Kultur & GesellschaftRegionales
Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 28.01.2026Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung Am 20. Jänner wurde der Bericht der 2025 eingesetzten Wehrdienstkommission veröffentlicht. Empfohlen wurde darin eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 8 Monate und eine Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Fast zeitgleich gab es eine Presseaussendung der Bundesjugendvertretung mit dem Titel „Reformvorschläge zulasten der jungen Generation“. Darüber und noch mehr hat Jakob Mak mit Anna Schwabegger gesprochen. Anna Schwabegger ist eine der vier Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich verankerte Interessensvertretung, die Teil der Wehrdienstkommission war – allerdings nur in eine beratenden Kapazität und nicht stimmberechtigt. Das Alter in dem junge Menschen für Wehr- und Zivildienst in Betracht kommen sei eine besonders prägende Zeit, meint die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. Dementsprechend müsste besser auf die hohen Belastungen und die vergleichsweise niedrige Entlohnung von Wehr- und Zivildienern geachtet werden. Außerdem sei es eine Frage der Fairness, Wehr- und Zivildienst gleich lange dauern zu lassen. Beim vieldiskutierten Verbot von Social Media für Minderjährige sieht die BJV die Verantwortung bei den Plattformen und Großkonzernen, welche hinter sozialen Netzwerken stehen. Allerdings müsse man auch die Medienbildung in Österreich verbessern, was sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen würde, meint Anna Schwabegger. Des Weiteren wurde darüber gesprochen, wie die Jugend in Österreich und Europa ihre Interessen besser vertreten kann. Laut Schwabegger ist es besonders wichtig, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche niederschwellig zu halten. Link zum Beitrag im Archiv „SLAPPs drängen Menschen aus dem öffentlichen Diskurs“ – Interview mit Philipp Wissing Die Möglichkeit, sein Recht gerichtlich einzufordern, ist von großer Bedeutung – zum Beispiel dann, wenn über jemanden falsch berichtet wird. Doch juristische Mittel können auch missbraucht werden, um Kritik zu unterdrücken. Ein Begriff hierfür sind sogenannte SLAPPs, also strategische Klagen, mit denen Unternehmen und andere mächtige Akteur:innen versuchen, Journalist:innen, Aktivist:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschüchtern. Im Interview mit Radio F.R.E.I. aus Erfurt spricht Philipp Wissing, Projektleiter der No-SLAPP-Anlaufstelle über Machtungleichgewichte, vorgerichtliche Abmahnungen und die Folgen für Betroffene. Außerdem geht es darum, warum SLAPPs eine Gefahr für den demokratischen Diskurs darstellen – und wie man sich dagegen wehren kann (Erstausstrahlung am 19.01.2026, Radio F.R.E.I.). Link zum Beitrag Radio F.R.E.I.
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Folge vom 28.01.2026HörBar X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss hat eine lange Geschichte auf Radio FRO zu verzeichnen. Helga Schager und Michaela Schoissengeier sprechen über Anfänge und wie Radio verbindet. Begonnen haben Helga Schager und Michaela Schoissengeier schon recht bald bei Radio FRO. Ursprünglich waren sie Teil von SPACEfem FM, einer feministischen Sendereihe, die im Herbst 2000 startete. Die zehn Frauen der Redaktion haben eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: Vorstellungen von Künstler*innen, Musik von queeren Personen, Lesungen, Sexarbeit, Migration. Es gab viele Themen und auch heute noch muss Radio mit einer feministischen Perspektive gemacht werden, sind die beiden überzeugt. Nach dem das Projekt SPACEfem FM beendet war, haben Helga und Michi eine neue Radiosendung ins Leben gerufen: „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss. Der etwas sperrige Name ist beabsichtigt, es geht darum, sich Raum zu nehmen, mit dem Titel der Sendung und den Inhalten. Beiden sind Kollaboration und Austausch mit anderen Redakteur*innen wichtig, es gab Klausuren, gemeinsame Essen und Redaktionssitzungen. Gerade dieses Zusammenkommen und die Freundinnenschaften sind es auch, die motivieren, weiter Radio zu machen. Ohne dieses verbindende Element ist es leicht, sich aus den Augen zu verlieren, was Michi und Helga auf keinen Fall zulassen möchten. Und in einer Welt voll von Gewalt gegen Frauen, stärker werdender Queerfeindlichkeit und Rückschritten in Sachen Gleichberechtigung gibt es genügend Themen, die noch (un)gelöst und (un)erhört sind. „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss ist jeden ungeraden Freitag von 19 bis 20 Uhr zu hören. Hier gibt es die Folgen zum Nachhören. Hier kann man die HörBar Folge anschauen:
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Folge vom 28.01.2026Interview mit Anna Schwabegger, BundesjugendvertretungAm 20. Jänner wurde der Bericht der 2025 eingesetzten Wehrdienstkommission veröffentlicht. Empfohlen wurde darin eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 8 Monate und eine Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Fast zeitgleich gab es eine Presseaussendung der Bundesjugendvertretung mit dem Titel „Reformvorschläge zulasten der jungen Generation“. Darüber und noch mehr hat Jakob Mak mit Anna Schwabegger gesprochen. Anna Schwabegger ist eine der vier Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich verankerte Interessensvertretung, die Teil der Wehrdienstkommission war – allerdings nur in eine beratenden Kapazität und nicht stimmberechtigt. Das Alter in dem junge Menschen für Wehr- und Zivildienst in Betracht kommen sei eine besonders prägende Zeit, meint die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. Dementsprechend müsste besser auf die hohen Belastungen und die vergleichsweise niedrige Entlohnung von Wehr- und Zivildienern geachtet werden. Außerdem sei es eine Frage der Fairness, Wehr- und Zivildienst gleich lange dauern zu lassen. Beim vieldiskutierten Verbot von Social Media für Minderjährige sieht die BJV die Verantwortung bei den Plattformen und Großkonzernen, welche hinter sozialen Netzwerken stehen. Allerdings müsse man auch die Medienbildung in Österreich verbessern, was sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen würde, meint Anna Schwabegger. Des Weiteren wurde darüber gesprochen, wie die Jugend in Österreich und Europa ihre Interessen besser vertreten kann. Laut Schwabegger ist es besonders wichtig, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche niederschwellig zu halten. Beitragsbild: Michal Jarmoluk, Pixabay
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Folge vom 27.01.2026Streik der Ordensspitäler in Linz und WelsStreikversammlung in Linz Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt. In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen. Link zum Beitrag im Archiv Streik im Ordensklinikum Wels In Wels fand keine Kundgebung statt. Die streikenden Mitarbeiter*innen versammelten sich nur für einen Fototermin vor dem Ordensklinikum. Danach zogen sie mit ihren Plakaten durch das Haus in den Festsaal. Es wurden Reden gehalten und es gab Online-Zuschaltungen zu den Kolleg*innen in den anderen Ordensspitälern. Link zum Beitrag im Archiv Beitragsbild: Marina Wetzlmaier