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Radio FRO 105,0

Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren

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Folgen von Radio FRO 105,0

45 Folgen
  • Folge vom 15.01.2026
    Das B37-Kältetelefon | Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter
    Das Kältetelefon für Linz und Oberösterreich Die niedrigen Temperaturen der letzten Tage haben dazu geführt, dass Medien vermehrt auf die Kältetelefone hingewiesen haben. Damit können Bürger*innen Hilfe holen, wenn sie wohnungslose Menschen antreffen. In den Bundesländern gibt es aber unterschiedliche zuständige. In Oberösterreich wird in der Regel der Sozialverein B37 angeführt. Deren Kältetelefon ist aber nicht durchgehend besetzt. Um herauszufinden, wie das Kältetelefon in Linz und Oberösterreich tatsächlich funktioniert, hat Aylin Yilmaz mit Isolde Waltenberger gesprochen. Waltenberger ist die Teamleiterin von OBST, der Outreacharbeit von B37. Das Kältetelefon von B37 ist von November bis Ende März jeweils Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr unter 0732 77 67 67 – 560 oder linzer-kaeltetelefon@b37.at erreichbar. B37 ist für das Linzer Stadtgebiet zuständig. Falls eine Person akut Hilfe benötigen sollte, rufen Sie bitte die Rettung. Weitere Informationen zur Kälteschutz-Hotline Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter Die Tribüne Linz, das Freie Theater am Südbahnhofmarkt, geht gerade gerichtlich gegen die Kündigung ihres Mietvertrags vor. Geht es nach dem Vermieter, so soll das Theater bis Ende Juni ausziehen. Abgesehen davon, das dies einen Kahlschlag für einen wichtigen Kulturbetrieb in Linz bedeuten würde, belastet es auch den Entwurf zukünftiger Spielpläne. Jakob Mak hat mit Cornelia Metschitzer und Rudi Müllehner von der Theaterführung gesprochen. Diese zeigen sich trotz allem ruhig. Im Gespräch ging es um die aktuelle Lage, den neuen Spielplan und die logistischen Herausforderungen eines Theaterbetriebs. Programm der Tribüne Linz Beitragsbild: Aylin Yilmaz
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  • Folge vom 15.01.2026
    „Nur in kleinen Schritten kommt man dem Ziel täglich etwas näher“
    Die Sonderausstellung SCHAU! SAMMLUNG. Eine Sichtbarmachung musealer Arbeit und ihrer Objekte endet am Sonntag, dem 25. Jänner 2026. Im Rahmen einer Kooperation zwischen KUVA Leonding und Radio FRO berichten wir in einer dreiteiligen Sendereihe über die Ausstellung sowie über das Vernetzungstreffen Die Sprache der Dinge. Depots – Sammlungen – Archive, das am 10. Dezember 2025 stattgefunden hat. In diesem zweiten Teil der Reihe sind Ausschnitte von zwei Impulsvorträgen des Netzwerktreffens zu hören. Ein laufendes Projekt in Verbindung mit der Sonderausstellung ist die Umschrift einer etwa 500 Seiten langen Chronik der Stadt Leonding. Zur Transkription und Digitalisierung des handschriftlichen Dokuments kommen auch KI-gestützte Methoden zum Einsatz, wie die an der Uni Innsbruck entwickelte Software Transkribus. Bettina Hager vom Stadtmuseum Leonding gab einen Praxiseinblick zur Verwendung von Transkribus für die automatisierte Transkription von historischen Handschriften und Drucken. Einen weiteren Blick hinter die Kulissen musealer Arbeit gab es in dem Vortrag Oh, what a Mess I’m in. – Getting organised a collection! von Anita Giuliani. Giuliani hat die Neuorganisation der Depots der Stadt Wels geleitet und berichtete von verschiedenen Herausforderungen, welche die Inventarisierung und Digitalisierung der Sammlungsbestände begleiteten. Link zur Ausstellung Veranstaltungshinweis: Am Freitag, dem 23. Jänner 2026, von 15:00-16:30 Uhr begleiten die Kuratorinnen Bibiana Weber und Michaela Reisenberger zum letzten Mal Besuchende durch die Sonderausstellung. Die beiden Ausstellungsmacherinnen erzählen von der Geschichte der Heimatkundlichen Sammlung Leonding und vom Sammeln, Inventarisieren und Bewahren von Objekten. Dabei wird die museale Arbeit, die sonst jenseits der Öffentlichkeit stattfindet, sichtbar gemacht. In einer der Ausstellungsstationen können Besuchende selbst aktiv werden und erfahren, was es heißt, ein Objekt zu inventarisieren. Diese Sendung entstand mit Unterstützung des Leondinger Kultur- und Veranstaltungsservice. Beitragsbild: KUVA Leonding GmbH
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  • Folge vom 15.01.2026
    Kältetelefon in Oberösterreich
    Seit Tagen wird aufgrund der niedrigen Temperaturen auf die Kältetelefone in den Bundesländern hingewiesen. In Oberösterreich wird die Nummer von B37 angegeben. Wie funktioniert dieses Angebot genau? Es ist wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Kältetelefon um keine Notrufnummer handelt, auch zeitnah den Hinweisen nachgehen kann OBST nicht. OBST bezeichnet das aufsuchende Streetwork Angebot vom Sozialverein B37. Die Teamleiterin Isolde Waltenberger betont, dass sie allen Anrufen und E-Mails nachgehen, aber da die Sozialarbeiter*innen meistens so und so schon unterwegs sind und mit den wohnungslosen Personen in Linz Kontakt haben. Das ist auch ein wichtiger Hinweis, B37 betreut nur das Linzer Stadtgebiet, es gibt noch Stellen in ein paar anderen oberösterreichischen Städten, an die sie Anrufer*innen weiterleiten könne, aber eine bundeslandweite, einheitliche Versorgung gibt es nicht. Isolde Waltenberger Laut Erhebungen von B37 sind es 82 Personen, die in Linz wohnungslos sind und auf der Straße wohnen. Diese Zahl beinhaltet aber nur diejenigen, die in Österreich Anspruch auf Sozialleistungen haben, die Gruppe an wohnungslosen Menschen ist eigentlich größer. Im Alltag versorgen Waltenberger und ihre Kolleg*innen ihre Klient*innen schon im Herbst mit Schlafsäcken und warmen Gewand, so dass sie für den Winter gut ausgerüstet sind. Sie kommen auch teils für die Kosten der Notschlafstelle auf oder Personen können sich mit der Adresse von B37 bei Behörden melden. So können sie dort ihre Post empfangen. Das Kältetelefon von B37 ist von November bis Ende März jeweils Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr unter 0732 77 67 67 – 560 oder linzer-kaeltetelefon@b37.at erreichbar. Falls eine Person akut Hilfe benötigen sollte, rufen Sie bitte die Rettung unter 144.
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  • Folge vom 14.01.2026
    Wende im AntifaGraz25 Prozess: Staatsanwaltschaft hat unzureichend ermittelt | Soli-Demo für die Angeklagten
    Wende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten meiner Meinung nach nicht nachgekommen“ – Julia Kolda (Anwältin) Vom 7.-8. Jänner fand nun der Prozess gegen die sieben Grazer Antifaschist:innen statt, angesetzt wäre der Repressionsprozess bis 9. Jänner gewesen, durch neue Entwicklungen wurde er auf März vertagt. Am ersten Verhandlungstag wurden die Angeklagten befragt, am zweiten Tag kamen der Geschädigte, seine Frau, weitere Zeug:innen und ein Sachverständiger zu Wort. Während sich das Gericht und die Staatsanwaltschaft die Verletzungen des Geschädigten zunächst ausschließlich im Sinne der Anklage erklärten (durch aktive Gewalteinwirkung), relativierte ein orthopädisches Sachverständigengutachten nun diese Einschätzung. Demnach könnten die festgestellten Verletzungen nicht ausschließlich durch Gewalteinwirkung entstanden sein, sondern auch durch einen Sturz. Das Gutachten wurde nicht von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht, sondern auf Antrag der Verteidigung des Geschädigten eingeholt. In der Hauptverhandlung wurden damit Ermittlungsfragen behandelt, die üblicherweise bereits im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft geklärt werden hätten müssen. Nur durch die harte Anklage des schweren Raubs und die Ermittlungen zu einer kriminellen Vereinigung, waren die brutalen Hausdurchsuchungen, die Interpol-Fahndung und die sechswöchige Untersuchungshaft einer Person überhaupt möglich. Wie die Wende im Prozess durch das Gutachten zustande kam und was das für den weiteren Prozess bedeutet, klären wir mit den Anwältinnen der Angeklagten, Julia Kolda und Pia Kern. Hier könnt ihr der Solidaritätskampagne zum AntifaGraz25 Prozess auf Instagram folgen. „Wir kämpfen weiter bis jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechts in Freiheit leben können!“ – Soli-Demo für die Angeklagten Am Donnerstag, den 8. Jänner, fand nach dem Ende des zweiten Prozesstages in Graz eine Solidaritätskundgebung mit den Angeklagten statt. Organisiert wurde die Demo am Südtirolerplatz von der Offensive gegen Rechts. Im zweiten Beitrag heute hört ihr drei Reden, die auf der Demonstration gehalten wurden: In der ersten Wortmeldung hört ihr eine Person aus der Soli-Gruppe der Angeklagten. Darin werden die gewaltvollen Repressionsmaßnahmen im Vorfeld des Prozesses thematisiert und welche Auswirkungen sie für die Angeklagten hatten. Im zweiten Beitrag spricht eine Person, die beim G.OAT – Grazer Offenen Antifaschistischen Treffen organisiert ist, über den Prozess und die massiven Versäumnisse der Staatsanwaltschaft. Im letzten Beitrag gibt es noch eine allgemeine Einordnung von einer Person der Offensive gegen Rechts zur Repression gegen Antifaschist:innen im Jahr 2025.
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