Wie man ein diffuses Phänomen erforschtKopfweh, Narben- und Gelenksschmerzen, Schwindel, Gereiztheit, Nervosität - darüber klagen häufig Menschen, die sich selbst als wetterfühlig beschreiben. Davon unterschieden wird die so genannte Wetterempfindlichkeit, bei der sich die Symptome einer bestehenden Grunderkrankung bemerkbar machen oder verstärken. Bei einem Wetterumschwung ändern sich Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit oft gleichzeitig. Das erschwert gezielte Messungen. Bisherige Studienergebnisse sind mitunter sehr widersprüchlich. Bei der Erforschung von Wetterfühligkeit spielen meteorologische, biologische und psychologische Faktoren eine Rolle. Entsprechend multidisziplinär sind auch manche Ansätze, die Licht in das Forschungsdunkel dieses diffusen Alltagsphänomens bringen wollen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 07. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
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86 Folgen
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Folge vom 09.07.2026Wetterfühligkeit
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Folge vom 08.07.2026Das Juli-Abkommen 1936Am 11. Juli 1936 unterzeichneten Österreich und das Deutsche Reich ein Abkommen, das - so die offizielle Begründung - die Beziehungen der beiden Staaten normalisieren sollte. Hitler-Deutschland hatte erklärt, die Souveränität Österreichs anzuerkennen. Die gegen Österreich verhängten Wirtschaftssanktionen, die Tausend-Mark-Sperre, wurden aufgehoben. Im Gegenzug verpflichtete sich Österreich zur Amnestie inhaftierter Nationalsozialisten und zu einer an Deutschland orientierten Außenpolitik. Zwei Vertreter der sogenannten "betont Nationalen" wurden als nationalsozialistische Vertrauensleute in die Bundesregierung aufgenommen. Was folgte, war die zunehmende Unterwanderung des politischen Machtapparates von innen und außen durch NS-Anhänger und Sympathisanten, der Anfang vom Ende. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08. 07. 2026.Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
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Folge vom 07.07.2026Gründächer: Schutzschilder für die klimafitte Stadtegrünte Dächer gelten als Hoffnungsträger der klimafitten Stadt. Sie sollen Gebäude kühlen, Regenwasser speichern und die Artenvielfalt fördern. Vor allem in dicht verbauten Städten werden Gründächer deshalb zunehmend als unkomplizierte Antwort auf Hitzetage und Starkregen präsentiert. Expertinnen und Experten verweisen auf messbare Effekte beim Mikroklima und Wasserrückhalt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wo die Wirkung von Gründächern überschätzt wird und welche technischen oder wirtschaftlichen Grenzen es für sie gibt? Denn zwischen begrüntem Dach und wirksamer Klimaanpassung liegt oft mehr als nur eine Schicht Erde. - Eine Eigenprduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 07. 2026.Gestaltung: Florian Jauk
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Folge vom 06.07.2026Forschen hinter GitternWenn die Wissenschaft ins Gefängnis gehtohannes Müller ist ins Gefängnis gegangen. Als Forscher, nicht als Gefangener. Den Sportwissenschaftler interessierte, welche Möglichkeiten es in Haftanstalten gibt, Sport zu betreiben. Wer von den Häftlingen Sport macht und warum. Er hat sich wie ein Ethnologe unter die Insassen gemischt, lange Interviews geführt, ein wissenschaftliches Tagebuch geschrieben, mit den Häftlingen Sport betrieben. Und so vieles erfahren, was niemand auf Fragebögen angeben würde. Der Sozialarbeiter Dominik Bachmeier hat im Gefängnis Insassen trainiert - und parallel eine wissenschaftliche Arbeit über sie verfasst. Und die Humangeographin Anna Katharina Schliehe hat Monate im Knast verbracht, um zu erforschen, wie es den Frauen dort geht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 06. 07. 2026.Gestaltung: Hanna Ronzheimer