Vor 45 Jahren starben bei einem Bombenanschlag auf das Oktoberfest 13 Menschen, inklusive des Täters, 200 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Die Theaterregisseurin Christine Umpfenbach hat 2014 mit ihrem Stück "Urteile" die Perspektive der Hinterbliebenen der Opfer in den Fokus gerückt.
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Folge vom 26.09.2025Theaterautorin Christine Umpfenbach zum Jahrestag Oktoberfestattentat 1980
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Folge vom 26.09.2025Überlebender des Oktoberfest-Attentats: "Sie sollen uns die Zeit geben, würdig zu gedenken"Robert Höckmayr, Überlebender des Oktoberfest-Attentats 1980, kritisiert das Gedenken daran als unwürdig: "Jeder soll feiern, jeder soll seinen Spaß haben, dafür ist das Fest da. Sie sollen uns nur Zeit geben, würdig zu gedenken. Dafür soll dieser Platz geschlossen, gesperrt werden." Der damalige Tatort ist für ihn "ein schlimmer Ort. Es ist mir auch mulmig. Und ich meide zum großen Teil sämtliche Menschansammlungen." Das Denkmal am nördlichen Eingang der Theresienwiese ist nach seinem Geschmack nicht gelungen. "Diese Stahlwand ist für mich kein Ort des Gedenkens. In meinen Augen wurde der Bombe ein Denkmal gesetzt und nicht dem Leid, dass wir (die Opfer) erfahren haben."
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Folge vom 24.09.2025Wie breit ist die Spaltung der Gesellschaft wirklich? Soziologe Nils KumkarViele haben das Gefühl, die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich. Empirische soziologische Forschung stellt aber fest, die Polarsierung ist gar nicht so stark - wie passt das zusammen? Und welche Funktion hat das Sprechen über Polarisierung? Gespräch mit Autor Nils Kumkar.
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Folge vom 23.09.2025"Wir sind anders - Frauen in der DDR": Annette SchumannFrauen aus der früheren DDR sind anders als oft gedacht. Wie die DDR die Menschen im Osten bis heute prägt, ist im Westen noch nicht wirklich verstanden. Das Buch "Wir sind anders" von Anette Schuhmann soll Abhilfe schaffen.