Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst
abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine
direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch
anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April
feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches
Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische
Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident
Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu
aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das
Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen
für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen
beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross.
In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden.
Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast
50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er
beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das
Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert.
Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer
Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige
festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude
beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation
ausgelöst zu haben.
Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen
Israel und Iran
Irankrieg: Die nächste Eskalation
Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn
Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfrontativ
Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Tatverdächtige nach Hauseinsturz in
Görlitz festgenommen
Hauseinsturz in Görlitz: »Als ich davorstand, verstand ich, wie schlimm
es ist«
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Nachrichten
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Folge vom 08.06.2026Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)
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Folge vom 08.06.2026Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beendenIn London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei »Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich hält. Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern. Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich annäherten. Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen WM 2026: Feindschaftsspiel Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im Verteidigungsrat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.06.2026Wird ein Rechtsextremist Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema?Bei der Oberbürgermeisterwahl im sächsischen Aue-Bad Schlema kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Dabei treten Stefan Hartung von den Freien Sachsen und der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann gegeneinander an. Im ersten Wahlgang lag Stefan Hartung mit 29 Prozent der Stimmen vorn, verfehlte aber die für einen Sieg notwendige absolute Mehrheit. Marcus Hoffmann erreichte 23,6 Prozent. Der AfD-Kandidat Lars Bochmann landete auf dem dritten Platz. Was dieses Ergebnis über die Stellung der AfD aussagt und welche Rolle Stefan Hartungs rechtsextreme Positionen für die Menschen vor Ort spielen, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Der Buckelwal Timmy hat in den vergangenen Monaten viele Menschen beschäftigt. Nachdem das Tier mehrfach in der Ostsee gestrandet war, scheiterten zahlreiche Rettungsversuche. Nun ist Timmy tot. Sein Kadaver wurde auf der dänischen Insel Anholt angespült und von Tierärzten und Walexperten obduziert. Welche Erkenntnisse die Forschenden gewinnen konnten und ob der Umgang mit dem berühmten Wal am Ende richtig war, ordnet Dagny Lüdemann, Chefreporterin im Wissensressort der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Lebende Mikroben in Ötzis Magen. Moderation und Produktion: Imre Balzer Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Fabian Ritter: Ist es Timmy? Wal Timmy: In der Ostsee gestrandeter Buckelwal schwimmt los Toter Wal in der Nordsee: Timmy, mach's gut! Obduktion von Buckelwal: »Das riecht, als hätte einer drei Wochen nicht geduscht« Gestrandeter Buckelwal: Todesursache von Buckelwal nach Obduktion weiterhin unklar Walkadaver vor Dänemark: Wird der verweste Kadaver noch offenbaren, wie der Buckelwal starb? Wal in der Ostsee: Der Walsturz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.06.2026Libanon: Eine Waffenruhe ohne WaffenruheIm Libanon ist es trotz einer erneuerten, von den USA unterstützten Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des Libanon umfassen müsse. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt, erläutert ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Im Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Wer aus Sicht der Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ein ICE heißt jetzt Knuffingen Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Libanon: Netanjahu droht die Niederlage Krieg in Nahost: Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der Waffenruhe Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen? Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ab Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst nicht aus dem Libanon ab Wehrdienstgesetz: Röwekamp fordert Klarheit zu Auslandsaufenthalten im neuen Wehrdienst Die Linke: Die Gewissensoffensive Bundeswehr: Würden Sie Wehrdienst leisten? Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt weiter an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.