Eine Woche ist es her, dass sich die Spitzen der Ampelkoalition final
auf den Bundeshaushalt für das kommende Jahr geeinigt haben. Grobe
Streitpunkte wurden aus dem Weg geräumt, der Entwurf noch einmal
überarbeitet, damit alles verfassungskonform ist. Was bleibt: eine Lücke
von zwölf Milliarden Euro. Die Regierung war zuletzt erneut in einen
wochenlangen Haushaltsstreit verstrickt – und bekam dafür viel Kritik
ab. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im
Bundestag, Thorsten Frei (CDU), kritisierte etwa die
"Handlungsunfähigkeit" der Koalition. Habeck sagt nun: "Ein
leichtfertiges Spielen mit Neuwahl verbietet sich." Nicht umsonst stehe
im Grundgesetz, dass ein Bundestag für vier Jahre gewählt wird. Heinrich
Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie
verfahren die Lage im Inneren der Koalition wirklich ist.
Er sagt, es sei die Ehre seines Lebens: Auf dem Parteitag der
US-Demokraten hat Tim Walz, bisher Gouverneur von Minnesota, offiziell
die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat akzeptiert. Am
Donnerstag muss nur noch Kamala Harris ihre Nominierung als
Präsidentschaftskandidatin formell annehmen. Rieke Havertz berichtet für
ZEIT ONLINE aus den USA und hat die letzten Tage auf dem Parteitag der
Demokraten verbracht. Im Podcast berichtet sie, welche Themen Walz bei
seiner Rede angesprochen hat und wie er damit beim Publikum ankam.
Außerdem im Update: Ab heute gilt im Straßenverkehr ein strikter
Grenzwert für den berauschenden Wirkstoff THC. Bei Verstoß drohen 500
Euro Bußgeld. Für unter 21-Jährige gilt ein Verbot.
Was noch? Deutsche Marine läuft mit Darth-Vader-Theme in der Themse ein.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit
Milliardenloch
Ampelkoalition: Robert Habeck ist unzufrieden mit Haushaltskompromiss
Bundeshaushalt: Bundesfinanzminister verteidigt neuen Haushaltsentwurf
Parteitag der US-Demokraten: "Yes she can"
Tim Walz: Sie rufen "Coach, Coach, Coach"
Barack und Michelle Obama: Sie bringen die Hoffnung, die Harris braucht
Cannabiskonsum: Grenzwert für Cannabis am Steuer tritt in Kraft
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Nachrichten
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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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2000 Folgen
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Folge vom 22.08.2024Update: Vertrauensprobleme im Inneren der Ampel
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Folge vom 22.08.2024Die SPD – eine Arbeiterpartei a. D.?Glaubt man den aktuellen Umfragen, droht der SPD bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen am 1. September eine deutliche Niederlage. Unter Umständen könnte die Partei sogar erstmals aus einem ostdeutschen Landtag fliegen. Wie konnte es so weit kommen? Mit dieser Frage hat sich Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE beschäftigt. Die Stimmung im US-Wahlkampf – etwa momentan auf dem Parteitag der Demokraten – ähnelt gerne einem Fußballspiel. Es sind Bilder, die auch in Deutschland und anderswo außerhalb der USA gerade viele Menschen faszinieren. Woher kommt die Begeisterung für das Politspektakel in den Vereinigten Staaten? ZEIT-ONLINE-Autor Tobi Müller hat sich dazu Gedanken macht und sagt: Der US-Wahlkampf sei "unsere Ersatzdroge". Und sonst so? Artenrettung auf dem Mond Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: SPD: Sie waren so stolz US-Wahlkampf: Unsere Ersatzdroge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.08.2024Update: Höcke stößt in Jena auf WiderstandEigentlich wollte der Thüringer Landeschef der AfD Björn Höcke am Montag bei einem Bürgergespräch in Jena-Lobeda auftreten – doch dazu kam es nicht. Etwa 2.000 Menschen versammelten sich rund um das Stadtteilzentrum, um gegen den Auftritt Höckes zu demonstrieren und diesen mit Sitzblockaden zu verhindern. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die Blockaden aufzulösen. Trotzdem kam Höcke nicht am Veranstaltungsort an, die Veranstaltung der AfD musste laut Polizei aus Sicherheitsgründen beendet werden. August Modersohn ist stellvertretender Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Im Podcast berichtet er, wie stark die Gegenbewegung zur AfD in Thüringen und anderen ostdeutschen Bundesländern ist. Diesen Mittwoch startet in Köln die Gamescom, die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele. Auf 230.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren mehr als 1.400 Anbieter aus 64 Ländern ihre Neuheiten dem Fachpublikum und Gamerinnen und Gamern. Die Branche hat gute Jahre hinter sich, in den Coronajahren boomte das Gaming-Geschäft. Seit Monaten berichten Medien nun von Entlassungswellen in der Branche. Henrik Oerding ist Redakteur im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE und schaut sich gerade auf der Gamescom um. Im Podcast ordnet er ein, wie es aktuell um die Games-Branche steht. Außerdem im Update: Nachdem es an mehreren Standorten Sabotageverdacht gegeben hat, verschärft die Bundeswehr ihre Sicherheitsmaßnahmen. Die Gefährdungsstufe bleibe jedoch auf niedrigstem Niveau, sagte eine Sprecherin. Was noch? Warum man die rosafarbene Seegurke kennen muss. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: AfD Thüringen: Demonstranten verhindern Auftritt von Björn Höcke in Jena Alternative für Deutschland: Rechtsextremer Verdachtsfall Björn Höcke: Rechtsextremist vor Gericht Computerspielemesse: Tausende Besucher strömen zur Gamescom Bundeswehr: Sicherheitsvorkehrungen für Bundeswehreinrichtungen werden erhöht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.08.2024Selenskyjs riskanter PlanZum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die ukrainische Armee am 6. August eine Offensive auf russischem Boden begonnen, in der Region Kursk. Jetzt, nach zwei Wochen, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals ein konkretes Ziel für den Vorstoß seiner Truppen genannt. Ziel sei es, eine Pufferzone zu schaffen, sagte er am späten Sonntagabend in einer Videoansprache. Wo genau soll das hinführen? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, wie realistisch es ist, dass Selenskyjs Plan von einer Pufferzone aufgeht. Die USA befinden sich seit Langem in einem Handelskonflikt mit China, auch die EU belegt China mit Strafzöllen, zum Beispiel auf Elektroautos. Nun stellen sich plötzlich auch viele Länder des Südens gegen Importe aus der Volksrepublik. China sieht sich derzeit mit Anti-Dumping-Ermittlungen aus Mexiko und Brasilien konfrontiert, während Chile, Südafrika und Mexiko bestimmte Importe aus China erschweren. Indonesien plant sogar Einfuhrzölle von 100 bis 200 Prozent – ebenfalls gegen chinesische Waren gerichtet. Thomas Fischermann ist Redakteur im Ressort Wirtschaft der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was die Gründe dafür sind, dass sich viele Länder des Globalen Südens gegen China auflehnen. Und sonst so? Souvenir aus Österreich Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: "Ein groß angelegter Gegenangriff wird kommen" Kursk-Offensive: Die Offensive tut der Ukraine gut Ukrainekrieg: Ukraine will in Kursk laut Selenskyj "Pufferzone" schaffen Strafzölle: Der Handelsstreit schadet vor allem den Verbrauchern China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden China: Womit keiner rechnet Neue Seidenstraße: Chinas Geheimverträge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.