Die japanische Regierungschefin Takaichi wollte die Gunst der Stunde nutzen: Angesichts ihrer grossen Beliebtheit liess sie Wahlen abhalten, in der Hoffnung, ihre Partei, die konservativ-neoliberale LDP, könne kräftig zulegen. Die Rechnung scheint aufgegangen zu sein.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(00:57) Gut gepokert: Japanische Premierministerin erringt Mehrheit
(07:05) Nachrichtenübersicht
(12:38) In Thailand haben die Konservativen die Nase vorn
(15:41) Klimafonds-Initiative: Widerspricht sie dem Verursacherprinzip?
(20:50) «Virtual Reality» in der Pflegeausbildung
Politik
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Folge vom 08.02.2026Gut gepokert: Japanische Premierministerin erringt Mehrheit
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Folge vom 08.02.2026International: In Patagonien soll Europas Energiewende gelingenDie südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonia Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
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Folge vom 07.02.2026Schweiz-Italien: Versöhnliche Töne, Krise aber nicht ausgestandenWegen der Brandkatastrophe in Crans-Montana herrscht zwischen der Schweiz und Italien eine frostige Atmosphäre. Nun ist ein bisschen Entspannung zu vermelden. Bundespräsident Parmelin traf anlässlich der Olympischen Spiele in Mailand den italienischen Staatspräsidenten Mattarella. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Schweiz-Italien: Versöhnliche Töne, Krise aber nicht ausgestanden (04:13) Nachrichtenübersicht (10:02) Wahlen in Portugal: zurückhaltend gegen wortgewandt (14:43) Wo es bei Firmenkrediten klemmt (18:48) Umgehen von Sanktionen: Wie aus russischem georgisches Öl wird
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Folge vom 06.02.2026Cassis drängt in Moskau auf ein Ende des Kriegs in der UkraineAls Vorsitzender der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, hat Aussenminister Ignazio Cassis am Freitag Moskau besucht. Cassis ist seit Jahren das erste europäische Regierungsmitglied, das Russland offiziell einen Besuch abgestattet hat. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:54) Cassis drängt in Moskau auf ein Ende des Kriegs in der Ukraine (06:05) Nachrichtenübersicht (10:53) Wahlen in Japan: Regierungschefin Takaichi hofft auf Sieg (17:06) Massaker in Nigeria: Sicherheitslage ist prekär (22:18) Untersuchung gegen WEF-Chef Brende wegen Epstein-Beziehung (25:27) Was zwei Jungpolitikerinnen zur SRG-Initiative sagen (31:28) Tiefe Steuern und hohe Mieten nun auch im Kanton Schwyz (35:56) SBB nimt Instandhaltungshalle in Olten in Betrieb