In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches
Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits
der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das
Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund
200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie
beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso
ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere
Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik
bei der ZEIT.
Im Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter
Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige
wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre
seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen
Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung
bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als
Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die
ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer
davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge
zum Prozess finden Sie hier.
Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als
"Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält
damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu
beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung
unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der
Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung
staatlicher Institutionen.
Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders
Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen
sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen
Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger
geworden.
Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chinesische Neujahr gelingt.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Münchner Sicherheitskonferenz: Ukraine an Europa: Ihr braucht uns auch!
Gisèle Pelicot: Sie ist wieder aufgestanden
Gisèle Pelicot: "Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns
alle"
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Folge vom 17.02.2026Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?
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Folge vom 17.02.2026Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20 Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls Gefängnisstrafen. In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren, die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson. Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu sein." Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie hier lesen. Host: Hannah Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Die Redaktion erreichen Sie per Mail an wasjetzt@zeit.de Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 17.02.2026Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm?Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Gespräche mit Frankreich über eine europäische nukleare Abschreckung bestätigt. Er habe sich mit Präsident Emmanuel Macron über Möglichkeiten eines gemeinsamen atomaren Schutzschirms ausgetauscht. Macron hatte den Europäern bereits im Jahr 2020 eine stärkere Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung auf Basis der französischen Atomwaffen angeboten. Frankreich und Großbritannien verfügen als einzige EU-Staaten über eigene Atomwaffen, bislang sind sie jedoch kontrolliert. Außenminister Johann Wadephul zeigt sich allerdings zurückhaltend. Es gebe bereits genug Atomwaffen auf der Welt, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Zudem dürfe der amerikanische Schutzschirm nicht leichtfertig infrage gestellt werden. Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wie ein solches Modell aussehen könnte und unter welchen Bedingungen Frankreich bereit wäre, seine nukleare Abschreckung auf andere europäische Staaten auszuweiten. Wenig steht so sehr für Kuba wie Zigarren. Jedes Jahr bringt das Festival del Habano in Havanna Millionen in die Staatskassen – Geld, das auch in das Gesundheitssystem fließt. Doch in diesem Jahr fällt das prestigeträchtige Festival aus. Der Grund: Kuba geht der Treibstoff aus. Nach dem Stopp der Öllieferungen aus Venezuela infolge der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen steuert die Insel auf eine massive Versorgungskrise zu. Krankenhäuser reduzieren ihre Leistungen, Busse und Züge fahren seltener, in Behörden gilt die Viertagewoche. Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert ein Ende der US-Sanktionen gegen Kuba. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump Ländern mit Strafzöllen, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Was bedeutet die Energiekrise für die Menschen vor Ort? Wie stabil ist die Regierung in Kuba und wie lange kann das Land die Krise überstehen? Darüber spricht im Podcast Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT. Und sonst so? Wie ein ganzer Stern still und heimlich verschwinden kann. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Atomwaffen: Wadephul äußert sich skeptisch zu möglichem europäischen Atomschirm Münchner Sicherheitskonferenz: Europa verschiebt seine innere Landkarte USA und Kuba: UN kritisieren US-Ölembargo gegen Kuba Kuba: Wird Kuba das nächste Venezuela? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.02.2026Update: SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14Die SPD hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ausgesprochen. Wer jünger als 16 ist, soll in Zukunft nur eine Jugendversion der Plattformen nutzen können. Was als sozialer Austausch begonnen habe, sei "heute vielfach ein durchoptimierter Aufmerksamkeitsmarkt" geworden, heißt es in einem Papier. Kinder und Jugendliche seien diesen Mechanismen häufig schutzlos ausgesetzt, hätten aber ein Recht auf "sichere Entwicklungsräume". Dort sollen auch Algorithmen und KI-Inhalte stärker reguliert werden. Wie genau die Partei die Räume kontrollieren will und wie realistisch der Vorstoß ist, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Närrinnen, Narren und Jecke haben in vielen Teilen Deutschlands den Rosenmontag unter erschwerten Bedingungen gefeiert – bei Regen, Schnee und teilweise auch Glatteis. Trotzdem sind die traditionellen Rosenmontagszüge durch die Hochburgen wie Köln, Mainz und Düsseldorf gerollt. Die Menschen trotzten aber nicht nur dem winterlichen Wetter, sondern auch dem russischen Machthaber Putin. Das gilt besonders für den Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly, der in Russland wegen seiner satirischen Mottowagen angeklagt ist. Immer wieder hat er Wladimir Putin in den vergangenen Jahren aufs Korn genommen, weshalb ihm die russischen Behörden Verunglimpfung von Staatsorganen vorwerfen. Doch der Künstler zeigt sich davon unbeeindruckt und hat auch in diesem Jahr einen Putin-Wagen gestaltet, der durch Düsseldorf gerollt ist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Kontrollen an den deutschen Grenzen verlängert. Demnach wird die Polizei für weitere sechs Monate, also mindestens bis September, Einreisen nach Deutschland kontrollieren. "Die Grenzkontrollen sind aus den bisherigen migrations- und sicherheitspolitischen Gründen weiterhin notwendig", so ein Sprecher. Laut Dobrindt ist die Maßnahme Teil der "Neuordnung der Migrationspolitik in Deutschland". Dauerhafte, systematische Kontrollen an den Grenzen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen. Kritiker werfen Dobrindt außerdem vor, mit dem Vorgehen Gerichtsurteile über das Abweisen von Asylsuchenden zu ignorieren. Und sonst so? Brasilien gewinnt erstmals eine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Internet: Social Media ist tot Handysucht: Bildschirmzeit: viel zu hoch Jacques Tilly: "Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für Satiriker" Flucht und Asyl: Stimmt das eigentlich, dass die Grenzzurückweisungen illegal sind? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.