Sozialproteste im KönigreichIn Marokko demonstrierten vergangenen Herbst vorwiegend junge Menschen für eine Verbesserung des Bildungs- und des Gesundheitssystems sowie gegen die Korruption im Land. "GenZ 212" nennt sich die größte Protestwelle seit dem "arabischen Frühling"; "212" steht für die Telefonvorwahl des Landes. Ihr Hauptkritikpunkt: Während das Land Milliarden für die Austragung des Afrika-Cups und die Fußball-WM 2030 in die Hand nimmt, liegt das Sozialwesen im Argen. Im Zuge der Demonstrationen kam zu Todesfällen und Verhaftungen. Während die Protestwelle weitgehend abgeklungen ist, scheinen die grundlegenden sozialen Probleme in Marokko keineswegs gelöst. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 06. 2026.Gestaltung: Alexander Behr
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Folge vom 01.06.2026Mitteilungen aus Marokko (1)
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Folge vom 28.05.2026Wie wertvoll ist Österreich seine Wissenschaft?Open Space: die DiskussionIn Wien demonstrierten gestern tausende Menschen gegen die geplanten Kürzungen des Uni-Budgets. Wie hoch diese genau ausfallen werden, ist derzeit unklar. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat die Entscheidung auf Herbst verschoben. Kolportiert wird eine Milliarde Euro im Rahmen des gerade laufenden Dreijahreshaushalts. Über die möglichen Konsequenzen für die Hochschulen und den Wissenschaftsstandort Österreich diskutieren:Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien und Vizepräsident der UniversitätenkonferenzElmar Pichl, langjähriger Leiter der Sektion "Universitäten und Fachhochschulen" im WissenschaftsministeriumCornelia Dlabaja, Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, Netzwerk Unterbau WissenschaftModeration: Daphne Hruby
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Folge vom 27.05.2026Wie funktioniert der CO-2-Zertifikatehandel (2)Seit Jahrzehnten hat die Weltgemeinschaft das deklarierte Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmospähre auszustoßen. Aber noch nie war die CO2-Konzentration so hoch wie derzeit. Ein Weg, mit dem man weniger CO2 erreichen möchte, ist der Handel mit CO2-Zertifikaten. Die Idee: Wer Treibhausgase ausstößt, muss für jede Tonne ein Zertifikat vorweisen, das wiederum einen bestimmten Preis hat. Neben staatlichen Emissionshandelssystemen, die in Teil 1 dieser zweiteiligen Reihe behandelt werden, gibt es auch einen Markt an privaten CO2-Zertifikaten: Privatpersonen und Firmen kaufen Zertifikate von Klimaschutzprojekten, um ihre eigene Treibhausgasbilanz zu verbessern, doch diese Zertifikate halten oft nicht, was sie versprechen. Das kann auch Konsequenzen für die Klimapolitik haben, wenn private CO2-Zertifikate in staatlichen Handelssystemen oder Klimazielen anerkannt werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 05. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller
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Folge vom 26.05.2026Wie funktioniert der CO-2-Zertifikatehandel (1)Seit Jahrzehnten hat die Weltgemeinschaft das deklarierte Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmosphäre zu entlassen. Ein Vorhaben, das bisher gescheitert ist. Noch nie war die CO2-Konzentration so hoch wie derzeit. Seit gut 20 Jahren ist das Europäische Emissionshandelssystem das wichtigste Klimaschutzinstrument der EU. Ziel ist es, die Treibhausgase der EU, Islands, Norwegens und Liechtensteins dauerhaft zu senken. Dafür werden an die Energiewirtschaft und an Industrien, die viel CO2 und andere Treibhausgase ausstoßen, Zertifikate ausgegeben, die bei erfolgreicher CO2-Reduktion an andere verkauft werden können. Gleichzeitig werden die Gesamtmenge an Zertifikaten und damit die legalen Emissionen immer weiter gesenkt. Neben der EU haben mittlerweile Australien, China und bald auch Indien so ein System. Wie funktionieren die staatlichen Emissionshandelssysteme? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 05. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller