Wie ein Prinz der Mathematik ein Rätsel aufgabEr war Herzensbrecher, Künstler und Erfinder, Heerführer im Englischen Bürgerkrieg und politischer Pionier in Amerika: Die Vita von Prinz Ruprecht von der Pfalz (1619-1682) aus dem Geschlecht der Wittelsbacher ist barocker Stoff in Überfülle und gäbe Material für mindestens zwei Abenteuerromane. Ein Kapitel dieser Erzählung wurde erst jüngst bekannt: Ruprecht (im Englischen "Rupert" genannt) hinterließ der Nachwelt eine mathematische Hypothese, die die Forschung bis heute beschäftigt. Es geht um die Möglichkeit, einen Tunnel in einen Körper zu bohren, durch den man einen Körper exakt gleicher Größe hindurchschieben kann. Beim Würfel funktioniert das, aber bei anderen Körpern? Die beiden Mathematiker Jakob Steininger und Sergey Yurkevich aus Wien haben nun einen Beweis vorgelegt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17. 06. 2026.Gestaltung: Robert Czepel
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Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.
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Folge vom 17.06.2026Die Rupert-Vermutung
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Folge vom 16.06.2026Bedrohte Pracht: Historische Gärten im KlimawandelAkkurat geformte Strauchskulpturen, Baumalleen und Blumenbeete - kaum ein Schloss oder eine Burg kommt ohne historischen Garten aus. Er erfordert stetige Pflege, vor zu großen ästhetischen Veränderungen bewahrt sie der Denkmalschutz, das historische Aussehen soll bewahrt werden. Trockenheit, hohe Temperaturen, Schädlinge und Pflanzenkrankheiten - sie werden als Folge des Klimawandels häufiger und setzen auch den Pflanzen in historischen Gärten zu. So ist heute mehr gärtnerische Pflegearbeit als noch vor einigen Jahren erforderlich, manchmal ist die Fällung von Bäumen die einzige Lösung. Stadtgärtnereien können dann Baumarten pflanzen, die mit den Veränderungen besser klarkommen. Bei denkmalgeschützten Anlagen sind diese Alternativen oft nicht möglich. Was bedroht die künstlich angelegten Landschaften der historischen Gartenanlagen? Und wie kann man sie im gewünschten Erscheinungsbild erhalten und gleichzeitig klimafit machen? (Wh. v. 2025)Gestaltung: Lukas Tremetsberger
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Folge vom 15.06.2026Recht auf ReparaturDie Right-to-Repair-BewegungDie Right-to-Repair setzt sich seit den frühen 2000er-Jahren weltweit für die Reparierbarkeit von Elektronikprodukten ein. Sie sollen so gebaut werden, dass sie von den Nutzer:innen selbst oder durch unabhängige Werkstätten instandgesetzt werden können. Ziel ist es, Konsumentenrechte zu stärken und Elektroschrott zu reduzieren. Mit der 2024 beschlossenen EU-Richtlinie, die bis Juli 2026 umgesetzt werden muss, gibt es erstmals einen verbindlichen Rahmen für das "Recht auf Reparatur". Hersteller müssen dann Reparaturen erleichtern, Ersatzteile bereitstellen und mehr Transparenz schaffen. Aber es gibt Lücken: Die Regeln gelten nur für ausgewählte Produktgruppen, Ersatzteile können teuer sein, Software-Sperren oder proprietäre Systeme Reparaturen weiterhin erschweren. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15. 06. 2026.Gestaltung: Anika Haider
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Folge vom 11.06.2026Mehr als grüner RasenEin Fußballstadionbesuch in Zeiten des KlimawandelsDas Stadion des traditionsreichen Wiener Sport-Club wurde umfassend neu gedacht. Mit Photovoltaik, Gründach und moderner Gebäudetechnik soll es ökologischen Ansprüchen gerecht werden. Doch wie viel Nachhaltigkeit steckt tatsächlich in einem begrünten Großprojekt? Expertinnen und Experten verweisen auf messbare Effekte, etwa beim Energieverbrauch oder im Mikroklima. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie stark solche Projekte den Alltag rund um den Fußball verändern: für Fans, für den Stadtteil und für die Zukunft großer Sportstätten, wie sie auch bei der bevorstehenden WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bespielt werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 06. 2026.Gestaltung: Florian Jauk