48 Stunden lang hat die GDL gestreikt. Die Bahn will so schnell wie möglich in den Normalbetrieb zurück. Aber der Streit geht wohl schon bald in die nächste Runde.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist der zweite Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer - kurz GDL - zu Ende gegangen. Die Bahn will jetzt so schnell wie möglich wieder zurück in den Normalbetrieb. Tausende Züge im Regional- und Fernverkehr standen still. Viele Fahrgäste saßen und standen dicht an dicht - und das mitten in der Pandemie.
Aber die nächste Streikwelle bahnt sich schon an, sagt Markus Balser. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent sieht nicht, dass sich die Tarifparteien angenähert hätten. Und GDL-Chef Claus Weselsky vermittele sehr wohl einen streitlustigen Eindruck.
Weitere Themen: Merkel zu Afghanistan, Bundesregierung will internationalen Klimaclub gründen.
Weitere Nachrichten: Vergiftete Getränke an der TU-Darmstadt, Staatsverschuldung.
**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb
**Produktion:** Justin Patchett

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Folge vom 25.08.2021Bahn: Der nächste Streik kommt bestimmt
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Folge vom 24.08.2021Afghanistan: Was die G7 noch ausrichten könnenDie Lage in Afghanistan ist immer noch chaotisch. An diesem Dienstag haben dazu die G7-Staaten getagt. Welche Strategie ist die bestmögliche für die internationalen Partner? Jeden Tag erreichen uns neue Details über die nach wie vor chaotische Lage in Afghanistan, speziell vom Flughafen von Kabul. Immer noch wollen deutlich mehr Menschen das Land verlassen, als die internationalen Partner ausfliegen können. An diesem Dienstag tagen dazu auch die G7-Staaten. Welche Strategie ist jetzt noch die bestmögliche für die internationalen Partner? Man müsse versuchen, die Taliban einzubinden, indem man ihnen Hilfszahlungen in Aussicht stellt, sie dafür aber verpflichtet, Minderheiten und Frauenrechte zu respektieren und sich verlässlich zu verhalten. Das sagt SZ-Politik-Chef Stefan Kornelius, der in dieser Folge über die Hilflosigkeit der westlichen Staaten und den G7-Gipfel spricht. Weitere Nachrichten: Vergiftete Getränke an der TU-Darmstadt, Staatsverschuldung.
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Folge vom 23.08.2021Wahlkampf: Worauf es für die Kandidaten jetzt ankommtIn fünf Wochen ist Bundestagswahl. Worauf kommt es jetzt für die Parteien an und wie können sie ihre Chancen in den letzten Wochen doch noch verbessern? Am Wochenende haben Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock bei großen Wahlkampfveranstaltungen und in Interviews gesprochen. Worauf kommt es für die drei jetzt an, und wie können sie ihre Chancen in den letzten Wochen doch noch verbessern? Armin Laschet zeige seine Kampfeslust nicht in einem programmatischen Sprung der Union. Sondern eher darin, das Feindbild einer rot-rot-grünen Koalition zu beschwören, erklärt Stefan Braun aus dem SZ-Parlamentsbüro. Und auch, wie die Grünen noch einmal mehr Schwung bekommen könnten.
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Folge vom 20.08.2021Afghanistan: Die Verantwortung des Heiko MaasVon allen Seiten hagelt es Kritik auf Heiko Maas. Wie viel Schuld tragen der Außenminister und das Auswärtige Amt in der Afghanistan-Krise? Die USA haben als erste den Truppenabzug aus Afghanistan verkündet. Klar. Die Bundeswehr und auch die anderen Nato-Truppen kamen danach. Alle haben die Lage vollkommen falsch eingeschätzt. Aber: Wie viel Schuld trifft am Ende die Bundesregierung und vor allem das Auswärtige Amt mit dem Minister Heiko Maas? Die AfD, FDP-Vize Wolfgang Kubicki und der Linken-Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi fordern seinen Rücktritt, Gysi sogar den der gesamten Regierung. Der außenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Nils Schmid, verteidigt den Minister wiederum. Man sei geschönten Berichten aufgesessen und müsse daraus für kommende Bundeswehreinsätze lernen. **Weitere Themen:** GDL kündigt Streik an, Corona in Deutschland. **Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Victoria Marciniak und Lars Langenau **Produktion:** Benjamin Markthaler _Zusätzliches Audiomaterial über RTL/ntv und WELT._