… und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000
Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm
noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der
als Bernie in der Serie "Stromberg" und als "Tatortreiniger" bekannt
wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im
Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten
und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber,
erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann
Schriftsteller werden: "Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und
Geschichten aufschreiben." Und Mädel erzählt auch, wie er während seines
Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in
Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht.
Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch
in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren
abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt
dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im
Familiendrama "1000 Arten, den Regen zu beschreiben" und war vor Kurzem
außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm "24 Wochen" zu
sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur
als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden,
und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert
wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt.
Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar
macht.
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Folgen von Frisch an die Arbeit
215 Folgen
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Folge vom 03.04.2018Der Schauspieler Bjarne Mädel verurteilt geldgierige Kollegen
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Folge vom 20.03.2018Der Schauspieler Christian Ulmen freut sich seit seiner Kindheit auf die Rente… doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus. 30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder auf, "weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind", sagt er. Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm "Herr Lehmann". Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien. "Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient." In seiner Comedyserie "Jerks" spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: "Ich gewähre mir viele Pausen und Nichtstun." Im Podcast erzählt er, dass er Thank-God-It's-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, "das könnte ich nicht", sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon da erstrebenswert. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 06.03.2018Der Schauspieler Kida Ramadan bekommt gerade viele Jobangebote – als GangsterGast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs in Berlin-Kreuzberg auf [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 20.02.2018Marie Nasemann über ihre Topmodel-Karriere und ihren Traumberuf als "Tatort"-KommissarinGast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“ Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig, sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.