Warum Wasseraufbereitung immer wichtiger wirdFast jeder zweite Mensch, schätzt die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), wird bis 2030 in einer Region mit gefährdeter Wasserversorgung leben. Da geht es nicht nur um Trinkwasser, sondern auch um Wasser für die Industrie, die Pflanzenbewässerung und den Grundwasserkörper. Wenn die Wasserressourcen knapper werden, gewinnt die Aufbereitung von natürlichem und unbehandeltem Rohwasser an Bedeutung: Oberflächenwasser, verunreinigtes Wasser, verschmutztes Wasser muss gereinigt, Meerwasser entsalzt werden. Möglichst effizient, energiesparsam und lokal. Lösungen werden auch im noch wasserreichen Österreich entwickelt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 07. 2026.Gestaltung: Ilse Huber
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Folge vom 27.07.2026Filtrieren - Reinigen - Entsalzen
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Folge vom 23.07.2026Von Gandhi lernen, mit Thiel debattierenIm "Open Space" zu Gast: der friedenspolitische Theologe Wolfgang Palaver, der seinen Bekannten Peter Thiel kritisch analysiert."Für den Frieden kämpfen. In Zeiten des Krieges von Gandhi und Mandela lernen", so lautet der Titel des aktuellen Buches (Tyrolia-Verlag) von Wolfgang Palaver. Der Religionspädagoge, Germanist und Politikwissenschaftler lehrte über viele Jahrzehnte Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und war von 2013 bis 2017 Dekan der Theologischen Fakultät. Auch außerhalb der Universität ist der Friedensforscher Palaver tätig, zum Beispiel als Präsident von Pax Christi Österreich. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vertreter der OSZE zur Bekämpfung von Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung ernannt - und Palaver erregte mediale Aufmerksamkeit durch seine Bekanntschaft mit dem Milliardär und libertären Tech-Investor Peter Thiel. (Wh. v. 05. 02. 2026.)Interview: Alexander Behr
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Folge vom 22.07.2026Die Musik des LebensWie Zellen orchestriert sindDer Abschluss des Humangenomprojekts im Jahr 2003 hat Wissenschaft und Medizin in ein neues Zeitalter geführt. Nun ist es erstmals möglich, transgene Organismen herzustellen und Krankheiten durch maßgeschneiderte Moleküle zu heilen. Trotzdem bleibt der Blick auf das Phänomen Leben im biotechnologischen Zeitalter seltsam antiquiert: Noch immer werden Lebewesen wie Maschinen betrachtet - und die Erfolge der Genetik haben zu diesem Zerrbild (der "Code" des Lebens!) ihren Teil beigetragen. Tatsächlich ist der Betriebsmodus von Organismen musikalisch statt mechanistisch. Lebewesen sind anpassungsfähig, sie improvisieren, sie gleiten und fließen durch die von der Physik errichtete Landschaft des energetisch Möglichen. Muster und Rhythmen bestimmen ihre Existenz. Zeit für einen musikalischen Perspektivenwechsel. (Wh. v. 04. 02. 2026) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 22. 07. 2026.Gestaltung: Armin Stadler
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Folge vom 21.07.2026Der Holocaust als HologrammWas bringen neue Formen der Erinnerungskultur?Anfang dieses Jahres gab es weltweit noch etwa 196.000 Überlebende des Holocaust, etwa 450 davon in Österreich. Für die Zukunft stellt sich eine drängende Frage: Wie kann Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten lebendig bleiben, wenn die Stimmen dieser Zeitzeug:innen für immer verstummt sind? Eine Lösung bieten digitale Technologien, die es ermöglichen, Zeugnisse nicht nur aufzubewahren, sondern auch interaktiv erfahrbar zu machen. So lassen zum Beispiel KI-gestützte Rekonstruktionen Überlebende virtuell sprechen. Für die einen eine umstrittene Form der Erinnerungskultur, für die anderen ein legitimer Versuch, Gedenken lebendig zu erhalten. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 07. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht