Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen
Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die
beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus
Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des
Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem
Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben
einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme
gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der
sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein.
Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte
wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs
Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa
40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge
waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West
um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der
Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher
Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer
durch einen Brandanschlag ausgelöst worden.
Außerdem im Update:
2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet –
85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik
des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch
motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU),
dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch
motivierter Kriminalität bilde.
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten
zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass
man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für
Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im
November abgesagt worden.
Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel, Helena Schmidt
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
FCAS: Zurück in die Zukunft
Kampfjet-Projekt FCAS: Das Projekt, das nicht zu retten war
FCAS: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS ist gescheitert
Brand in Umspannwerk: Bundesinnenminister Dobrindt geht von
Brandanschlag in Reutlingen aus
Feuer in Umspannwerk: Alle Haushalte in Reutlingen haben wieder Strom
Baden-Württemberg: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in
Reutlingen
Politisch motivierte Kriminalität: Dobrindt bewertet rechtsextrem
motivierte Gewalt als »größte Gefahr«
S21: Stuttgart 21 könnte erst 2031 in Betrieb gehen
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Folge vom 09.06.2026FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)
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Folge vom 09.06.2026Was will China von Nordkorea? Und umgekehrtChinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling. Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein. Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea eingetroffen Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für Entgelttransparenz Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 08.06.2026Verspielt Israel gerade die Unterstützung der USA? (Update)Eine neue Eskalation zwischen dem Iran und Israel scheint vorerst abgewendet. Beide Kriegsparteien haben am Montag erklärt, vorerst keine direkten Angriffe zu planen. Seit Sonntagabend hatte es zunächst noch anders ausgesehen: Zum ersten Mal seit der Waffenruhe vom 8. April feuerte der Iran in der Nacht auf Montag wieder Raketen auf israelisches Gebiet. Israel reagierte am Montagmorgen mit Angriffen auf iranische Luftabwehrsysteme und eine Chemieanlage. Und das, obwohl US-Präsident Donald Trump den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu aufgefordert hatte, keine Vergeltung zu üben. Wie steht es um das Bündnis zwischen Israel und den USA? Und was bedeuten die Eskalationen für die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran? Diese Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Ross. In Armenien ist am Wochenende ein neues Parlament gewählt worden. Wahlsieger ist der prowestliche Regierungschef Nikol Paschinjan mit fast 50 Prozent der Stimmen. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und war zuletzt in Armenien unterwegs. Er beantwortet im Podcast, was das Wahlergebnis bedeutet und wie sich das Land im Vergleich zu seinen Nachbarn positioniert. Außerdem im Update: Nachdem ein Haus in Görlitz am 18. Mai wegen einer Gasexplosion eingestürzt war, wurden nun zwei Tatverdächtige festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Gasleitungen in dem Gebäude beschädigt oder manipuliert zu haben und so die tödliche Detonation ausgelöst zu haben. Und sonst so? Vom Vulkan verschluckt und von Aliens gejagt. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Simone Gaul und Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg: Donald Trump fordert Ende der Angriffe zwischen Israel und Iran Irankrieg: Die nächste Eskalation Armenien: Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn Parlamentswahl in Armenien: Farbenfroh, krass, konfrontativ Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Tatverdächtige nach Hauseinsturz in Görlitz festgenommen Hauseinsturz in Görlitz: »Als ich davorstand, verstand ich, wie schlimm es ist« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 08.06.2026Europa nimmt neuen Anlauf, um den Krieg in der Ukraine zu beendenIn London haben sich am Sonntagabend Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Gemeinsam wollen sie einen neuen Anlauf nehmen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Alex Eydlin ist Redakteur am Newsdesk der Zeit. Bei »Was jetzt?« spricht er darüber, ob sich die Gewichte im Ukrainekrieg gerade grundsätzlich verschieben, und erklärt, warum er Friedensverhandlungen mit Russland in diesem Jahr für unwahrscheinlich hält. Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM der Männer in Kanada, den USA und Mexiko. Seit dem Start der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wachsen jedoch die Spannungen zwischen den drei Gastgeberländern. Im Podcast erklärt Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT, was die drei Nachbarländer eint und was sie trennt. Und blickt zurück auf eine frühere Fußball-WM, die für die einstmals verfeindeten Gastgeberländer zu einem unerwarteten Erfolg wurde und dazu führte, dass sie sich annäherten. Und sonst so? Harry Styles sorgt für Zeitungsboom in den Niederlanden. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Merz, Macron und Starmer treffen Selenskyj in London Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit Krieg gegen die Ukraine: Die Grenzen des Kriegs verschwimmen WM 2026: Feindschaftsspiel Mexiko: Mexikos Präsidentin wirft USA Einmischung vor USA und Kanada: USA stoppen Zusammenarbeit mit Kanada im Verteidigungsrat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.