Genregrenzen haben dieses Quartett noch nie interessiert. Uwaga! (polnisch für "Achtung!") setzt gerne Ausrufezeichen - nicht nur hinter ihren Namen, sondern auch hinter ihre musikalischen Projekte. Und die sind vielfältig.
Gerade haben sich Christoph König, Maurice Maurer, Miroslav Nisic und Jakob Kühnemann mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammengetan für ein ganz besonderes Crossover: Berühmte Opernmelodien, neu arrangiert für zwei Violinen, Akkordeon, Kontrabass und Orchester. Das Ergebnis ist ein völlig neuer, überraschend frischer Opernsound, der bei allen Modernisierungen die unbedingte Liebe zum Original durchscheinen lässt. Freuen sie sich auf den Toreromarsch aus Bizets Carmen und auf Verdis Gefangenenchor - ganz im Uwaga-Style, versteht sich!
Zusätzliche Vielfalt bietet diese Hörbar mit einem neuen Song von Danger Dan und der ebenfalls deutschsprachigen Band Buhai aus Berlin, während Hazmat Modine aus New York erdigen Groove einbringen.
Weltmusik gemischt
Die hr2-Hörbar Folgen
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Folgen von Die hr2-Hörbar
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Folge vom 25.06.2026Achtung: hier kommt Uwaga! & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 24.06.2026Der Klang der Wolken mit Tovte & mehr Musik grenzenlosWie klingt eigentlich eine Wolke? Seltsame Frage vielleicht. Aber die Band Tovte aus dem Kölner Raum hat sich das tatsächlich mal gefragt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen: Wolken und Winde sind so vielfältig und lassen sich mit etwas Fantasie wunderbar in Töne übersetzen. "Cumulus", die klassische Quellwolke, hat dem neuen Album des Quintetts seinen Namen gegeben. Aber auch die hochfliegenden feinen Cirrus-Wolken bekommen ihr musikalisches Portrait, wie auch berühmte Winde wie der Passat oder der Mistral. Mit dem Flug über die Wolken erhebt sich Tovte auch in neue musikalische Sphären: Zu den gewohnten Klezmer- und Balkan-Anleihen treten Elemente aus Minimal und Jazz. In gemeinsamen Sessions haben die Fünf einen neuen, spontaneren Stil entwickelt und frischen Wind hereingelassen. Außerdem: Richard Bona & Huong Thanh verbinden afrikanische und vietnamesische Klangwelten, Estampie führen in mittelalterliche Sphären, während das Absinto Orkestra und The Shin folkloristische Energie neu aufladen. Dazu ein kurzer Blick zu Milton Nascimento & Esperanza Spalding und ein ruhiger Moment mit Iiro Rantala. Das und mehr heute an der Hörbar - nehmen Sie gerne Platz!
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Folge vom 23.06.2026Abschied und Nachklang – Abdullah Ibrahim & mehr Musik grenzenlosMit dem Tod von Abdullah Ibrahim verliert die Musikwelt eine ihrer prägenden Stimmen - einen Pianisten, dessen Spiel weit über den Jazz hinauswirkte. Geboren in Kapstadt, wurde er zum musikalischen Erzähler der südafrikanischen Geschichte: geprägt von Spiritualität, vom Kampf gegen Apartheid und von einer tiefen Verbindung zu afrikanischen Traditionen. Sein reduziertes, oft meditatives Klavierspiel verband Jazz mit Gospel, Township-Rhythmen und klassischer Form - und schuf eine unverwechselbare Klangsprache. In der Hörbar erinnern wir daran mit Aufnahmen wie "Calypso Minor", "The Mountain of the Night", "Moniebah" oder "African Market" - Musik von großer Ruhe und innerer Kraft. Außerdem: Oquestrada eröffnen mit leichtfüßigem Folk-Charme aus Portugal, Patent Ochsner und Chantal Acda setzen Akzente, während Anoushka Shankar und Acetre globale Klangräume öffnen. Dazu kommen feinsinnige Pop- und Chansonfarben von Melissmell, neues von The Ediacaran & Raquel Lúa sowie afrikanische Energie von Mokoomba und vieles mehr.
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Folge vom 21.06.2026Die Welt in Vierteltönen: Ibrahim Maalouf & mehr Musik grenzenlosEs gibt viele gute Trompeter auf der Welt. Aber nur ganz wenige verstehen sich darauf, die Töne zwischen den Tönen zu treffen mit ihrem Instrument, das ja nur drei Ventile besitzt. Eigentlich. Denn Ibrahim Maalouf, der französisch-libanesische Trompeter, hatte das Glück, dass sein Vater nicht nur ein Musikliebhaber, sondern auch ein Tüftler war. Er fügte ein viertes Ventil hinzu und erfand die Viertelton-Trompete, mit der es erstmals möglich war, auch arabische Tonskalen korrekt zu spielen. Ibrahim Maaloufs erstaunliche Karriere zwischen Jazz und World Music fußt zu einem guten Teil auf dieser Erfindung. Und er möchte diese Spielweise gerne weitergeben, in der Welt verbreiten, die nahöstliche und westliche Klangwelt ein Stück näher zusammenbringen. "Trumpets of Michel-Ange" hat er sein künstlerisch-pädagogisches Projekt genannt und unter diesem Titel jetzt schon das zweite Album zusammengestellt. Wir hören rein in die überaus farbige und lebensfrohe Klangwelt des Ibrahim Maalouf und seiner Freunde. Dazu gibt’s an der Hörbar wie gewohnt einen bunten Querschnitt durch die grenzenlose Welt der Musik.