„Redleaf“ heißt ein bemerkenswerter Jazz-Import aus Downunder. Dahinter steckt die Gitarristin Hilary Geddes. Sie hat die Stücke während der Coronapandemie geschrieben, als Sydney wie so viele andere Städte im Lockdown steckte und die Natur für viele besonders wichtig war. „Redleaf“ ist der Strand, an den sich Hilary Geddes gerne flüchtete, und die Musik des Albums klingt genauso: Die Melodien erinnern an Meer, Steppe, Himmelsspektakel. Die Gitarre hat eindeutig die Führung, gibt aber auch genügend Raum für die Interpretationen und Improvisationen der anderen drei Musiker. Hilary Geddes lässt in ihrem Spiel immer wieder Bluesklänge aufblitzen. Auch dadurch bekommt das Album eine besondere Note und wird von Musikredakteur Niklas Wandt unbedingt zum Hören empfohlen.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 11.04.2026Australischer Jazz in Bestform - Hilary Geddes Quartet
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Folge vom 11.04.2026„Ich möchte mit meiner Kunst etwas bewegen!“ – die Bildende Künstlerin Nezilla aus SinsheimNezilla faltet aus Papier Atombomben – als Mahnmal für den Frieden. Aus diesen „Paper Bombs“ sind zwei Meter große Skulpturen aus weißem Aluminiumblech geworden, die sie in Italien und Frankreich an geschichtsträchtigen Orten aufstellen durfte. Aber ihr Einsatz für Frieden und Versöhnung ist nicht das einzige gesellschaftspolitische Thema, mit dem sich die deutsch-italienische Künstlerin beschäftigt.
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Folge vom 11.04.2026Überzeugend: Eva Rottmann liest „Kurz vor dem Rand“Ari ist siebzehn, macht eine Lehre zur Malerin und skatet. Jeden Tag trifft sie sich mit ihren Freunden im Park. Doch dann tauchen plötzlich zwei Menschen auf, die das ganze Gefüge ins Rutschen bringen: Tom, der besser skatet als alle anderen und ihr Mutter, die bislang in Aris Leben überhaupt keine Rolle gespielt hatte. Eva Rottmann liest ihren Roman, für den sie den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, mit jugendlicher Hingabe: Schnodderig, abgeklärt und gleichzeitig verwundert über alles, was das Leben so zu bieten hat.
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Folge vom 11.04.2026News Avoidance - erklärt von Bernhard PörksenDen Kopf in den Sand stecken: Die Vogel-Strauß-Taktik ist eine Reaktion auf die Flut negativer Nachrichten, die immer mehr Menschen in Deutschland anwenden. Es gibt eine wachsende Gruppe von Mediennutzenden, die auf ein überforderndes Nachrichtenangebot und auf negative Schlagzeilen mit Abkehr reagieren. Das wird auch als News Avoidance bezeichnet.