Antworten der Archäologie und GenetikMit Landwirtschaft und Sesshaftigkeit kam das Patriarchat, besagte eine lange gültige These innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Neuere Forschung aus der Archäologie widerspricht dieser These. Durch die Analyse alter DNA kann man seit etwas mehr als zehn Jahren Verwandtschaftsbeziehungen eindeutig feststellen. Das erweitert das Repertoire der Archäologie, prähistorische Sozialstrukturen zu analysieren. Laufend gibt es neue Untersuchungen und es zeigt sich: Landwirtschaft und Sesshaftigkeit führten nicht automatisch zu patriarchalen Strukturen. In Europa wird seit etwa 8000 Jahren Ackerbau und Viehzucht betrieben, männliche Herrschaft ist hier aber um einige Jahrtausende jünger. Wie jung, ist im Moment Gegenstand archäologischer Debatten. Denn es gibt zwar immer mehr Teilantworten, aber noch viele offene Fragen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 03. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber
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83 Folgen
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Folge vom 09.03.2026Wann entstand das Patriarchat in Europa?
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Folge vom 05.03.2026Heilender StromOpen Space: heute in Magazinform1. Heilender Strom: Wie die moderne Elektrokonvulsionstherapie (EKT) schwer phsychisch Erkrankten helfen kannAutoren: Michael Marek und Luis Kilian Marek2. Kosmische Verwandlung: Wie aus roten Punkten Schwarze Löcher wurden und was das für die Astrophysik bedeutetAutor: Robert Czepel3. Wenig Kalium, viel Stickstoff: Was die Symbiose von Pflanzen und Pilzen stört und Böden aus dem Gleichgewicht bringtAutorin: Vera Fleuter4. Bildungsfairness von Anfang an: Quereinsteiger in KindergärtenAutorin: Sabrina AdlbrechtModeration: Armin Stadler
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Folge vom 04.03.2026Wie weit sind wir bei der Therapie von Stottern?Der Gedanke im Kopf ist klar - doch beim Sprechen geraten die Worte ins Stolpern. Stotterer erleben das alltäglich. Was nach einer Unannehmlichkeit klingt, kann das Privatleben und die Berufswahl enorm einschränken. Allein in Österreich sind 80 Tausend Menschen betroffen. Trotzdem ist das Angebot für Intensivtherapien in Österreich dünn. Eine ursächliche Behandlung gibt es bisher nicht. Noch hat die Wissenschaft keine endgültige Antwort darauf, wo im Gehirn Stottern überhaupt entsteht. Im Oktober 2025 brachte ein Forschungsteam ein wenig Licht ins Dunkel: Auf Wunsch einer schwer stotternden Patientin wurde ihr einen Hirnschrittmacher implantiert, um das Stottern gezielt einzuschränken - mit erstem Erfolg. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04. 03. 2026.Gestaltung: Lilly Zerbst
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Folge vom 03.03.2026Im Netz des Spinnenforschers Christian KomposchWie viele Spinnen es gibt, wie sie sich ausbreiten, was ihr Verschwinden bedeutet - all das beschäftigt den österreichischen Biologen. Er hat eine der umfassendsten Datenbanken zu Spinnen und Weberknechten in Österreich aufgebaut, neue Arten beschrieben - darunter Diplocephalus komposchi, benannt nach ihm selbst. Christian Komposchs Forschung zeigt: Wo Spinnen verschwinden, verändert sich meist weit mehr als nur das Artenspektrum. Denn die kleinen Tiere reagieren sensibel auf Temperatur, Feuchte, Bodenstruktur. Die Spinnenforschung gilt heute als Teil eines umfassenden Biodiversitätsmonitorings - und als Schnittstelle zwischen Artenkenntnis, Ökologie und Naturschutz. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 03. 03. 2026.Gestaltung: Kathrin Horvath