Auf der Suche nach dem schwarzen BlattWir sehen Wald und Wiese grün, weil Pflanzen das nicht genutzte grüne Licht reflektieren. Würden sie das Sonnenlicht vollständig verwerten, wären sie in unseren Augen schwarz. Energetisch wären schwarze Pflanzen viel nützlicher. Wie weit ist die Forschung mit der künstlichen Fotosynthese, um mehr Kohlenstoff aus der Luft unter die Erde zu verfrachten? Könnte so die Klimaerwärmung gestoppt und das Leben auf unserem Planeten auf lange Sicht gesichert werden? (Übernahme Deutschlandfunk 2026). - Diese Sendung wurde am 16.03. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.Gestaltung: Michael Lange
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Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.
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Folge vom 16.03.2026Die perfekte Photosynthese
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Folge vom 12.03.2026Das Ende der Opferthese40 Jahre "Waldheim-Affäre"Anfang März 1986 erschien der erste Artikel im Nachrichtenmagazin "Profil": "Waldheim und die SA". Die folgenden Debatten um die Kriegsvergangenheit des damaligen Bundespräsidentschaftskanditaten Kurt Waldheim veränderten den Blick auf die jüngere Geschichte diametral: Die offizielle Selbstdarstellung Österreichs als Opfer des NS-Regimes ohne jegliche Mitverantwortung an seinen Verbrechen wurde unhaltbar. Waldheims sich verteidigende Aussage von der "Pflichterfüllung" als Soldat machte die Widersprüchlichkeit der österreichischen Geschichtspolitik - zwischen Opfermythos und Gefallenengedächtnis - deutlich. Die "Waldheim-Affäre" markierte die Zäsur im österreichischen Geschichtsbewusstsein um die NS-Vergangenheit. Der Konflikt war allerdings auch Teil einer gesamteuropäischen Entwicklung. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 03. 2026.Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
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Folge vom 11.03.2026Wenn Arbeiter Eigentümer werden (2)Slowenien: Zur Gegenwart eines GenossenschaftsprojektsIn Europa sind kleinere und mittelständische Unternehmen in Gefahr. Viele Betriebe schließen, weil sie keinen Nachfolger finden oder die Produktion anderswo günstiger ist. Slowenien meint, eine ungewöhnliche Lösung gefunden zu haben, ein Gesetz über Arbeitnehmergenossenschaften. Es trat mit 1. Jänner 2026 in Kraft und soll es Mitarbeiter/innen erleichtern, ihre Betriebe zu kaufen und genossenschaftlich zu verwalten. In den USA und Großbritannien gibt es bereits ähnliche Gesetze. Der Industrietechnologiebetrieb INEA in Ljubljana ist das erste Pilotprojekt. Wo liegen die Chancen, Herausforderungen und Risiken des Modells? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 03. 2026.Gestaltung: Lucia Steinwender und Bartholomäus Laffert
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Folge vom 10.03.2026Wenn Arbeiter Eigentümer werden (1)Jugoslawien: Eine kurze Geschichte der SelbstverwaltungArbeiterselbstverwaltung war ein zentrales Prinzip der sozialistischen Volkswirtschaft Jugoslawien. Damit wollte man sich vom sowjetischen Staatssozialismus abgrenzen. Nicht allein die Partei sollte die Wirtschaft planen, auch die Beschäftigten sollten eingebunden sein. Wie demokratisch diese Arbeiterselbstverwaltung wirklich war, darüber gehen die Meinungen unter Historiker*innen auseinander. Reichte der verlängerte Arm der Partei bis in die Betriebe hinein? Und wie effizient war das Modell? Historisches Fakt ist: die jugoslawische Wirtschaft geriet in die Krise. Woran scheiterten die Experimente und ließen sich aus ihnen Lehren für heute ziehen? Eine Recherche im ehemaligen Jugoslawien. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 03. 2026.Gestaltung: Lucia Steinwender und Bartholomäus Laffert