Nach dem Besuch von Scholz in Moskau gibt es vorsichtige Anzeichen der Entspannung im Russland-Konflikt. Was will Russland wirklich erreichen? Und welche Optionen haben die Nato-Länder?
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Folge vom 16.02.2022Situation in der Ukraine: “Kein Krieg heißt nicht automatisch Frieden"
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Folge vom 15.02.2022Putin und Deutschland: Die Geschichte einer EntfremdungKanzler Scholz bemüht sich bei Präsident Putin um Frieden. Wie konnte sich das Verhältnis Russlands zum Westen so verschlechtern? Am 25. September 2001 redet der russische Präsident Wladimir Putin im Bundestag. Er wirbt um Ehrlichkeit, Vertrauen und für den Aufbau eines "gemeinsamen europäischen Hauses”. Zwei Jahrzehnte versetzt er mit dem russischen Truppenaufbau an der Grenze zur Ukraine Europa in Angst und Schrecken. "Heute herrscht ein völlig anderes Verhältnis", sagt die ehemalige SZ-Russland-Korrespondentin Sonja Zekri. Die Beziehung Putins zum Westen oder des Westens zu Putin sei "so schlecht, wie sie es nie war, nicht einmal nach der Krim-Annexion 2014". Es sei eine Geschichte "beiderseitiger Enttäuschung". Russland aber wolle "angenommen werden im Kreis der großen Mächte". Putin pflege dabei eine gewisse "Sowjet-Nostalgie", die sich nach Größe sehne. "Russland war eine Weltmacht damals." Aber natürlich wisse er um die Schwächen und Schwierigkeiten der Sowjetunion und habe dazu letztendlich ein gespaltenes Verhältnis. Aber, meint Zekri, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts seien nur gemeinsam zu lösen - unter der Beteilung Russlands. Weitere Nachrichten: Scholz und Putin betonen Dialog, Corona-Lockerungen in Bayern. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried, Pegah Julia Meggendorfer Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Russia 24 und Bayerns Regierung.
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Folge vom 14.02.2022Konflikt mit Russland: "Die Ukrainer erwarten von Deutschland Solidarität"Die Furcht vor einem Krieg beherrscht die Schlagzeilen. Doch viele Menschen in der Ukraine bleiben angesichts der russischen Bedrohung gelassen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist im Sinne des Friedens unterwegs. Am Montag besucht er Kiew, am Dienstag darauf dann Moskau. Er will einen Krieg in Europa auf jeden Fall verhindern. Doch die Lage spitzt sich immer weiter zu. Inzwischen fordern die USA und auch Deutschland ihre Landsleute auf, die Ukraine zu verlassen. Schließlich sollen bereits 130 000 russische Soldaten die Ukraine umzingelt haben. Wie aber denken die Ukrainerinnen und Ukrainer selbst über die Bedrohung? "Vor allem im Osten der Ukraine sind viele Menschen nervös, im Westen etwas weniger", meint Frank Nienhuysen, Osteuropa-Experte und ehemaliger Russland-Korrespondent der SZ. Letztendlich aber müssten sich die Menschen um den Alltag kümmern. "Insofern gibt es so eine Mischung aus Furcht, zum Teil auch Angst, aber auch einer gewissen Gelassenheit. Nach dem Motto: Wir können jetzt eh nichts anderes tun." Allerdings würden sich viele Menschen eine Art Erste Hilfe mit Wasservorräten und Medikamenten zusammenstellen. Andere erwägen eine Reise nach Polen oder auch in den Westen der Ukraine. Weitere Nachrichten: Wegfall von Corona-Regeln, Debatte um Impfpflicht. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Folge vom 11.02.2022Inflation: Warum die Preise weiter steigenStrom, Butter, Tanken: Alles wird teurer und es ist kein Ende der Inflation in Sicht. Was tut die Europäische Zentralbank, was die Politik?