Nach monatelangem Ringen hat sich die Bundesregierung vor wenigen Tagen
auf einen Haushalt für 2025 geeinigt. Nun aber warnen mehrere
Bundesländer vor den Konsequenzen für den Bahnbetrieb. Denn die
ursprünglich geplanten Zuschüsse für die Sanierung des Schienennetzes
sollen in zusätzliches Eigenkapital für die Deutsche Bahn umgewandelt
werden. Das heißt, dass die Bahn Zinsen für das Eigenkapital zahlen
muss. Diese Kosten gibt sie in Form der "Trassenpreise" an andere
Bahnbetreiber weiter. Welche Auswirkungen das auf Reisende haben könnte,
erklärt Sören Götz, Mobilitätsexperte bei ZEIT ONLINE.
Nach eigenen Angaben hat das israelische Militär die Leichen von sechs
weiteren Geiseln aus dem Gazastreifen zurückgebracht. Die Leichen der
sechs Männer seien in der Nacht zu Dienstag während eines Einsatzes in
der südlichen Stadt Chan Junis geborgen worden. Um die Geiseln ging es
auch während des Gesprächs zwischen US-Außenminister Anthony Blinken und
dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sissi. Sie haben sich heute
in Kairo über den Stand der Verhandlungen über eine Waffenruhe im
Gazakrieg ausgetauscht. Für Blinken geht es nun weiter nach Katar, das
wie Ägypten und die USA zu den Vermittlern zählt.
Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat die Verurteilung einer ehemaligen
KZ-Sekretärin bestätigt. Die heute 99-jährige Irmgard F. war zwischen
1943 und 1945 Stenotypistin für den Lagerkommandanten Paul Werner Hoppe
im Konzentrationslager Stutthof. 2022 hatte das Landgericht Itzehoe F.
zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die
Verteidigung legte dagegen Revision ein. Nun ist das Urteil
rechtskräftig. Der Fall könnte der letzte Strafprozess in der
Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenmorde gewesen sein.
Was noch? Schnelles Wechseln von Videos steigert das Gefühl von
Langeweile.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit
Milliardenloch
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Bundesgerichtshof: Urteil gegen ehemalige KZ-Sekretärin ist
rechtskräftig
Stutthof-Prozess: Zu viele Nazis ruhen in Frieden
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Folge vom 20.08.2024Update: Warum Bahnfahren bald noch teurer werden könnte
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Folge vom 20.08.2024Wie viel Sahra Wagenknecht steckt im BSW?Am 1. September wird in Thüringen eine neue Landesregierung gewählt. Nach aktuellen Umfragen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) dort auf 19 Prozent der Stimmen kommen – und damit eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung spielen. Am Montag stand die Gründerin Wagenknecht in Eisenach zum ersten Mal mit der Spitzenkandidatin Katja Wolf auf der Bühne. Wie nah stehen sich Wolf und Wagenknecht politisch? Und ganz allgemein: Wie ist die Beziehung zwischen den Landesverbänden und der Namensgeberin? Antwort darauf gibt Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Innenministerin Yvette Cooper hat eine Überprüfung der britischen Antiextremismusstrategie angeordnet. Sie will stärker gegen Extremismus vorgehen und dabei nicht nur Islamismus oder Rechtsextremismus in den Blick nehmen. Auch extreme Frauenfeindlichkeit soll künftig als Form des Terrorismus gewertet werden. Im Juli hatte der National Police Chiefs’ Council (NPCC) einen Bericht veröffentlicht, demnach entsprechende Gewalttaten in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Wie Yvette Cooper dagegen vorgehen will und wo bei Frauenhass die Grenze verlaufen soll, erklärt London-Korrespondentin Bettina Schulz. Und sonst so? Der Duden wird um 3.000 neue Wörter erweitert. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: BSW: Sahra Wagenknecht fordert "anderen Umgang" mit AfD BSW im Osten: Wagenknechts vage Friedensformel Landtagswahl in Thüringen: Könnte Björn Höcke Ministerpräsident werden? Großbritannien: "Extremer Frauenhass" soll als Terrorismus eingestuft werden Großbritannien: Frauenhass – der neue Extremismus Gewalt gegen Frauen: Jede Zwölfte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 19.08.2024Update: Milliarden, die dem Klima schadenHat die Bundesregierung einen kritischen Bericht über klimaschädliche Subventionen neun Monate lang geheim gehalten? Das zumindest behauptet die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Das Fazit des Gutachtens: Die Bundesregierung will das Klima schützen und Treibhausgase reduzieren – gleichzeitig investiert sie viele Milliarden Euro Steuergeld in klimaschädliche Projekte oder Praktiken. Was ist dran an den Vorwürfen? Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE und ordnet ein. Zum Auftakt des Parteitags der US-Demokraten in Chicago werden nicht nur mindestens 4.000 Delegierte erwartet – sondern auch Tausende, wenn nicht Zehntausende, die gegen die Nahostpolitik der Partei protestieren wollen. Wird Kamala Harris, die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, auf die Forderungen der Demonstrierenden eingehen? Rieke Havertz berichtet für ZEIT ONLINE aus Chicago und hat die Organisatorinnen und Organisatoren der Demos vorab getroffen. Was noch? Wann der Chef fürs Duschen zahlen muss. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe: Bundeswirtschaftsministerium hält heiklen Bericht zu klimaschädlichen Subventionen neun Monate geheim Parteitag der Demokraten: "Harris' Identität spielt keine Rolle, solange ein Genozid geschieht" Thema: Parteitag Was jetzt? / Parteitag der US-Demokraten: Politshow und Proteste Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 19.08.2024Politshow und Proteste auf dem Parteitag der DemokratenAm heutigen Montag beginnt in Chicago der Parteitag der US-Demokraten. Die Veranstaltung, bei der sich Kamala Harris und Tim Walz als Kandidaten einer geschlossenen Partei präsentieren wollen, könnte von Demonstrationen gegen den Gazakrieg und die US-Unterstützung für Israel überschattet werden. Wie gefährlich diese Proteste für die Kampagne von Harris und Walz werden könnten und wie die Partei sich darüber hinaus inhaltlich ausrichten will, ordnet US-Korrespondentin Johanna Roth ein, die den Parteitag vor Ort begleitet. Am Wochenende ist bekannt geworden, dass der jüngst verabschiedete Haushaltsentwurf der Ampelregierung keine neuen Militärhilfen für die Ukraine vorsieht. Bereits genehmigtes Material soll wie geplant an die Ukraine geliefert, neue Anträge jedoch nicht mehr berücksichtigt werden. Stattdessen setzt die Bundesregierung laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) darauf, dass die Ukraine weitere Ausrüstung aus den Zinserlösen auf in Europa eingefrorene russische Bankeinlagen finanziert. Wie das funktionieren soll und welche Fragen offen bleiben, analysiert ZEIT-ONLINE-Redakteur Sören Götz. Und sonst so? Sommerloch beim Blutspenden Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parteitag in Chicago: Gelingt den US-Demokraten die Inszenierung als geschlossene Partei? US-Wahlkampf: Das Versprechen eines Neuanfangs Kamala Harris und Tim Walz: Die neuen Demokraten Bundeshaushalt: Regierung will Ukraine offenbar kein zusätzliches Geld bereitstellen Ukrainehilfe: Russisches Erspartes für die Ukraine – geht das? Einigung im Haushaltsstreit: So nicht, Herr Lindner! Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit Milliardenloch Bundeshaushalt: Einigung im Haushaltsstreit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.