Am Mittag innerhalb einer halben Stunde in ein Forschungsthema eintauchen: Diese Möglichkeit bietet das Format «Buch am Mittag» der Universitätsbibliotheken Bern seit 30 Jahren. Zum Jubiläum haben die Universitätsbibliotheken eine kleine Ausstellung konzipiert. In 5 Vitrinen zeigt diese im Gewölbekeller der Münstergass-Bibliothek die Geschichte und Entwicklung des Formats. Die Ausstellung ist ab heute bis Ende April im Gewölbekeller der Münstergass-Bibliothek zu sehen. Im Interview hören wir Belinda Meier von den Universitätsbibliotheken Bern, sie ist verantwortlich für die Ausstellung zum 30-Jahr-Jubiläum von Buch am Mittag.Und ausserdem: Die Schweiz ist eine der wichtigsten Drehschreiben für den internationalen Goldhandel. Vor einer Woche hat die Schweizerische Edelmetall Vereinigung ASMP ein digitales Transparenzregister lanciert. Erstmals werden in der Schweiz die Namen von bestimmten Lieferanten oder Minen publiziert, von denen die Schweizer Raffinerien ihr Gold beziehen. Doch dies reiche nicht aus. Im Interview hören wir Marc Ummel, Leiter der Abteilung Rohstoffe bei der Nicht-Regierungs-Organisation SWISSAID.
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Folge vom 05.02.2026Die Schweiz als Drehscheibe für Gold aus Konfliktgebieten
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Folge vom 04.02.2026Wegen Gaza: Anwält*innen klagen Bundesrat Cassis beim Internationalen Strafgerichtshof an.Die Opferzahl ist verheerend: Mindestens 71 000 Menschen hat das israelische Militär seit Oktober 2023 getötet. Die Vereinten Nationen sprechen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Internationale Gerichtshof untersucht derzeit den Vorwurf, Israel begehe einen Völkermord. Auch die offizielle Schweiz hätte klarer handeln müssen, findet eine Gruppe von Schweizer Anwält*innen. Sie klagen Aussenminister Ignazio Cassis deshalb beim Internationalen Strafgerichtshof an.Heute ist Weltkrebstag. Aus diesem Anlass startet die Krebsliga eine neue nationale Kampagne. Diese rückt den Menschen ins Zentrum. Denn jedes Jahr erkranken in der Schweiz 48 000 Menschen an Krebs – das entspricht etwa 130 Diagnosen pro Tag.
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Folge vom 03.02.2026Regierungsrat lehnt unabhängige Polizeibeschwerdestelle abWas tun, wenn die Polizei ihr Gewaltmonopol missbraucht? Das Kantonsparlament diskutiert wieder die Forderung nach einer unabhängigen Beschwerdestelle. Der Regierungsrat will davon nichts wissen.Ausserdem: Die Uni Bern übernimmt mit der ETH Zürich die Leitung eines neuen Nationalen Forschungsschwerpunkts. Die Klimaforschung steht dabei im Zentrum.
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Folge vom 02.02.2026Fall Theo W.: Angehörige kritisieren FreispruchDie Stadt Bern soll prüfen, wo sie bei der Beschaffung von Büchern lokale Buchhandlungen bevorzugen kann – diesen Auftrag hat der Stadtrat der Stadtregierung letzte Woche gegeben. Die unabhängigen Buchhandlungen Berns begrüssen diesen Entscheid, denn sie seien auf solche institutionelle Aufträge angewiesen.Ausserdem:Am Freitag hat das Bezirksgericht Brugg die behandelnden Ärtze von Theo W. freigesprochen. Ihnen wurde vorgeworfen, sie hätten das selbstverletzende Verhalten ihres autistischen Patienten beobachtet, aber nicht interveniert. Der Freispruch sorgt für Kritik.Und schliesslich:Die Organisation Ärzte ohne Grenzen rechnet für die kommenden Wochen mit einer Zunahme der Gewalt in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Was das für die Arbeit der Organisation und für die Zivilbevölkerung bedeutet erzählt Amadeus von der Oelsnitz von Ärzte ohne Grenzen im Gespräch.