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Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 22.01.2026Sammeln als VerantwortungWas sammeln Museen – und warum? Dieser Frage ist man in einer Gesprächsrunde im Turm 9, dem Stadtmuseum Leonding nachgegangen. In der letzten Folge von SCHAU! SAMMLUNG. Hör (gerne) zu wird museales Arbeiten und alles rund um Sammlungen besprochen. Am 10. Dezember 2025 fand im Turm 9 das Netzwerktreffen „Die Sprache der Dinge statt“. Mitarbeitende von Museen und Interessierte haben sich einen Nachmittag über Depots, Archive und deren Erhaltung und Fortführung ausgetauscht. In einem Talk hat Klaus Landa, der Geschäftsführer vom Verbund Oberösterreichischer Museen mit Thekla Weissengruber, bei der oberösterreichischen Landes-Kultur für Volkskunde und Alltagskultur zuständig, und Andrea Bina, Leiterin des Nordico Stadtmuseum linz, über Sinn, Strategien und Grenzen musealen Sammelns gesprochen. Sie haben Einblick in ihre Aufgaben gegeben und angemerkt, wo noch Lücken im Bestand herrschen. Besonders Objekte aus Arbeiter*innen- oder Jugendkultur sind noch nicht oft anzutreffen. Auch die Vorlieben und Interessen von Museumsleiter*innen hatten Einfluss auf die Wahl der Objekte, die beschaffen wurden. Museales Sammeln kann auch amüsant sein, Bina erzählt von einer Episode, wo sie Linzer Banken nach Sammlungen von den jeweiligen Sparbüchsen gefragt hat. Keine einzige hatte eine solche im Bestand. Erst mit einem Sammlungsaufruf konnten Spardosen für eine Ausstellung gefunden werden. Aufrufe an die Bevölkerung sind aufwendig und bräuchten Fingerspitzengefühl. Menschen sind sehr heikel auf ihre persönlichen Gegenstände und bei Leihgaben müsse man den Personen versichern, dass man sorgsam mit den Objekten umgehe. So viel Aufwand das auch ist, das Positive ist, dass man Personen ins Museum bringt, die sonst noch nie dort waren. Veranstaltungshinweis: Am Freitag, dem 23. Jänner 2026, von 15:00-16:30 Uhr begleiten die Kuratorinnen Bibiana Weber und Michaela Reisenberger zum letzten Mal Besuchende durch die Sonderausstellung Schau! Sammlung im Turm 9 in Leonding. Die beiden Ausstellungsmacherinnen erzählen von der Geschichte der Heimatkundlichen Sammlung Leonding und vom Sammeln, Inventarisieren und Bewahren von Objekten. Dabei wird die museale Arbeit, die sonst jenseits der Öffentlichkeit stattfindet, sichtbar gemacht. In einer der Ausstellungsstationen können Besuchende selbst aktiv werden und erfahren, was es heißt, ein Objekt zu inventarisieren.
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Folge vom 22.01.2026#Stimmlagen: Zu wenig Anpassungen an die KlimakriseDie #Stimmlagen von der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz mit diesen Themen: Staaten machen zu wenig, um die Klimakrise einzudämmen. Wikipedia ist 25, wie wird die Enzyklopädie bearbeitet? Zu wenig Anpassung an die Klimakrise Am 20. Jänner 2026 fand ein Mediengespräch der Initiative Diskurs. Das Wissenschaftsnetz statt. Im Vordergrund standen dieses Mal der steigende Bedarf sowie die wachsenden Lücken in der Klimaanpassung. Dazu gab es Inputs aus der Forschung von Thomas Schinko und Birgit Bednar-Friedl. Thomas Schinko leitet die Forschungsgruppe Equity and Justice am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse in Laxenburg. Birgit Bednar-Friedl ist Assozierte Professorin am Institut für Volkswirtschaftslehre und dem Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz. Beitrag: Jakob Mak Wikipedia als Quelle? Wikipedia ist heuer 25 Jahre alt geworden. Die Onlineenzyklopädie steht immer wieder in der Kritik, falsche Informationen zu beinhalten und allgemein keine gute Quelle zu sein. Die Community Managerin von Wikimedia Österreich, Annemarie Buchmann, und eine Linzer Wikipedia Autorin, Marlen Potye, haben über diese Problematiken gesprochen. Die beiden beschreiben die Schritte, die die Community macht, um hochwertige Inhalte zu produzieren. Laut ihnen sei das Kollaborative der Schlüssel zum Erfolg. Beitrag: Aylin Yilmaz. Das gesamte Interview ist hier zu hören. Mehr Informationen zu den Stimmlagen, dem österreichweiten Nachrichtenmagazin finden Sie hier: stimmlagen.at
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Folge vom 21.01.2026Julia Haas im Interview zu KI und MeinungsfreiheitSoziale Netzwerke und Künstliche Intelligenz spielen eine immer größere Rolle in unserem Alltag. Das betrifft auch die Art und Weise, wie wir Nachrichten und Informationen konsumieren und erhalten. Dass wenige große Plattformen diesen Informationsfluss mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz kontrollieren und die Algorithmen polarisierende, reißerische Inhalte und Desinformation begünstigwn, ist mittlerweile gut erforscht. Welche Auswirkungen diese Praxis auf demokratische Gesellschaften hat, damit beschäftigt sich Julia Haas von der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Julia Haas ist Beraterin des OSZE-Beauftragten für die Freiheit der Medien. In den vergangenen zwei Jahren hat sie die Entstehung der Leitlinie „Safeguarding Media Freedom in the Age of Big Tech and AI“ betreut. Darin geht es um die Sicherung von Medienfreiheit in Zusammenhang mit Big-Tech-Plattformen und künstlicher Intelligenz“. Darin enthalten sind konkrete Empfehlungen für Staaten, was die Regulierung von digitalen Technologien und Räumen angeht. David Winkler-Ebner hat Julia Haas im Dezember 2025 online getroffen und mit ihr über den Zusammenhang von KI und Meinungsfreiheit gesprochen. OSZE-Beauftragter für die Freiheit der Medien: https://rfom.osce.org/node/582373 Publikation „Safeguarding Media Freedom in the Age of Big Tech Platforms and AI“: https://www.osce.org/sites/default/files/f/documents/e/3/598525_1.pdf Über die Konferenz „Healthy Online Information Spaces“, 22.10.2025, Wien: https://rfom.osce.org/representative-on-freedom-of-media/598336
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Folge vom 20.01.2026Wissensturm aktuell – Februar 2026Linzer Friedensgespräche, Interview mit Katja Fischer; Projekt Klimafreundliche Ernährung, Interview mit Rainer Rathmayr; Salon der Guten Dinge, Interview mit Ulrike Hager; Lesungen der Stadtbibliothek