Ein humorvoller Austausch über das Leben als introvertierte Person. Das bietet Chris Sommer zusammen mit seiner Partnerin Giulia Becker im preisgekrönten Podcast «Drinnies». Yves Bossart spricht mit dem gebürtigen Aargauer über Humor, Peinlichkeiten und Improvisation.
„Ich hoffe, es geht euch gut, und wenn nicht, ist auch ok. Mit dieser Begrüssung startet jeweils der erfolgreiche Podcast „Drinnies, den Chris Sommer zusammen mit seiner Partnerin Giulia Becker wöchentlich macht. Daneben schreibt er für diverse Fernseh- und Comedyformate und macht absurde Sketche für Jan Böhmermanns Sendung ZDF Magazin Royal. Ursprünglich wollte Chris Sommer Jazzmusiker werden, aber dann kam alles anders. Ein Gespräch über soziale Ängste, absurde Alltagssituationen und die Magie der Komfortzone.
(00:00) Introversion
(08:00) Podcast Drinnies
(19:00) Komfortzone und Kreativität
(38:00) Biografie
(47:00) Humor
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Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. Montags um 17 Uhr als Podcast und um 20 Uhr bei Radio SRF 3.
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Folge vom 09.09.2024Chris Sommer, Podcaster: «Kreativität kommt aus der Komfortzone»
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Folge vom 02.09.2024Fabien Rohrer: «Gewinnen ist einfach, verlieren schwieriger»Er hat als Teenager die Schule hingeschmissen und wurde Snowboardprofi. Obwohl ihm alle davon abrieten. Aber Fabien Rohrer wollte frei sein und sein eigenes Ding durchziehen. Das ist bei ihm auch heute, mit 49 Jahren, nicht anders. Fabien Rohrer war der Star der jungen Schweizer Snowboardszene. Flotte Sprüche, an jeder Party dabei und mit drei Weltmeister-Titeln äusserst erfolgreich. Mit 27 Jahren beendete er seine Karriere und fiel in eine tiefe Lebenskrise. Danach kam der Start in ein komplett neues Leben. Fabien Rohrer ist heute erfolgreicher Immobilienbewirtschafter und alleinerziehender Vater. Er meditiert täglich und trinkt seit über 17 Jahren keinen Schluck Alkohol.
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Folge vom 26.08.2024Lisa Bögli: «Im Moment sein ist das grösste Geschenk»Wenn Lisa Bögli als Clown Menschen mit Demenz besucht, zählt die Reduktion auf das Wesentliche und das aushalten können von Stille. Ein Gespräch über Humor, die eigene Vergänglichkeit und die Erkenntnis, dass die Momente, in denen scheinbar nichts passiert, manchmal die wichtigsten sind. Lisa Bögli möchte bei ihren Auftritten in Alters- und Pflegeheimen Emotionen auslösen, und Lachen steht dabei nicht unbedingt an erster Stelle. So knistert dann «Oh mein Papa» aus dem alten Koffer-Grammophon und weckt beim Publikum Erinnerungen an die 1950er-Jahre, als der Song von Lys Assia zum Hit wurde. Um die Magie des Augenblicks geht es auch in Lisa Böglis künstlerischer Arbeit mit Seifenblasen und Schaum. Stundenlang tüftelt die 33-Jährige in ihrem Atelier im Zürcher Oberland an der perfekten Schaum-Mischung für ihre Figuren, die dereinst in einem Bühnenstück auftreten sollen. _ (01:30) Seifenblasen-Kunst (07.59) Figuren aus Schaum (11:30) Als Clown bei Menschen mit Demenz (25:00) Lisas Lieblingslieder bei der Arbeit als Clown (38:38) Wie schaut Lisa aufs Alter? (40:11) Lisas Kindheit in Lotzwil/BE (46:38) Feuershows _ Webseite Lisa: lisaboegli.ch _ Serie «Reporter spezial - Auf Achse» mit Donat Hofer: srf.ch/play/tv/sendung/reporter?id=18477e06-560d-4305-85f0-fd397d43ad1c
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Folge vom 19.08.2024Jonas Staub: «Ich suche neue Lösungen für alte Systeme»Inklusion statt Isolation. «Menschen mit Beeinträchtigung gehören in den Arbeitsmarkt, nicht ins Heim.» findet Jonas Staub, sozialer Unternehmer. Er kämpft seit 20 Jahren gegen Parallelwelten in der Schweizer Gesellschaft. Wie lässt sich Teilhabe im Alltag umsetzen? Staub ist ein «Störefried». Bereits als Kind biss sich die Lehrerschaft die Zähne aus, an dem Kind, das sich nicht anpassen wollte. Heute ist Selbstbestimmung und Inklusion seine Lebensaufgabe: Jonas Staub entwickelte sich vom Sozialarbeiter zum Sozial-Unternehmer: «80 Prozent der Institutionen braucht es nicht - die Menschen könnten im Arbeitsmarkt beschäftigt werden.». Der Berner hat Sportprojekte oder Restaurantbetriebe aufgebaut, in denen um Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenarbeiten eine Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen - erfolgreich. «Das System muss sich radikal ändern. Ohne Störung passiert das nicht». Wie er Schule und Arbeitsmarkt inklusiver gestalten will, erzählt er im «Focus»-Gespräch mit Kathrin Hönegger. _ Gesprächspartner:innen: - Jonas Staub, Blindspot - Inklusion und Vielfaltsförderung Schweiz _ Team: -Autorin: Kathrin Hönegger