Nach der Trennung kommt die Post.Wenn Frauen mit Kindern es schaffen, sich von einem gewalttätigen Partner zu trennen, finden sie sich in der Rolle von Alleinerzieherinnen wieder - eine, wie aus sämtlichen Statistiken hervorgeht, besonders vulnerable gesellschaftliche Gruppe. Nicht nur, dass das Einkommen, das häufig in Teilzeit erwirtschaftet werden muss, kaum ausreicht, kommt es meist zu juristischen Auseinandersetzungen. Stichwort: Kampf ums Kind.Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 28.01. 2026.
Bildung
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 27.01.2026Nach der Gewalt (3)
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Folge vom 27.01.2026Nach der Gewalt (4)Gewalt gegen Frauen - Was tun?Dass auch heute noch so viel Gewalt gegen Frauen stattfindet, ist nicht nur ein Armutszeichen für die politische Entwicklung, sondern verursacht auch massiven gesellschaftlichen Schaden: Statistiken belegen, dass dem Staat auf diese Weise jährlich 7,3 Milliarden entgehen, die in Infrastrukturkosten für Frauenschutz fließen oder durch zeitweise Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen anfallen. Expert:innen wie die Autorin Petra Unger und die Psychologin Martina Rammer Gmeiner erläutern, wie der Nationale Aktionsplan gegen Frauengewalt, der vor kurzem verabschiedet wurde, zu bewerten ist und was man von der geplanten Familienrechtsreform erwarten kann. Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 29.01. 2026.
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Folge vom 22.01.2026Positionen in der Kunst: Ulay und Marina Abramovic (1)Zwölf Jahre lang waren sie das Traumpaar der Performance: Schlugen sich, verharrten 16 Stunden Rücken an Rücken, zeigten in einer dreimonatigen Marathon-Performance, dass man einander täglich acht Stunden bewegungslos anstarren kann. Zwischen 1976 und 1988 führten Ulay und Marina Abramovic am Kunstparkett einen abgründigen Pas-de-deux auf und malträtierten ihre Körper bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Kunstwelt verdankt ihnen Performances, die im doppelten Wortsinn unter die Haut gehen. Derzeit ist eine große Retrospektive von Marina Abramovics Werk in der Albertina modern in Wien zu sehen. Die Cukrarna in Ljubliana zeigt bis 3. Mai unter dem Titel "Art Vital - 12 Years of Ulay und Marina Abramovic" eine Ausstellung, die die kollaborative Praxis des Künstlerpaares Ulay und Marina Abramovic in den Blick nimmt.Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 19.01. 2026.
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Folge vom 22.01.2026Positionen in der Kunst: Julius von Bismarck (2)Er peitschte auf die Felsen eines alpinen Bergmassivs ein, erfand mit seinem "Fulgurator" eine Geheimwaffe für ausgekochte Medien-Guerilleros und installierte am Wienerberg einen 8 Meter hohen Smiley, der anzeigt, wie sich die Wiener gerade fühlen. Julius von Bismarck schafft einprägsame Bilder, die in den öffentlichen Raum ausstrahlen. Studiert hat der 42-Jährige bei Olafur Eliasson, seine Themen findet der Deutsche abseits zeitgeistiger Debattenfelder. Das Kunsthaus Wien widmet von Bismarck derzeit unter dem Titel "Normale Katastrophe" eine große Schau, die zeigt, dass die Kunst des Experiments auch sinnliche Qualitäten entfalten kann.Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026.