Open Space: Dimensionen on TourWie entstehen Informationen in Zeiten digitaler Kriegsführung und gezielter Desinformation? Wie beeinflussen soziale Medien die öffentliche Meinungsbildung? Welche Rollen spielen öffentlich-rechtliche Medien noch? Und wie können wir dafür sorgen, dass wir an gesicherte Informationen kommen? Die Kommunikationswissenschaftlerin Valerie Hase von der Universität Klagenfurt beschäftigt sich mit Information in Krisenzeiten und ist zu Gast bei den "Ö1 Dimensionen on Tour", einer Veranstaltungsreihe, bei der die Dimensionen Universitäten in ganz Österreich besuchen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einladen, vor dem Ö1-Tourbus Platz zu nehmen und aus ihrem Forschungsgebiet zu erzählen. Auch Studierende können sich in die Diskussion einbringen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05. 11. 2026.Moderation: Katharina Gruber
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91 Folgen
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Folge vom 05.11.2026Wie informiert man sich in Krisenzeiten?
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Folge vom 04.11.2026Orthorexie: Wenn gesunde Ernährung krank machtDie "Orthorexia nervosa" wurde erstmals 1997 von dem amerikanischen Mediziner Steven Bratman beschrieben. Im Unterschied zur klassischen Magersucht - der Anorexia nervosa - stehen bei dieser Essstörung aber nicht Kalorienzählen und Gewichtsreduktion im Vordergrund, sondern das zwanghafte Verhalten, nur mehr gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen. Denn die rigide Fokussierung auf einzelne Nährstoffe oder eine Diätform zu Mangelerscheinungen und Gesundheitsschäden führen. Zudem geht ein Leben im Zeichen "perfekter" Nahrungszufuhr oft auf Kosten sozialer Kontakte und des psychischen Wohlbefindens, ganz zu schweigen vom Genuss. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04. 11. 2026.Gestaltung: Daphne Hruby
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Folge vom 03.11.2026Österreichische NachkriegswissenschaftHeiß begehrt im Kalten KriegNach Kriegsende bemühten sich die Siegermächte immer vehementer auch um österreichische Wissenschaftler*innen. Besonders gefragt waren Experten aus der Raketen- und Luftfahrttechnik, Medizin, Chemie und Physik. Ein US-Geheimdokument von 1949 enthält mehrere Listen mit Namen österreichischer Forscher:innen, darunter so prominente wie Lise Meitner, Wolfgang Pauli und Erwin Schrödinger, die sich zum damaligen Zeitpunkt nicht in Österreich befanden. Ihre Rückkehr sollte, so hieß es, um jeden Preis verhindert werden. Die US-Alliierten befürchteten, dass militärisch relevantes Wissen in die Hände der Sowjets fallen könnte. Tausende Spezialisten waren bereits aus der sowjetischen Zone Deutschlands in die UdSSR deportiert worden. (Wh. v. 10. 09. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 11. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
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Folge vom 02.11.2026Haben Schwarze Löcher Haare?Wie ein Stern das Unsichtbare sichtbar machtNein, lautet die derzeitige Antwort der theoretischen Astrophysik. Soll bedeuten: Außer ihrer Masse, ihrer elektrischer Ladung und ihrem Drehimpuls besitzen Schwarze Löcher keine weiteren Eigenschaften. Ob das tatsächlich stimmt, wollen Wissenschaftler:innen an der Flugbahn eines Sterns beobachten. Bis 2031 wird S301, so sein Name, wird er dem Schwarzen Loch in der Mitte der Milchstraße so nahe kommen, dass erstmals die Rotation eines Schwarzen Lochs gemessen werden kann. Weicht der Stern auch danach nicht von dem Kurs ab, den Einsteins Relativitätstheorie vorhersagt, wäre das ein Beweis für das "Keine-Haare-Theorem". Beobachten will das ein Team um den Deutschen Gerhard Genzel, der schon die Masse des Schwarzen Lochs in der Mitte unserer Galaxie vermessen konnte - und dafür 2020 den Physiknobelpreis erhielt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02.11.2026.Gestaltung: Robert Czepel