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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1931 Folgen
  • Folge vom 10.11.2022
    Nobelpreis für Albert Einstein
    Wer kann die Namen Charles Édouard Guillaume, Johannes Stark oder Manne Siegbahn sofort richtig zuordnen? … Es sind allesamt Nobelpreisträger für Physik zwischen 1919 und 1924. Ohne ihre Verdienste in irgendeiner Form schmälern zu wollen, muss man feststellen, dass - nicht nur aus heutiger Sicht - sondern schon damals, Albert Einstein als Träger dieses Preises in der Luft lag. Jedes Jahr wurde er von zahlreichen seiner Kollegen vorgeschlagen, bekam den Preis aber nicht. 1921 sollte es dann so weit sein, aber die Jury konnte sich nicht einigen, da manchem die Relativitätstheorie zu unverständlich war und sie deshalb zögerten. Der Preis wurde in dem Jahr also gar nicht vergeben. Erst 1922 wurde rückwirkend für das Jahr 21 Einstein geehrt, aber nicht explizit für die Relativitätstheorie. Und so kam es zu einer illustren Doppelehrung, da der Physikpreis des Jahres 1922 an Nils Bohr ging für die Erforschung der Struktur der Atome und ihrer Strahlung. Die Vossische Zeitung berichtete am 10. November von den Beschlüssen der Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Frank Riede stellt uns die Gewinner vor.
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  • Folge vom 09.11.2022
    Klara Bohm-Schuch zum vierten Geburtstag der Republik
    Auch exakt vier Jahre nach der Novemberrevolution waren deren Ergebnisse äußerst fragil, blieb die junge Republik durch zahlreiche Feinde in ihrem Inneren bedroht, die die Demokratisierung Deutschlands nie akzeptiert hatten. Dieser Riss durch die Gesellschaft bildete sich naturgemäß auch immer wieder in der Presse ab, deren Organe dem vierjährigen Jubiläum der Republik, je nach politischer Couleur, sehr unterschiedlich viel Raum einräumten. Die größte Emphase legte am 9. November 1922, wenig überraschend, die Parteizeitung der SPD, der Vorwärts, an den Tag, der den Republikgeburtstag in schwerer Zeit seitenlang aus verschiedenen Perspektiven kommentierte. Unsere heutige Wahl fiel dabei auf ein leidenschaftliches republikanisches Plädoyer der Schriftstellerin und SPD-Reichstagsabgeordneten Klara Bohm-Schuch, die für diese ihre Gesinnung unter den Nazis bereits 1936 mit dem Leben bezahlen sollte. Wir erinnern an sie mit unserer Lesung von Paula Leu.
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  • Folge vom 08.11.2022
    Das Sterben der deutschen Eleganz
    Mit dem Sterben der deutschen Eleganz befasste sich am 8. November 1922 in der Neuen Zeit der Schriftsteller Egon Straßburger. Es ist, wenig überraschend, ein Bericht über den Niedergang der hohen und differenzierten Kunst der Vorkriegszeit, in der jedes Einstecktuch, jedes Detail bewusst und gekonnt eingesetzt wurde von denjenigen, die sich im Spiel mit den Normen kleiden konnten. Die Welt des „köstlichen“ Geschmacks und der feinen Equipagen schien für immer unter zu gehen. Paula Leu bringt uns diesen Umbruch näher.
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  • Folge vom 07.11.2022
    Zehn Jahre Deutsches Opernhaus Charlottenburg
    Für die kulturelle Vielfalt Berlins mit heute etwa noch drei Opernhäusern gibt es diverse Gründe. Einen davon kann man in dem Reichtum seiner Vorstädte ausmachen. Die heutige Deutsche Oper in der Bismarckstraße zum Beispiel ist die Nachfolgeinstitution des alten Deutschen Opernhauses Charlottenburg, mit dessen Eröffnung 1912 die bis 1920 eigenständige, überaus wohlhabende Gemeinde im Westen Berlins ihre kulturellen Ambitionen energisch unterstrich. Klar, dass eine derart selbstbewusste bürgerlich geprägte Kommune mit immerhin 300.000 Einwohnern auch über eigene eingesessene Presseorgane verfügte. Die Neue Zeit war und blieb auch nach der hier wenig beliebten Fusion zu Groß-Berlin eine Charlottenburger Tageszeitung, die in ihrer Ausgabe vom 7. November 1922 mit entsprechend lokalpatriotischem Stolz auf ‘ihr‘ Opernhaus blickt und dessen zehnjähriges Jubiläum zum Anlass nimmt, an den steilen Aufstieg Charlottenburgs von einer biederen Ackerbürgerstadt zur Kulturmetropole zu erinnern. Frank Riede stammt nicht aus Charlottenburg, er liest aber trotzdem.
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