Am 15. Oktober wird in Polen gewählt. Beobachter sprechen von einer
"Schicksalswahl". Je nach Ausgang könne sich entscheiden, ob Polen eine
Demokratie bleibe oder zunehmend autokratisch werde. Seit neun Jahren
regiert in Polen die PiS-Partei von Jarosław Kaczyński. Die
rechtskonservative und nationalistische Partei versucht seit Jahren, den
Rechtsstaat zu beschneiden. Mit einem erneuten Wahlsieg könnten sie das
politische System weiter zu ihren Gunsten umbauen, befürchten Kritiker.
Auch Karolina Wigura befürchtet, dass sich nach der Wahl autoritäre
Prozesse verfestigen könnten. Wigura ist Soziologin, Journalistin und
Senior Fellow am Zentrum Liberale Moderne. Einem Thinktank, der den
Grünen nahesteht. Sie sagt, es gebe tiefe politische und kulturelle
Prozesse, die Polen maßgeblich verändert hätten. In dieser Sonderfolge
von Was jetzt? ordnet Karolina Wigura ein, welche Rolle der
Ukraine-Krieg im Wahlkampf spielte und warum die rechtsextreme Partei
Konfederacja entscheidend für den Wahlausgang werden könnte.
Moderation: Moses Fendel
Skript: Moses Fendel und Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Piotr Zakowiecki
Redaktion: Hannah Grünewald
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Polen: Hunderttausende protestieren kurz vor Wahl gegen Regierung
Wahl in Polen: Welche Chancen hat die PiS auf eine dritte Amtszeit in
Polen?
Polen: Der Kampf gegen russische Agenten untergräbt Polens Demokratie
Wahlen: Ultrarechte Partei Konfederacja im Aufschwung in Polen
Parlamentswahl in Polen: Aufmarsch im Glaubenskrieg
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Folge vom 14.10.2023Spezial: Wird Polen zur Autokratie?
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Folge vom 14.10.2023Ist Israel in Gaza an das Völkerrecht gebunden?Vor genau einer Woche hat die radikalislamische Hamas ihren Angriff auf Israel gestartet, bei dem bis zu 1.300 Menschen gestorben sind und 150 Geiseln verschleppt wurden. Israels Regierung hat mit einem massiven Gegenangriff aus der Luft reagiert und eine Blockade verhängt, durch die die Menschen im Gazastreifen von Strom, Wasser und Lebensmittelversorgungen abgeschnitten wurden. Völkerrechtlich haben Staaten, im Falle eines Angriffs, das Recht auf Selbstverteidigung, solange die Zivilbevölkerung dabei verschont bleibt. Welche genauen Bedingungen das Völkerrecht für eine Bodenoffensive stellt und wie mögliche Verstöße bestraft werden, erklärt Lenz Jacobsen, Politikredakteur für ZEIT ONLINE. Die Kneipenkultur in Großbritannien gehört eigentlich zur nationalen Tradition. Im Jahr 2019 gab es laut Bericht des britischen Unterhauses 47.200 Pubs (kurz für public houses) in Großbritannien. Doch die Zahl der Kneipen in Großbritannien ist seit den 1990er-Jahren drastisch gesunken. Über die Bedeutung der Pub-Kultur in Großbritannien und was hinter den Schließungen steckt, berichtet Peter Stäuber, Autor für ZEIT ONLINE aus London. Alles außer Putzen: der Kinofilm The Lost King. Moderation: Lisa Caspari Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Humanitäre Lage im Gazastreifen: "Ich habe die Kinder, Pässe und Kleider genommen, dann sind wir raus" Angriff auf Israel: Baerbock ruft Israel zur Einhaltung internationalen Rechts auf Podcast: Servus Grüezi Hallo / Positionierung im Nahostkonflikt: Israel und wir House of Commons: Pub Statistics [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.10.2023Update: Massenflucht in den Süden GazasDie israelische Armee hat am Freitag die Menschen im Gazastreifen dazu aufgefordert, den Norden des Gebietes zu verlassen und sich im Süden Gazas in Sicherheit zu bringen. Wie realistisch die Evakuierung von über einer Million Menschen innerhalb von 24 Stunden ist und welches Interesse die israelische Armee am Norden des Gazastreifens hat, berichtet Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der ZEIT aus Israel. Die Entscheidung darüber, ob die EU-Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verlängert wird, ist erneut verschoben worden. Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass keine erforderliche Mehrheit zustande gekommen ist. Eine erneute Abstimmung über die Verlängerung der Zulassung wurde auf den November verlegt. Weniger Wurst, mehr Alternativen – vor allem jüngere Menschen in Deutschland greifen bevorzugt zu pflanzlichen Fleisch- und Milchalternativen. Das geht aus dem diesjährigen Ernährungsreport des Ernährungsministeriums hervor, den Bundesernährungsminister Cem Özdemir am Freitag in Berlin vorgestellt hat. Darüber hinaus haben nur noch etwa 20 Prozent der Befragten angegeben, täglich Fleisch- und Wurstwaren zu konsumieren. 2015 waren es noch 35 Prozent. Was noch? Rudolph Isley, von der Souldband The Isley Brothers ist gestorben. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Vermisste in Israel: Wo ist Yarden? Bodenoffensive in Gaza: Gaza wäre ein "360-Grad-Schlachtfeld" Unkrautvernichter: EU-Staaten noch uneinig über neue Glyphosat-Zulassung Ernährung: Jeder neunte Deutsche ist Vegetarier oder Veganer [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.10.2023Israels schwerer Stand bei den Vereinten NationenAußenministerin Annalena Baerbock besucht heute Israel, sie will damit die Solidarität mit dem von der Hamas attackierten Land bekräftigen. Währenddessen kommt in New York der UN-Sicherheitsrat zusammen, um über den Konflikt zu beraten. Eine Konfliktlösung scheint aufgrund der Blockade im Rat jedoch unwahrscheinlich. Julian Heißler, Autor für ZEIT ONLINE, analysiert im Podcast den Stand Israels bei den Vereinten Nationen. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat könnte weitere zehn Jahre versprüht werden – so sieht es ein Verordnungsentwurf der EU-Kommission vor, über den an diesem Freitag abgestimmt wird. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Außerdem gibt es Belege dafür, dass es Schäden an Gewässern und Böden verursacht sowie Insekten gefährdet. ZEIT ONLINE Wirtschaftsredakteurin Ruth Fend erklärt, welche Rolle die Chemieindustrie im Glyphosatstreit spielt. Und sonst so? Birkenstock-Aktie erleidet Schlappe. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Anne Schwedt und Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weiter Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Israel Bundesaußenministerin: Baerbock reist am Freitag zu Solidaritätsbesuch nach Israel Glyphosat-Zulassung: Europas entspannter Umgang mit dem Gift Glyphosat: EU-Kommission schlägt Glyphosat-Zulassung für weitere zehn Jahre vor [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.