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Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 25.01.2026ZPwGA-25.01.2026Audycja Krzysika i Jaceka
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Folge vom 23.01.2026Demenz – wie gehe ich damit um ?Hildegard Nachum führt uns in ihrer unnachahmlichen empathischen Art in die Welt von dementiell veränderten Menschen ein. Sie hat einen kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund, ist Validationsmasterin ( eine besondere Kommunikationsmethode ) und seit Jahren eine gefragte Referentin in der Ausbildung von geriatrischen Pflegekräften. Sie hat viel Erfahrung in der Pflege und Validation von alten Menschen und Menschen mit Demenz. Wir gehen den Fragen nach : Wie zeigt sich eine dementielle Veränderung, wie gelingt eine respektvolle Kontaktaufnahme , wie reagiere ich auf solche Menschen in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis. Was ist zu tun , wenn man glaubt, selbst davon betroffen zu sein und wie kann Vorsorge ausschauen ? Links: Home Netzwerk Demenz Oberösterreich Buch: Die Weisheit der Demenz von Hildegard Nachum
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Folge vom 22.01.2026Medienfreiheit und KI | Solidarische LandwirtschaftMedienfreiheit und KI Soziale Netzwerke und Künstliche Intelligenz spielen eine immer größere Rolle in unserem Alltag. Das betrifft auch die Art und Weise, wie wir Nachrichten und Informationen konsumieren und erhalten. Dass wenige große Plattformen diesen Informationsfluss mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz kontrollieren und die Algorithmen polarisierende, reißerische Inhalte und Desinformation begünstigen, ist mittlerweile gut erforscht. Welche Auswirkungen diese Praxis auf demokratische Gesellschaften hat, damit beschäftigt sich Julia Haas von der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Julia Haas ist Beraterin des OSZE-Beauftragten für die Freiheit der Medien. In den vergangenen zwei Jahren hat sie die Entstehung der Leitlinie „Safeguarding Media Freedom in the Age of Big Tech and AI“ betreut. Darin geht es um die Sicherung von Medienfreiheit in Zusammenhang mit Big-Tech-Plattformen und künstlicher Intelligenz“. In der Leitlinie enthalten sind konkrete Empfehlungen für Staaten, was die Regulierung von digitalen Technologien und Räumen angeht. David Winkler-Ebner hat Julia Haas im Dezember 2025 online getroffen und mit ihr über den Zusammenhang von KI und Meinungsfreiheit gesprochen. OSZE-Beauftragter für die Freiheit der Medien Publikation „Safeguarding Media Freedom in the Age of Big Tech Platforms and AI“ Über die Konferenz „Healthy Online Information Spaces“, 22.10.2025, Wien Beitrag: David Winkler-Ebner Beitragsbild: OSZE Solidarische Landwirtschaft Solidarisch lernen – nachhaltig wirken ist ein Projekt von solidar austria über nachhaltige und solidarische Landwirtschaft für eine junge Zielgruppe. Am 12. Jänner hat bei winterlichen Bedingungen das Kick-Off-Treffen in Leonding stattgefunden. Die Ziele der Exkursion waren die Solidarische Landwirtschaft GMIAS, Schaf- und Schweineweiden und der 3er-Hof in Leonding. Die Projektpartner*innen haben sich dort zum ersten Mal für das Projekt getroffen. Im Beitrag zu hören sind Sandra Hochholzer von solidar, Gudrun Glocker von Südwind, Sandra Franzmayr und Monika Reddemann von GMIAS und Kultur- und Weidemanager Jan Nahuel-Jenny. Durch solidarische Landwirtschaft sollen die sozialen Strukturen und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft verbessert werden. Für alle mit Interesse an gesunder Ernährung und Lebensmittelproduktion ohne Schadstoffe und Massentierhaltung gibt es von März bis Juni fünf Termine, an denen man sich mit alternativen Möglichkeiten für Landwirtschaft und Ernährung auseinandersetzen kann. Am Programm stehen u. a. ein Workshop zu ökologischer Landwirtschaft in Leonding, ein Radioworkshop in Linz, die gemeinsame Produktion von Podcasts zum Thema sowie eine gemeinsame Aktion als Abschlussevent. Teilnahme Beitrag: Michael Diesenreither
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Folge vom 22.01.2026Sammeln als VerantwortungWas sammeln Museen – und warum? Dieser Frage ist man in einer Gesprächsrunde im Turm 9, dem Stadtmuseum Leonding nachgegangen. In der letzten Folge von SCHAU! SAMMLUNG. Hör (gerne) zu wird museales Arbeiten und alles rund um Sammlungen besprochen. Am 10. Dezember 2025 fand im Turm 9 das Netzwerktreffen „Die Sprache der Dinge statt“. Mitarbeitende von Museen und Interessierte haben sich einen Nachmittag über Depots, Archive und deren Erhaltung und Fortführung ausgetauscht. In einem Talk hat Klaus Landa, der Geschäftsführer vom Verbund Oberösterreichischer Museen mit Thekla Weissengruber, bei der oberösterreichischen Landes-Kultur für Volkskunde und Alltagskultur zuständig, und Andrea Bina, Leiterin des Nordico Stadtmuseum linz, über Sinn, Strategien und Grenzen musealen Sammelns gesprochen. Sie haben Einblick in ihre Aufgaben gegeben und angemerkt, wo noch Lücken im Bestand herrschen. Besonders Objekte aus Arbeiter*innen- oder Jugendkultur sind noch nicht oft anzutreffen. Auch die Vorlieben und Interessen von Museumsleiter*innen hatten Einfluss auf die Wahl der Objekte, die beschaffen wurden. Museales Sammeln kann auch amüsant sein, Bina erzählt von einer Episode, wo sie Linzer Banken nach Sammlungen von den jeweiligen Sparbüchsen gefragt hat. Keine einzige hatte eine solche im Bestand. Erst mit einem Sammlungsaufruf konnten Spardosen für eine Ausstellung gefunden werden. Aufrufe an die Bevölkerung sind aufwendig und bräuchten Fingerspitzengefühl. Menschen sind sehr heikel auf ihre persönlichen Gegenstände und bei Leihgaben müsse man den Personen versichern, dass man sorgsam mit den Objekten umgehe. So viel Aufwand das auch ist, das Positive ist, dass man Personen ins Museum bringt, die sonst noch nie dort waren. Veranstaltungshinweis: Am Freitag, dem 23. Jänner 2026, von 15:00-16:30 Uhr begleiten die Kuratorinnen Bibiana Weber und Michaela Reisenberger zum letzten Mal Besuchende durch die Sonderausstellung Schau! Sammlung im Turm 9 in Leonding. Die beiden Ausstellungsmacherinnen erzählen von der Geschichte der Heimatkundlichen Sammlung Leonding und vom Sammeln, Inventarisieren und Bewahren von Objekten. Dabei wird die museale Arbeit, die sonst jenseits der Öffentlichkeit stattfindet, sichtbar gemacht. In einer der Ausstellungsstationen können Besuchende selbst aktiv werden und erfahren, was es heißt, ein Objekt zu inventarisieren.