Seit vielen Jahren hütet Matthias Prieth im Sommer Tiere auf einer Alm in seiner Heimat Südtirol. Seit zwei Jahren ist er auch im Winter bis in den Frühling hinein abseits des Hochgebirges jeden Tag draußen. Er betreut etwa 100 Schafe und Ziegen, die auf Wiesen und Äckern in der Nähe von Wiener Neustadt grasen. Der Hirte betreut die Tiere und hält ohne Zaun, aber mir zwei Hütehunden, die Herde zusammen. Weidehaltung mit Hirtinnen und Hirten ist abgesehen von den Almen im Gebirge selten. Für die Tiere sind Bewegung und natürliche Futteraufnahme vorteilhaft. Auch die Pflanzen auf den Äckern profitieren vom Dünger, sagt ein Bauer, der die Herde auf seinem Land fressen lässt. Die lokalen Jäger sehen in den Schafen und Ziegen Nahrungskonkurrenten und eine Störung für das Wild. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 04. 2026.Gestaltung: Lukas Tremetsberger
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Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.
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Folge vom 01.04.2026Hirtenkultur im Flachland
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Folge vom 31.03.2026Klimawandelanpassung: Wie gut ist Österreich?Sturm, Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Felsstürze - Naturgefahren nehmen in Österreich durch den Klimawandel zu. Doch wie kann man damit umgehen? Österreich hat eine ca. 700 Seiten dicke Strategie zur Anpassung an den Klimawandel mit konkreten Handlungsempfehlungen für verschiedene Bereiche: Gesundheit, Wirtschaft, Raumordnung, Katastrophenmanagement, Land- Forst- und Wasserwirtschaft - um nur ein paar zu nennen. Doch wer ist dafür zuständig, sie umzusetzen? Verbindliche bundesweite Vorgaben fehlen. Wie sieht es in Zeiten von Budgetkürzungen mit der Finanzierung von Klimaanpassungsmaßnahmen aus? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 31. 03. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber
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Folge vom 25.03.2026KreislaufarchitekturBauen mit gebrauchten Baustoffen und regionalen MaterialienDie Weltbevölkerung wächst - und mit ihr die Bauaktivität. Dadurch hat sich der globale CO2-Fußabdruck des Bauwesens in den vergangenen drei Jahrzehnten verdoppelt und er wird sich auch in den nächsten 25 Jahren weiter verdoppeln. Wie kann der Ressourcenverbrauch möglichst geringgehalten werden? Kann sich vor diesem Hintergrund die Idee einer Kreislauf-Architektur durchsetzen? Mit recyclierten oder upgecycelten Baustoffen und regional gewonnenen Materialien. Und so gennannte "Gebäudelogbücher" sollen der Materialverschwendung entgegenwirken. Architektinnen und Architekten entdecken gerade das Bauen im Kreislauf. Kann dieses Konzept in einer durchökonomisierten Welt reüssieren? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25. 03. 2026Gestaltung: Ilse Huber
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Folge vom 24.03.2026Unheimliche KIAngst vor menschlichen ComputernAls Masahiro Mori 1970 das "Uncanny Valley" - das unheimliche Tal - beschrieb, konnte er die heutigen Sprünge der Künstlichen Intelligenz kaum absehen. Der japanische Robotiker beobachtete damals einen paradoxen Effekt: Je menschenähnlicher eine technische Nachbildung wirkt, desto größer wird zunächst unsere Sympathie und unser Vertrauen. Doch kurz bevor die Ähnlichkeit perfekt scheint, kippt die Reaktion: kleine Abweichungen lösen plötzlich ein starkes Unbehagen aus. In Zeiten der Künstlichen Intelligenz bekommt das Phänomen neue Dimensionen: KI erzeugt heute Bilder, Stimmen und Musik, die immer mehr mit der Realität verwechselt werden. Und doch bleiben in den Halluzinationen und latenten Räumen der neuen Technologie weiterhin seltsame Bruchstellen und unheimliche Täler. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24. 03. 2026.Gestaltung: Kaspar Arens