Wenn Theater mit dem Publikum kommuniziert und es unterhält, dann ist es gutes Theater, findet André Nicke. Er ist Schauspieler, Regisseur und Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Immer wieder bringt er DDR-Stoffe wie die „Spur der Steine“ auf die Bühne und hat damit bei seinem Publikum großen Erfolg. Der gebürtige Bautzner versteht sich als ostdeutscher Theatermacher und sagt, das Theater sei in den besten Momenten eine „Selbstermächtigung des Publikums“.
Über die Vielfalt der Produktionen, die Sanierung des großen Hauses in Schwedt und die Besonderheit des Theaters in der ostdeutschen Provinz hat Ulrike Bieritz mit André Nicke gesprochen.
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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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Folge vom 25.01.2026André Nicke, Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt
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Folge vom 18.01.2026Hülya Karçi, TheaterpädagoginOb Theater mit Demenzerkrankten, Aufführungen in Nachbarschaftszentren oder ein Projekt an dem sich eine migrantische Familie mit einem behinderten Kind beteiligt - die Theaterpädagogin Hülya Karçi empfindet ihre Arbeit als politisch. Denn ihr geht es darum, das Miteinander der Menschen und ihr Interesse aneinander zu stärken, weil sie beobachtet, dass dies in der Gesellschaft zunehmend verloren geht. Schon als junge Frau engagierte sich Hülya Karçi politisch in der Türkei und wurde deswegen inhaftiert. "Das Leben ist politisch!", sagt sie. Seit über 25 Jahren lebt und arbeitet sie in Berlin. Über Vertrauen und Hartnäckigkeit als Basis für ihre kreative Arbeit hat Katrin Heise mit ihr gesprochen.
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Folge vom 11.01.2026Uwe Müller, TelefonseelsorgerDas Prinzip Telefonseelsorge ist einfach: Wer ein Gespräch braucht, warum auch immer, ruft an. Am anderen Ende nimmt auf jeden Fall jemand ab und hat Zeit: Manchmal für konkrete Ratschläge, vor allem aber zum Zuhören, auch wenn der Kontakt anonym und flüchtig ist. Uwe Müller gründete 1988 im damaligen Ost-Berlin die kirchliche Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg und leitete sie fast 40 Jahre lang. Kirsten Dietrich hat mit ihm gesprochen.
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Folge vom 04.01.2026Visionen für Berlin - der Architekt Thomas WillemeitAls einer der drei Gründer des renommierten Architekturbüros GRAFT setzt sich Thomas Willemeit für große Projekte ein. Er möchte das Internationale Congress Centrum ICC zur größten Elektro-Ladestation Berlins weiterentwickeln und die Weltausstellung EXPO 2035 nach Berlin holen. Sein architektonisches Denken sei musikalisch geprägt, sagt er. Willemeit spielt Geige, singt im Chor und hat selbst Chöre gegründet. Über seine Visionen für Berlin und die Verbindung von Musik und Architektur hat Britta Bürger mit ihm gesprochen.