Teilen Islands und Spaniens sowie in Grönland zu sehen. Die Sonne darf egal von wo aus dabei nur mit einem geeigneten Sonnenschutzfilter betrachtet werden. Wie stark die Sonne bedeckt ist, was bei der Beobachtung noch zu beachten ist und mit welchem Hilfsmitteln sie ein geeignete Sehhilfe bauen, das erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen. Sahra Wagenknecht und die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali haben erneut erklärt, dass sie eine Abwahl der CDU anstreben und sich einen überparteilichen Ministerpräsidenten vorstellen. Wagenknecht bezeichnete die Brandmauer zur AfD als gescheitert und sagte, es sei undemokratisch, eine Partei mit mehr als 40 Prozent auszugrenzen. Möglich wäre eine Wahl des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit einfacher Mehrheit im dritten Wahlgang, wenn sich das BSW enthalten dort würde. Siegmund lehnt dieses Szenario allerdings ab. Voraussetzung wäre zudem, dass das BSW in den Landtag einzieht. Wie realistisch das ist, ordnet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung ein. Außerdem im Update: Zum Angriff mit Drohnen auf den Flughafen Leipzig/Halle gibt es neue Hinweise. In Kursdorf, wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt, hörte ein Zeuge am Abend kurz vor dem Fund der Sprengstoffdrohne einen Knall. Ermittler fanden dort später Explosionsspuren und Geräte, die möglicherweise das Drohnensignals verstärkt haben könnten. Ob die Explosion mit dem Angriff zusammenhängt und möglicherweise der Spurenverwischung diente, ist bislang unklar. Und sonst so: Männer vor: Bei Bumble dürfen jetzt auch Männer zuerst schreiben Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wie man eine Lochkamera baut Sonnenfinsternis: Hier können Sie die Sonnenfinsternis sehen Astronomisches Ereignis: Als die Sonnenfinsternis unser Jahrhundertmoment war Sonnenfinsternis: Totale Sonnenfinsternis in Teilen Europas erwartet Fakten zur Sonnenfinsternis: 20 Fakten, mit denen Sie beim Sonnenfinsternis-Gucken angeben können Sahra Wagenknecht und Alice Weidel: Das BSW hat der AfD einen großen Gefallen getan Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine Alleinregierung schwindet Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens AfD: Alice Weidel zeigt sich bereit für Gespräche mit dem BSW Anschlag in Leipzig: Eine Explosion – in der Nähe des Flughafens, am Abend des Drohnenfunds Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.08.2026Der neue BND: abschrecken, zurückhacken, sabotierenDie deutschen Nachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen. Die Bundesregierung stimmt über einen entsprechenden Reformvorschlag ab, um ihn in den Bundestag einzubringen. Laut einem Anfang Juli veröffentlichten Entwurf sollen die Nachrichtendienste unter anderem in Zukunft aktiv eingreifen dürfen, wenn sie Gefahren wie etwa einen Hackerangriff erkennen. Ob mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste auch für mehr Sicherheit sorgen können, ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Das türkische Parlament will die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK mit einem neuen Gesetz auflösen. Zwischen der kurdischen PKK und dem türkischen Staat herrschte jahrzehntelang ein Konflikt, der auch mit Waffengewalt ausgetragen wurde. Mit dem neuen Gesetz treibt das türkische Parlament ein Ende des Konflikts voran. Was bedeutet ein offizielles Ende des Konflikts für die Kurden in der Türkei? Die Antwort auf diese Frage gibt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so? KI-Pfarrer antwortet auf Fragen zu Gott Moderation und Produktion:Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: BND und Verfassungsschutz: CDU-Politiker fordert mehr Rechte für Nachrichtendienste Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde Anschlag in Leipzig: Wir sind nicht wehrlos Türkei: Türkisches Parlament beschließt Gesetz zur Auflösung der PKK Istanbul: Türkische Parlamentarier besuchen PKK-Gründer Öcalan im Gefängnis Kurdistan: PKK kündigt Abzug aller Kämpfer aus der Türkei an Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.