Mindestens 200 Millionen Euro will München im Haushaltsjahr 2025 einsparen - knapp 17 Millionen davon bei der städtischen Kultur. Gemessen an deren Anteil am Gesamtetat ist das überproportional viel. Spart München die Kultur kaputt? Es diskutieren: Anton Biebl, Kulturreferent der Stadt München; Christian Stückl, Intendant des Münchner Volkstheaters; Ute Gröbel, künstlerische Leiterin HochX.
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Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.
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Folge vom 17.10.2024Darfs a bissl weniger sein? Wie viele Kürzungen verträgt die Münchner Kultur?
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Folge vom 15.10.2024Im Dunkel des Museums-Depots (Folge 4): Mumienpulver im Keller des Deutschen MuseumsMancher Aberglaube hält sich Jahrhunderte, etwa der von der Heilkraft zerkleinerter Mumienteile. Im Deutschen Museum in München gibt es noch solche Pulver, die einmal als Arznei galten. Hardy Funk und Andrea Mühlberger waren im Keller des Deutschen Museums auf der Suche.
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Folge vom 10.10.2024Neue Nüchternheit? Wie sich das Verhältnis zum Alkohol gerade ändertUnter #sober curious wird international die Abstinenz propagiert. Nach dem "dry january" gibt es jetzt auch den "sober october" - der trockene Januar und der nüchterne Oktober also. Beide sollen zum Mitmachen und nicht-trinken motivieren. Und auch abseits der Bildschirme scheinen immer mehr Menschen immer weniger zu trinken. Selbst im Bierland Bayern stagniert der Absatz der Brauereien. Eine Ausnahme ist ausgerechnet der Markt für alkoholfreies Bier. Wie und warum ändert sich die Trink- und Rauschkultur? Dazu diskutieren Podcasterin und Autorin Mia Gatow und die Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder und Simone Egger.
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Folge vom 19.09.2024Drachen, Elfen, Heldenkämpfe: Ist Fantasy Weltflucht?Fantasy gilt nicht selten als konservativ, reaktionär sogar: geschlossene Weltbilder, eine klare Trennung von Gut und Böse, fixe Rollen. Geschichten, die mit der echten Welt und ihren echten Krisen nichts zu tun haben wollen. Doch es gibt längst auch eine progressive Spielart des Genres. Und vielleicht lässt sich gerade an fantastischen Erfindungen besonders gut lernen, dass auch die Wirklichkeit nicht einfach da ist, sondern durch unsere Erzählungen mit erschaffen wird. Wir sprechen mit der Fantasy-Autorin Jenny-Mai Nuyen und der Kulturwissenschaftlerin Christine Lötscher über den Reiz dieser Erzählform.