Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von
einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer
aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise"
reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn
vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar:
"Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh
Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind
mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt.
Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist
der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also
auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind
und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker.
Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser.
Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen
vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während
eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula
von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt
Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in
Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik,
Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen
sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere
Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022
wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch
China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das
Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament
zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das
Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem
Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie
berichtet für die ZEIT aus und über Südasien.
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Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen
China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie
Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie"
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Folge vom 27.01.2026Der Welt geht das Süßwasser aus
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Folge vom 26.01.2026Update: Keine Teilzeit mehr für alle?Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden. Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte. Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka im Podcast. Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X. Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten vermissten Hamas-Geisel gefunden. Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in der CDU Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen Musks Unternehmen X ein Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.01.2026ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrtIn Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im Podcast die Stimmung in der Stadt. In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am 20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?". Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt Fleisch- und Flugwerbung ein. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen Minneapolis: Kaltes Grauen Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti? Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent sind" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 25.01.2026Neue Chance für den IS?Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern. Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft, mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben, darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte. In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun, um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im Ernstfall die Überlebenschancen erhöht. Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden will Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich Skifahren: Was tun bei einer Lawine? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.