Trump und Putin verhandeln über die Ukraine - ohne Europa auch nur ansatzweise einzubeziehen. Als Schutzmacht ziehen sich die USA damit aus Europa zurück. Was bedeutet das für die EU? Welche Gefahren, vielleicht aber auch Chancen liegen in der aktuellen Krise? Kathrin Hasselbeck im Gespräch mit Robert Menasse, Schriftsteller und leidenschaftlicher Europa-Befürworter und mit Andreas Wirsching, Historiker, Lehrstuhlinhaber an der LMU und Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München.
Kultur & Gesellschaft
Kulturleben Folgen
Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.
Folgen von Kulturleben
444 Folgen
-
Folge vom 20.02.2025Europa – was nun? Was der Abschied der USA für eine künftige Sicherheitspolitik bedeutet
-
Folge vom 18.02.2025BR-Musikexperte über das Oldie-Revival auf Tik-TokAlte Hits - manche 50 und mehr Jahre alt - landen durch aktuelle Posts auf TikTok wieder in den Charts. Und das ist inzwischen auch aus wirtschaftlicher Sicht für Plattenfirmen und Künstler interessant.
-
Folge vom 14.02.2025Gestern gegen Rechts, morgen für das Klima! Wie produktiv ist Protest?"Demokratie ist kein Zuschauer-Sport!" - so formulierte eine junge Demonstrantin bei einer der Demos gegen rechts ihre Motivation, die sie wie Abertausende von Menschen am ersten Februarwochenende 2025 auf die Straßen gelockt hatte. Und vielleicht ja beim nächsten Klimastreik wieder. Gemeinsam mit Gleichgesinnten in großer Zahl zu protestieren - das kann Mut machen. Messbar im Sinne einer sofortigen Ablesebarkeit am Wahlbarometer ist der Erfolg solcher Kundgebungen aber nicht. Wer durch Demonstrationen etwas verändern will, braucht einen langen Atem, sagen Protestforscher. Nur dann besteht Aussicht auf Erfolg. Garantiert ist er trotzdem nicht. Sicher ein Grund, wieso so manchen Protesten vorzeitig die Luft ausgeht. Wie produktiv ist Protest? Woran kann er scheitern? Wann führt er zu Veränderung? Und welche Rolle können Kulturschaffenden dabei spielen? Es diskutieren mit Judith Heitkamp: Simon Teune vom Berliner Institut für Protest- und Bewegungsforschung und Till Hofmann, Münchner Kabarettveranstalter mit langjähriger Erfahrung im Organisieren und Bewerben von Demos.
-
Folge vom 11.02.2025Im Dunkel des Museumsdepots (Folge 17): Die Guillotine von StadelheimDieses Objekt,, das sogar mit einem politischen Ausstellungsverbot belegt ist: Die Guillotine des Gefängnisses von München-Stadelheim. Mit ihr hat der NS-Staat zwischen 1933 und 45 mindestens 1.198 zum Tode verurteilte Menschen hinrichten lassen - unter ihnen die Mitglieder der Weißen Rose. 2014 hat der Journalist Ulrich Trebbin für den Bayerischen Rundfunk aufgedeckt, dass dieses Stück nicht verschollen ist, sondern seit Langem im Bayerischen Nationalmuseum in München steht. Für die Öffentlichkeit zu sehen ist es bis heute nicht - obwohl es erst vor Kurzem wieder entsprechende Forderungen gab.