Im Iran wurde die jüngste Protestwelle brutal und blutig niedergeschlagen. Nun hat auch die Regierung Todeszahlen veröffentlicht: Über dreitausend Menschen seien verstorben, darunter etliche Sicherheitskräfte. Ist den Zahlen glauben zu schenken? Die Hintergründe im Beitrag.Und ausserdem: Genau heute vor 50 Jahren starb Paul Robeson. Der afroamerikanische Sänger und Schauspieler war in den 50er- und 60er-Jahren weltberühmt. Nicht nur wegen seiner Kunst. Robeson setzte sich lautstark für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein sowie gegen Ausbeutung. Heute ist er beinahe in Vergessenheit geraten. Nicht so bei Martin Schwander. Der Schweizer Journalist hat ein Buch über Robeson geschrieben. Wir hören Martin Schwander im Talk.
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Folge vom 23.01.2026Heute ist der 50. Todestag Paul Robesons
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Folge vom 22.01.2026Israelische Behörden zerstören UNRWA Hauptgebäude in OstjerusalemAm Dienstag haben israelische Behörden das Hauptgebäude der UNRWA in Ostjerusalem abgerissen. Die UN-Kritisierte diesen Schritt stark. Im Gespräch erzählt UNRWA-Mediensprecher Jonathan Fowler, wie seine Kolleg*innen die Hausdomolierung erlebt haben und wie es um die finanzielle Lage der UNRWA steht.Ausserdem:Ab Freitag versucht ein Stück im Tojo-Theater die Blasmusik zu retten. Wie das gelingen soll und wie seine eigene Erfahrung mit Blasmusik verlaufen ist, erzählt Theatermacher Max Gnant im zweiten Teil der Sendung.
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Folge vom 21.01.2026Spontane Kundgebungen & Sitzstreiks: Tausende solidarisieren sich mit Kurd:innenÜber Tausende von Menschen protestieren in der Schweiz gegen die Kämpfe in den kurdischen Gebieten in Ost- und Nordsyrien. Auch in Bern fand gestern erneut eine Demonstration statt. RaBe-Info berichtet. Und: Welche Grenzen werden Schwarzen Männern in einer weissen Mehrheitsgesellschaft auferlegt? Das Stück PERCEPTIONS in der Dampfzentrale setzt sich mit den Erfahrungen Schwarzer Männer auseinander. Choreografin Anna Chiedza Spörri im Gespräch.
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Folge vom 21.01.2026Bi aller Liebi: Menstruationsbeschwerden am ArbeitsplatzDie Hälfte der Menschheit hat sie – und doch ist sie ein untererforschtes Thema: die Menstruation. Starke Mensbeschwerden schränken die Betroffenen einmal im Monat in ihrem Alltag ein – und doch gibt es kaum Zahlen für die Schweiz. Ein Postulat von zwei Grünen Gemeinderätinnen der Stadt Zürich verlange zu prüfen, wie Mitarbeitende mit regelmässigen und starken Menstruationsbeschwerden unterstützt werden können und ob ein Bedarf für bezahlte Dispensen besteht. Die Stadt Zürich beauftragte das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern mit der Studie zu Mensbeschwerden der städtischen Angestellten am Arbeitsplatz. Die operative Leiterin dieser quantitativen Befragung, Dr. Christine Bigler, erzählt von den Resultaten, den Handlungsmöglichkeiten und auch der Kritik an den unterschiedlichen Lösungsansätzen.Die Sendung ist Teil der Serie zu reproduktiver Gerechtigkeit - also Fragen rund um die menschliche Fortpflanzung.