Die Hörbar am Wochenende macht einen Rundflug in ferne und nahe Urlaubsgefilde: Wir starten im Piemont, tänzeln nach Brasilien und Mexiko. Und von Südafrika mit seiner Acapella-Tradition geht’s zurück nach Deutschland - zu einem anarchischen Liedermacher.
Aus Asti kommt der italienische Cantautore Paolo Conte, der an der Hörbar die Jazz-Muse beschwört, die sich in blauer Nacht nähert und wunderbare Musikmomente beschert. In Brasilien machen wir bei Bebel Gilberto Halt. Die trägt nicht nur einen großen Namen, sondern führt das Familienerbe auch musikalisch fort.
Aus Mexiko beehrt Lila Downs die Hörbar - mit einer Stimme, die in ihrer Wucht und Wandelbarkeit glatt an Yma Suma erinnert, während die Band The Joy aus KwaZulu-Natal die feinen Gesangsharmonien der Zulu hochleben lassen. Zum Schluss landen wir dann wieder in Deutschland, bei Funny van Dannen mit seiner feinen Melancholie.
Weltmusik gemischt
Die hr2-Hörbar Folgen
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Folgen von Die hr2-Hörbar
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Folge vom 06.06.2026Optimaler Sommersound & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 05.06.2026Das neue Fatoumata Diawara-Album "Massa" – und mehr Musik grenzenlosDie Singer-Songwriterin und Gitarristin aus Mali lebt aktuell in Italien, aber ihr Link nach Westafrika ist nie gebrochen. Statt Afro-Folklore möchte Fatou Traditionen ins Jetzt transponieren und alte Rollenbilder über Bord werfen. Auch gerne mal mit Pop! Tatsächlicher ist "Massa" viel poppiger und eingängiger ausgefallen, als man Fatoumata bisher kannte, doch ihre Themen haben Substanz: ihre Gefühle als Mutter; der verstorbene Vater; die Probleme der Polygamie; Kinder, die unter den Kriegen in der Welt leiden. Auf "Massa" singt sie von ihrer Spiritualität und davon, dass Schicksal nicht unabänderlich ist. Außer Fatoumata Diawara mit ihrem Mix aus Afrobeat, Pop, Rock und Mandinka-Rhythmen haben wir heute auch den Bluesman Eric Bibb, die deutsche Liedermacherin Anna Depenbusch, A-cappella von 6-Zylinder und Bonnie"Prince" Billy zu Gast.
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Folge vom 04.06.2026Joe Webb: der junge Wilde – und mehr Musik grenzenlosWährend die Freunde des 12jährigen Joe Webb HipHop oder Indie hörten, in Wales, pilgerte er lieber zum Jazz-Unterricht. Heute ist der 1991 geborene Joe Webb mit seinem frechen Stil einer der vielversprechendsten Namen in der jungen britischen Jazz-Szene. Joe Webbs letztes Album "Hamstrings & Hurricanes" war für den Mercury Prize nominiert. Jetzt gibt’s Neues von ihm: Wir hören rein in das frisch erschienene Album "Neath Beat", das er im Trio mit Will Sach am Kontrabass und Schlagzeuger Sam Jesson eingespielt hat. Darauf spielt Improvisation eine große Rolle: "Ich liebe es, Melodien auf unerwartete Weise zu spielen", so Joe in einem Interview. "Da zeigt sich deine wahre Persönlichkeit." Zu seinen Idolen zählen Art Tatum, Oscar Peterson und Duke Ellington - aber eben auch Oasis. Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind unter anderem Songhoy Blues aus Mali, Júlia Kozáková aus der Slowakei, der Songwriter Ezio und die algerische Sängerin Souad Massi.
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Folge vom 03.06.2026"Love Myself": Tal Arditis musikalisches Tagebuch & mehr Musik grenzenlosDer israelische Singer-Songwriter, Jazz- und Fusionmusiker Tal Arditi geht auf seinem neuen Album weg vom zarten akustischen Fingerpicking, hin zu üppigeren, ja: poppigeren Arrangements. Zugleich findet er: Diese Platte ist seine bisher intimste. "Love Myself" ist ein Manifest der Selbstliebe, gegen die Zweifel, gegen das Gefühl, nie genug zu sein. Als ganz junger Mann hat Tal sich in Berlin als Jazztalent etabliert, ist jede Nacht von Jamsession zu Jamsession geflitzt. Dann kam die Corona-Pandemie - und Tal wurde seine eigene Band, mit Loop Station und elektronischen Texturen. Dass er vom Jazz kommt, klingt immer wieder durch, wenn auch auf unerwartete Weise: Seine Jazz-Idole heißen Keith Jarrett und Brad Mehldau - beides Pianisten. "Ich wollte die Gitarre so spielen wie ein Klavier", hat Tal Arditi dazu im Deutschlandfunk erzählt. Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind u.a. Chansonnière Juliette Gréco, die Brüsseler Band Va Van Fahre, die französischen Tram des Balkans und die estnische Crossover-Akkordeonistin Tuulikki Bartosik.