Migration ins KönigreichIm Königreich Marokko sind nach wie vor tausende Flüchtende und Migranten blockiert, viele von ihnen kommen aus Ländern südlich der Sahara. Sie fliehen vor Krieg und Diktatur, ökonomischer Misere, familiären Zwängen oder Klimaveränderung. Vor allem die soziale Situation der Geflüchteten aus der Bürgerkriegsregion Darfour im Sudan ist alarmierend. Vor 20 Jahren begann Emmanuel Mbolela, ein Schriftsteller aus der Demokratischen Republik Kongo, der aus politischen Gründen sein Land verlassen musste und in Marokko strandete, eine Selbsthilfeorganisation für Geflüchtete aufzubauen. Seither besteht eine Reihe von Initiativen, die das Leid der Geflüchteten in Marokko lindern. Mit ihren Aktionen ist es ihnen sogar gelungen, die Migrationspolitik des Königreichs zu beeinflussen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 06. 2026.Gestaltung: Alexander Behr
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Folge vom 02.06.2026Mitteilungen aus Marokko (2)
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Folge vom 01.06.2026Mitteilungen aus Marokko (1)Sozialproteste im KönigreichIn Marokko demonstrierten vergangenen Herbst vorwiegend junge Menschen für eine Verbesserung des Bildungs- und des Gesundheitssystems sowie gegen die Korruption im Land. "GenZ 212" nennt sich die größte Protestwelle seit dem "arabischen Frühling"; "212" steht für die Telefonvorwahl des Landes. Ihr Hauptkritikpunkt: Während das Land Milliarden für die Austragung des Afrika-Cups und die Fußball-WM 2030 in die Hand nimmt, liegt das Sozialwesen im Argen. Im Zuge der Demonstrationen kam zu Todesfällen und Verhaftungen. Während die Protestwelle weitgehend abgeklungen ist, scheinen die grundlegenden sozialen Probleme in Marokko keineswegs gelöst. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 06. 2026.Gestaltung: Alexander Behr
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Folge vom 28.05.2026Wie wertvoll ist Österreich seine Wissenschaft?Open Space: die DiskussionIn Wien demonstrierten gestern tausende Menschen gegen die geplanten Kürzungen des Uni-Budgets. Wie hoch diese genau ausfallen werden, ist derzeit unklar. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat die Entscheidung auf Herbst verschoben. Kolportiert wird eine Milliarde Euro im Rahmen des gerade laufenden Dreijahreshaushalts. Über die möglichen Konsequenzen für die Hochschulen und den Wissenschaftsstandort Österreich diskutieren:Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien und Vizepräsident der UniversitätenkonferenzElmar Pichl, langjähriger Leiter der Sektion "Universitäten und Fachhochschulen" im WissenschaftsministeriumCornelia Dlabaja, Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, Netzwerk Unterbau WissenschaftModeration: Daphne Hruby
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Folge vom 27.05.2026Wie funktioniert der CO-2-Zertifikatehandel (2)Seit Jahrzehnten hat die Weltgemeinschaft das deklarierte Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmospähre auszustoßen. Aber noch nie war die CO2-Konzentration so hoch wie derzeit. Ein Weg, mit dem man weniger CO2 erreichen möchte, ist der Handel mit CO2-Zertifikaten. Die Idee: Wer Treibhausgase ausstößt, muss für jede Tonne ein Zertifikat vorweisen, das wiederum einen bestimmten Preis hat. Neben staatlichen Emissionshandelssystemen, die in Teil 1 dieser zweiteiligen Reihe behandelt werden, gibt es auch einen Markt an privaten CO2-Zertifikaten: Privatpersonen und Firmen kaufen Zertifikate von Klimaschutzprojekten, um ihre eigene Treibhausgasbilanz zu verbessern, doch diese Zertifikate halten oft nicht, was sie versprechen. Das kann auch Konsequenzen für die Klimapolitik haben, wenn private CO2-Zertifikate in staatlichen Handelssystemen oder Klimazielen anerkannt werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 05. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller